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 Betreff des Beitrags: Re: Previously on my Screen
BeitragVerfasst: 05.07.2009 13:09 
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Kûchû teien

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Wundervoll ruhiges Opening mit toller Musik und großartiger Kameraführung

Von Regisseur Toshiaki Toyoda bereits gesehen:
Pornostar (o)


Hab im Vorfeld nicht wirklich von dem Film gewusst, aber dem Poster nach zu urteilen, dachte ich, man hätte mir ein ergreifendes Drama empfohlen ... was ich jedoch nicht wusste, dass der Film eher in Richtung Takashi Miike geht ... alles andere als ein gutes Zeichen für mich! Die Geschichte handelt von einer Familie,die keine Geheimnisse voreinander hat und sich nicht belügt ... dies hat zur Folge, dass am Frühstückstisch auch mal über Sexpraktiken und Ähnliches gesprochen wird. Was anfangs noch recht normal beginnt, steigert sich von Minute zu Minute immer mehr in Extremitäten und hatte zur Folge, dass ich mit den Charakteren und ihrem Verhalten überhaupt nichts mehr anfangen konnte ... ihre Geschichte ging an mir vorbei und so war mir auch ziemlich egal was mit den Menschen im Film geschieht. Das wäre eigentlich schon ein Todesurteil für mich ... wäre der Film nicht so toll in Szene gesetzt worden. Hanging Garden bietet optisch viele tolle Momente, vor allen Dingen die Kamerafahrten hatten es mir angetan. Optisch also einwandfrei, die Darsteller und die Musik ebenfals gut, dazu noch eine überraschend blutige und kompromisslose Inszenierung... das rettet mir dann doch ein paar Punkte für ein Werk, das an sich alles andere als mein Film ist. Wer Filme wie den Miikes Rotz Visitor Q mochte, wird hier sicherlich Gefallen dran finden ... der Rest sollte trotz der tollen Inszenierung wohl lieber die Finger von lassen.

6 von 10

Vergleichbarer Film: Bijitâ Q

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 Betreff des Beitrags: Re: Keyzer's Filmtagebuch
BeitragVerfasst: 05.07.2009 18:36 
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Curb Your Enthusiasm - Season 1

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Top 10 Moments from Season 1


Beste Folge:
1.05 - Interior Decorator



(Erkannte) Gaststars::
Julia Louise-Dreyfus
Mary Steenburgen
Mike Hagerty
Nia Vardalos
Richard Lewis
Ted Danson



Da ich Larry Davids Seinfeld inzwischen sehr sehr gerne sehe, war ich auch auf die erste Staffel seiner andere Serie gespannt. Allein die Story ist schon herrlich genug um neugierig zu machen: Es ist eine Art Real-Life-Serie die sich im Leben von Larry David und seinem Umfeld abspielt. So ziemlich jeder Charakter spielt sich selbst, so dass es in der Serie auch zig Auftritte bekannter Gaststars zu sehen gibt. Mutig ist dabei vor allen Dingen, dass sich keiner der Charaktere scheut sich unsympathisch oder als Arschloch darzustellen, denn kaum ein Gast wird hier auch nur ansatzweise nett gezeigt ... allen voran Larry David selbst, der sich als egoistischer Lügenbold in die skurilsten Situationen bringt. Diese Situationen sind teilweise herrlich amüsant, gerade wenn er versucht sich selbst wieder aus ihnen heraus zu reden. Allerdings wiederholen sich diese Szenarien von Folge zu Folge sehr, so dass man schnell vorhersehen kann was geschehen wird. Zudem hab ich auch ein Problem, dass die Serie nicht einen Sympathieträger hat und irgendwie eine Figur fehlt mit der man sich identifizieren kann. So hat man eigentlich in keiner Sekunde Mitleid mit dem Hauptcharakter und gönnt ihm sein Leid fast von Herzen. Aber wie gesagt ... an sich schon sehr amüsant ... werde wohl noch ein wenig dran bleiben, vielleicht wirds mit der Zeit noch besser ... ähnlich wie bei Seinfeld.

