Ein wundervoller Trailer ... zwei von mir sehr gern gesehene Hauptdarsteller ... die Erwartungen waren groß und wurden weitestgehend auch erfüllt. Zu Beginn hatte ich noch ein wenig die Befürchtung der Film würde zu sehr auf der
Juno-Welle mitschwimmen (man beachte hierbei vor allem die Opening Credits), aber diesehat sich dann zum Glück nicht bestätigt.
Nick and Norah's Infinite Playlist ist eine wunderschöne romantische Geschichte abseits jeglicher Hollywoodklischees und Teenieplatitüden. Besonders hierbei auch, dass ähnlich wie in
Before Sunrise der Zuschauer nur das erste Aufeinandertreffen der beiden titelgebenden Figuren zu sehen bekommt und zudem durch sein gutes Drehbuch punkten kann. Hier menschelt es zwischen den beiden Hauptcharakteren, so realitätsnah werden sie und ihre Verhaltensweisen gezeichnet. Das bringt ihnen schon in den ersten Minuten zig Sympathiepunkte und da auch derden Verhalten und Dialoge realistischer kaum sein könnten fiebert man als Zuschauer sogar richtig mit, dass sich die Beiden nun endlich kriegen. Darstellerisch gibts wenig zu meckern: Michael Cera spielt seine Paraderolle gewohnt gut und Kat Denning ist einmal mehr umwerfend. Da kann man dann auch darüber hinweg sehen, dass die Sidekicks ein wenig zu sehr einem Teeniefilm für die Masse entnommen wurden. Einzig der Running Gag mit dem Kaugummi hätte nicht sein müssen ... das hat mir so gar nicht in das Bild des ansonsten wundervoll romantischen und absolut empfehlenswerten Filmes gepasst, so dass es am Ende nicht mehr ganz zur 9 gelangt hat.
Und zu den 20 % ... ich hab da im Gegensatz dazu in meiner Moviemaze-Review von
I Love you Beth Cooper von
Nick and Norah als Vergleichsfilm geschwärmt