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 Betreff des Beitrags: Re: Keyzer's Filmtagebuch
BeitragVerfasst: 05.07.2009 19:43 
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Studio 60 on the Sunset Strip - Season 1

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Promo Clip


Beste Folge:
1.08 - Nevada Day: Part 2



(Erkannte) Gaststars::
Allison Janney
Christine Lahti
Corinne Bayley Ray
Edward Asner
Eli Wallach
Evan Handler
Felicity Huffman
Gran Bel Fisher
Jayma Mays
Jenna Fisher
John Goodman
Kurt Fuller
Lauren Graham
Macy Gray
Masi Oka
Rob Reiner
Stephen Tobolowski
Sting
Three 6 Mafia



30 Rock in gut! So könnte man die Serie wohl am Besten zusammenfassen, dreht sie sich doch um die gleichen inhaltlichen Probleme. Studio 60 on the Sunset Strip zeigt das Leben hinter einer Sketchshow auf, die sichtlich eine Anspielung auf das auch häufig zitierte Saturday Night Life sein soll. Dabei wird im Gegensatz zu 30 Rock nicht nur auf die Comedyschiene gesetzt, sondern das dreckige Leben hinter den Kulissen gezeigt. Dies funktioniert dank der tollen Charaktere hervorragend, da man nahezu jegliche Handlungen aller Beteiligten nachvollziehen kann. Neben dem ernsten Part funktionieren auch die amüsanten Momente inkl. der vielen, vielen Gastauftritte der Stars, die sich oftmals selbst auf den Arm nehmen. Das größte Fragezeichen hatte ich im Vorfeld jedoch bezüglich Matthew Perry. Nicht falsch verstehen, ich finde den Mann durchweg lustig, nur hat er sich bislang nicht einmal von seiner Chandlerrolle aus Friends lösen können. Doch meine Zweifel waren nicht begründet, hat er doch schon nach der ersten Folge Chandler Bing aus meinem Gehirn verbannt und mit Matt Albie eine eigenständige Figur geschaffen, die beweist, dass Perry mehr drauf hat. Doch nicht nur er gefällt in der Darstellerriege, das komplette Cast liefert einen hervorragenden Job ab, ohne dass sich auch nur einer unnötig in den Vordergrund spielt. Inhaltlich ist das Ganze zudem sehr interessant und durch die Bank gelungen, aber scheinbar ist dieser Mix aus Comedy und Drama nichts für die breite Masse gewesen, denn nach miesen Quoten war nach einer Staffel auch schon Schluss für diese Serie. Geradezu unglaublich wenn man bedenkt, dass das miese 30 Rock weiterhin so erfolgreich ausgestrahlt werden darf. Qualitativ ist in dem Vergleich Studio 60 on the Sunset Strip der klare Sieger, auch wenn ich vom Ende und deren Aufllösung etwas enttäuscht war ... da hat den Machern dann doch etwas der Mut gefehlt. Ein wirklich interessante Serie, die ich durch die Bank weiterempfehlen kann.

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 Betreff des Beitrags: Re: Previously on my Screen
BeitragVerfasst: 07.07.2009 08:45 
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Le Gendarme et les gendarmettes

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De Funes in seinem Element!

Von den Regisseuren Jean Girault und Tony Aboyantz bereits gesehen:
The Gendarme and the Creatures from Outer Space (+)
The Gendarme Takes Off (--)
The Gendarme Gets Married (-)
The Gendarme in New York (o)
The Gendarme of St. Tropez (o)


Der sechste und letzte Teil der Gendarme-Reihe und gleichzeitig auch der letzte Film von de Funes, der kurz nach den Dreharbeiten an einem Herzinfarkt verstorben ist. De Funes' lebhaftes Spiel ist herrlich anzusehen und endlich hat das Ganze auch mal wieder ein wenig Story zu bieten. Die stärksten Momente der Reihe sind sicherlich die, in denen sich unser Ludovic unverholfen in blöde Situationen gelangt und diese ausbaden muss. Genau dann ist de Funes in seinem Element und auch dank der deutschen Blödelsychro hat man immer wieder gut was zu Lachen. An den tollen fünften Teil kommt das Ganze zwar nicht heran, ist jedoch um Längen besser als die schwachen Episoden 3 und 4 und somit ein würdiger Abschluss.

6 von 10

Vergleichbarer Film: Le gendarme de St. Tropez

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 Betreff des Beitrags: Re: Previously on my Screen
BeitragVerfasst: 07.07.2009 09:51 
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Married Life

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A woman needs to be loved, and that's true. But it's not the whole truth. She also needs somebody to love.

Trailer

Von Regisseur Ira Sachs bereits gesehen:
---


Damals im Kino bewusst nicht geschaut, weil ich vom Ambiente her schon dachte, dass das Ganze wohl nicht mein Fall sei und mich dementsprechend davor drückte. Auf Empfehlung hin nun geschaut war ich anfangs doch überrascht, dass Married Life in Sachen Story durchaus mein Film ist. Ein Beziehungsdrama bei dem so ziemlich jeder ein Arschloch ist und jeder kompromisslos seinen eigenen Willen durchsetzen möchte. Einen wirklichen Sympathieträger gibt es daher keinen, dafür jedoch einen Mitleidsträger, denn über die gesamte Spieldauer läuft für Chris Coopers Charakter einfach alles scheiße und so ist er eigentlich der Einzige mit dem man mitfiebern könnte. Die Geschichte selbst ist dabei durchaus spannend, die Inszenierung lässt trotz einiger Klischees nur wenig zu wünschen übrig und das Darstellerensemble ist durch die Bank gut besetzt. Doch mein großes Problem war die Auflösung des Filmes, die mich richtig aufgeregt hat. Das mag vielleicht an einigen persönlichen Erfahrungen mit dem Thema liegen, aber mit den Haltungen der Charaktere und ihrem Verhalten am Ende ... das ging meiner Meinung nach schlicht und ergreifend gar nicht ... vielleicht auch weil ich es einfach nicht nachvollziehen kann wie man so handeln kann. Schade, denn für mich persönlich hat das doch Punkte gekostet, denn bis zum Ende empfand ich den Film durchaus gelungen.

6 von 10

Vergleichbarer Film: Closer

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 Betreff des Beitrags: Re: Previously on my Screen
BeitragVerfasst: 08.07.2009 10:44 
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La Soupe aux choux

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Die aberwitzige erste Begegnung :lol:

Von Regisseur Jean Girault bereits gesehen:
Never Play Clever again (o)
The Gendarme and the Creatures from Outer Space (+)
The Gendarme Takes Off (--)
The Gendarme Gets Married (-)
The Gendarme in New York (o)
The Gendarme of St. Tropez (o)


Da ich dank der Gendarme-Reihe gerade drin war, hab ich mir gleich noch ein alleinstehendes Werk von De Funes zur Gemüte geführt. Die Geschichtehat mich irgendwie doch sehr an den Brandner Kaspar erinnert und ich musste mich ehrlich gesagt am Anfang doch quälen um überhaupt die ersten 10 Minuten zu überstehen, die fast ausschließlich aus einem Furzwettbewerb bestanden... ja, richtig gelesen, aber das war nur zu Beginn und irgendwie auch berechtigt, ist dies doch der im nachhinein recht amüsante Aufhänger der ganzen Geschichte mit den Außerirdischen (zu vergleichen mit den denen aus Eine schrecklich nette Familie). Obwohl die Story an sich wenig hergibt kann der Film durchweg unterhalten und hat sogar einige Brüller zu bieten. Dies liegt an den brunzhohlen Dialogen die so bescheuert sind, dass man gar nicht mehr aus dem Lachen rauskommt ... besonders in der ersten Begegnung mit den Außerirdischen hab ich mich fast nicht mehr eingekriegt vor lachen. Ja, ich weiß, das Ganze ist bescheuert und objektiv gesehen auch reinster Trash ... daher hat der Film einen weiteren Punkt nach oben auch knapp verpasst, aber ich hab mich 90 Minuten richtig gut unterhalten gefühlt und viel zu Lachen gehabt ... was will ich mehr?

7 von 10

Vergleichbarer Film: Die Geschichte vom Brandner Kaspar

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 Betreff des Beitrags: Re: Previously on my Screen
BeitragVerfasst: 08.07.2009 13:49 
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Das singende, klingende Bäumchen

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Movie Clip

Von Regisseur Francesco Stefani bereits gesehen:
Max und Moritz (o)


Hätte ich den Film wohl als Kind gesehen, wäre ich begeistert gewesen ... so frag ich mich eher was die macher genommen hatten als sie den Film gedreht haben. Der Film ist nämlich sowas von bunt, kitschig und trashig, dass er für die Zielgruppe sicher besser hätte nicht sein können. In meinem Alter zieht man da eher die Augenbrauen hoch ;)

4 von 10

Vergleichbarer Film: ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Previously on my Screen
BeitragVerfasst: 14.07.2009 09:28 
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Pink

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Trailer

Von Regisseur Rudolf Thome bereits gesehen:
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Da der Film schon in so ziemlich jeder Sneak nieder gemacht wurde, waren meine Erwartungen natürlich gering ... umso erstaunlicher, dass ich wohl der Einzige im Saal war, der mit dem Film etwas anfangen konnte. Mir hat die Geschichte um der titelgebenden Künstlerin, die sich nicht wirklich für einen ihrer drei Verehrer entscheiden kann, durchaus gefallen. Obwohl nicht gerade spannungsreich und recht vorhersehbar gefällt das Drehbuch dank seiner guten Dialoge, die teilweise recht nah am Leben sind und wer sich schonmal in einer ähnlichen Situation befunden hat, dem wird die Geschichte sicher auch mitnehmen. Ein Verdienst dafür ist natürlich auch die überzeugend aufspielende Hannah Herzsprung, ohne der das Ganze sicherlich nicht so gut funktionieren würde. Wie gesagt ... an manchen Stellen etwas vorhersehbar, aber der Ansatz und die Geschichte stimmen, was Pink zu einem durchaus gelungenen Film macht.

7 von 10

Vergleichbarer Film: Closer

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 Betreff des Beitrags: Re: Previously on my Screen
BeitragVerfasst: 14.07.2009 09:32 
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Fighting

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Trailer

Von Regisseur Dito Montiel bereits gesehen:
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Rocky light! Damit ist im Grunde der gesamte Film zusammen gefasst. Das meine ich jedoch alles andere als negativ, denn gerade in den Momenten in denen er sich den genannten Film als Vorbild nimmt, kann Fighting durchaus überzeugen. Gerade in den menschelnden Szenen zeigen sich dessen Stärken, wie auch bei seinen sympathischen Charakteren und der einfühlsamen Art und Weise wie mit ihnen umgegangen wird. So schafft es die Rolle von Tatum sogar, ihn nicht blass aussehen zu lassen, denn in Sachen Darstellerleistungen steht er eindeutig hinter dem wie immer souveränen Terrence Howard und der wundervollen Zulay Henao, die so ziemlich jedem den Kopf verdrehen dürfte. Schwächen zeigen sich jedoch bei den Kampfszenen selbst, die einmal mehr zu nah am Geschehen sind und sich einiger Klischees zu viel bedienen. Nichts desto trotz stört das nur wenig, denn im Großen und Ganzen kann Fighting doch kurzweilig unterhalten ... auch wenn er natürlich im Schatten seinen großen Vorbildes untergeht.

7 von 10

Vergleichbarer Film: Rocky

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 Betreff des Beitrags: Re: Previously on my Screen
BeitragVerfasst: 15.07.2009 09:09 
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Killshot

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Trailer

Von Regisseur John Madden bereits gesehen:
Proof (+)
Captain Corelli's Mandolin (-)
Shakespeare in Love (+)


Klasse Besetzung, guter Regisseur ... und dennoch lag der Film jetzt schon eine ganze Weile auf Halde. Vermutlich war es Mickey Rourkes Wrestler zu verdanken, dass Killshot nun doch noch seine Kinoauswertung bekommt. Anfangs war ich noch ganz guter Dinge ... bis ich mitbekommen habe, dass es sich um die Verfilmung eines Elmore Leonard Romanes handelt, mit denen ich meistens nicht allzu viel anfangen kann. Und leider haben sich die üblichen Schwächen seiner Buchverfilmung auch hier wieder breit gemacht: Irgendwie wird alles viel zu zäh erzählt und das obwohl es oftmals nur wenig hergibt. Dank der guten Atmosphäre und dem tollen Hauptdarsteller, der nur durch eine unglaublich miese Synchronisation ausgebremst wird (gerade wenn man vor Kurzem erst seine oscarnominierte Rolle in der OV gesehen hat), macht der Film dennoch Laune und hat einige durchaus interessante Ansätze zu bieten. Gerarde Rourkes Charakter gibt richtig viel her ... und verkommt am Ende leider fast ein wenig zur Genreware. Killshot ist so ein typischer Nettfilm... nicht ist wirklich überragend, aber schlecht ist auch nur wenig ... wenn dann nur einer und zwar der von mir an sich gern gesehene Joseph-Gordon Levitt, der hier den Bogen zum Overacting weit überspannt, damit oftmals lächerlich wirkt und den Zuschauer noch mehr nervt als Marcia Gay Harden in The Mist. Für Genrefans sicher ein Blick wert, ansonsten allenfall gehobener Durchschnitt.

6 von 10

Vergleichbarer Film: Closer

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 Betreff des Beitrags: Re: Previously on my Screen
BeitragVerfasst: 15.07.2009 23:49 
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The Taking of Pelham One Two Three

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Gesundheit!

Matthau führt die japanischen Kollegen durch das Büro :D

Von Regisseur Joseph Sargent bereits gesehen:
Jaws: The Revenge (--)


Irgendwie hab ich mir den Film doch ein wenig anders vorgestellt ... kannte bislang nur den ansprechenden Trailer zum Remake und so beschloss ich mir vorher auch mal das Original anzuschauen. Obwohl der Film inhaltlich heutzutage sicherlich nicht mer vom Hocker reißen kann, gefällt diese schlichte, ja fast realistische Erzählweise des Ganzen. Dazu hat der Film noch einen liebenswerten Charme. Dies ist neben den überraschend humorvollen Einlagen vor allen den Darstellern Matthau und Shaw zu verdanken, die ihren Charakteren wirklich Leben einhauchen, so dass sogar der Bösewicht hier noch Sympathien für sich verbuchen kann. Inszentorisch passt ansosnten auch alles und die letzte Szene hätte besser nicht gewählt sein können. Ein wirklich toller Film ... dachte wohl auch Tarantino, der sich für seinen Erstling, dem Remake Reservoir Dogs, auch offensichtlich inspirieren ließ.

8 von 10

Vergleichbarer Film: Kôshônin

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 Betreff des Beitrags: Re: Previously on my Screen
BeitragVerfasst: 16.07.2009 08:51 
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The Hangover

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Nicht!!! Da sind Bonbons drin!!!

Trailer

Von Regisseur Todd Phillips bereits gesehen:
School for Scoundrels (+)
Starsky & Hutch (+)
Old School (+)
Road Trip (+)


Der Film konnte mich eigentlich nur enttäuschen. Ich meine, bei einem solch aberwitzigen Trailer, den ausschweifend überschwenglichen Kritiken und so vielen Hammergags die schon im Trailer verbraten wurden. Da erwartet man doch schon fast die Höchstpunktzahl und von der ist The Hangover dann doch ein ganzes Stück entfernt. Dennoch hab ich mich prächtig amüsiert! Es gab durch die Bank viel zu Lachen, ne ganze Reihe herrlicher Ideen und meist waren es die kleinen Gags die sich zu richtigen Brüllern entwickelt haben (Die Bonbons in der Tasche ... oder der nette Arzt, der den alten Herrn das nächste Wochenende wiedersehen möchte :D). Vieles wurde schon im Trailer verheizt (und schade, dass der herrliche Mike Tyson Gag im Film umgeschnitten wurde und so nur halb so lustig war), ja, aber dafür ist die Gagdichte ziemlich hoch und kann das wieder ausgleichen, zumal die Charaktere einem auch irgendwie so nach und nach ans Herz wachsen und auch gut besetzt sind. Warum jedoch der mir hauptsähclich aus der Eliza Dushku Serie Tru Calling bekannte Zach Galifianakis von jedem in den Himmel gelobt wird, erschließt sich mir nicht so ganz. Er ist sicherlich lustig, aber das liegt meiner Meinung nach mehr an seiner Rolle als an ihm selbst. Nichts desto trotz hatte ich großen Spaß an diesem Film und der Text klingt definitiv negativer als ich den Film empfunden habe. Freu mich schon auf den 2. Hangover!

8 von 10

Vergleichbarer Film: Dude, Where's My Car?

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 Betreff des Beitrags: Re: Previously on my Screen
BeitragVerfasst: 17.07.2009 08:53 
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The Proposal

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Do you prefer Margaret or "Satan's Mistress"?

Trailer

Von Regisseurin Anne Fletcher bereits gesehen:
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Definitiv eine der RomComs die sich aus dem ganzen Einheitsbrei ein wenig abheben kann. Grund dafür ist eine lustige Idee und ein perfekt harmonierendes Hauptdarstellerpärchen und das obwohl ich normal weder für Bullock noch für Reynolds etwas aufbringen kann. Vor allem Erstere scheint vor allem zu Beginn wie geschaffen für die Rolle und hinterlässt das erste Mal seit langem wieder einen guten Eindruck. Ansonsten gefällt die Geschichte mit ihren liebenswürdigen Charakteren, die sogar mal nicht so vorhersehbar ist wie die meisten Filmen des Genres, da mit Malin Akerman (kann die bitte wieder ihr Watchmensuit anziehen und sich die Haare färben? Danke ;) ) noch eine weitere Herzensdame mit im Bunde ist. Ab und an schleichen sich zwar ein paar Genreklischees und unnötige Szenen wie das Getänzel im Wald mit ein, so dass es dann doch nicht mehr zu 8 Punkten gereicht hat. Aber ansonsten wurde ich gut unterhalten ... Genrefreunde dürfte es sicher begeistern.

7 von 10

Vergleichbarer Film: What Happens in Vegas

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 Betreff des Beitrags: Re: Previously on my Screen
BeitragVerfasst: 17.07.2009 20:21 
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Somers Town

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Das wundervolle Finale!

Von Regisseurin Shane Meadows bereits gesehen:
This is England (o)
Dead Man's Shoes (+)


Nach dem tollen Dead Man's Shoes und dem enttäuschenden This is England nun mein dritter Film von Shane Meadows. und joa, ich kann mit seiner Welt ehrlich gesagt nicht wirklich was anfangen und dennoch schafft er es dann wieder seine Figuren so präzise und perfekt zu zeichnen, dass einem so nach und nach das Geschehen doch irgendwie in seinen Bann zieht. Ähnlich auch in diesem knapp 70minütigen Feel-Good-Movie, der um zwei Jugendfreunden handelt, die gleichermaßen von einem ganz bestimmten Mädchen fasziniert sind. Dabei passiert in dem ganzen Film eigentlich nicht viel ... um nicht zu sagen gar nichts, aber Meadows unglaublich atmosphärische Inszenierung und dann noch diese schöne Geschichte sorgen dafür, dass der Film richtig gut funktioniert. Und da die Darsteller perfekt agieren und das ganze mit einem wahrlich wundervollen Moment endet gibts keinen Grund zur Klage ... obwohl das ja eigentlich gar nicht mein Film sein dürfte ;)

8 von 10

Vergleichbarer Film: Son of Rambow

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 Betreff des Beitrags: Re: Previously on my Screen
BeitragVerfasst: 18.07.2009 18:46 
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E.T. the Extra-Terrestrial

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E.T. phone home.

Was für eine perfekte Videospielumsetzung des Filmes!

Von Regisseur Steven Spielberg bereits gesehen:
Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull (o)
Munich (+)
War of the Worlds (+)
The Terminal (o)
Catch Me If You Can (+)
Minority Report (++)
Artificial Intelligence: AI (+)
Saving Private Ryan (-)
Amistad (+)
The Lost World: Jurassic Park (+)
Schindler's List (++)
Jurassic Park (++)
Hook (o)
Always (+)
Indiana Jones and the last Crusade (++)
Empire of the Sun (+)
The Color Purple (+)
Indiana Jones and the Temple of Doom (+)
Raiders of the Lost Ark (++)
1941 (o)
Close Encounters of the Third Kind (+)
Jaws (+)
Duel (-)
Columbo: Murder by the book (+)


Hatte ich bislang nur einmal als kleines Kind im TV gesehen und da ich den Außerirdischen damals schon nicht mochte, hab ich ihn jetzt ne ganze Weile in Vergessenheit geraten lassen. Nun mal wieder angeschaut und joa, was soll ich sagen: Ein wirklich schöner Film für die Kleinen. Manchmal etwas arg naiv, aber was solls, eine schöne Geschichte. Dazu stimmt die Inszenierung Spielbergs, die Charaktere sind liebevoll gestaltet und E.T. wohl eine der liebenswürdigsten Filmfiguren überhaupt. Sehr positiv noch der großartige Score von John Williams zu erwähnen. Ein wirklich schöner Film... weiß gar nicht warum ich dem als Kind damals überhaupt nichts abgewinnen konnte.

8 von 10

Vergleichbarer Film: The Goonies

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 Betreff des Beitrags: Re: Previously on my Screen
BeitragVerfasst: 18.07.2009 21:38 
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December Boys

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Trailer

Von Regisseur Rod Hardy bereits gesehen:
The X-Files: Vienen (+)
The X-Files: Salvage (+)
The X-Files: Roadrunners (+)


Über weite Strecken ein wirklich toller Film. Die Geschichte um vier Waisenjungen die einen Monat lang bei einer Familie am Strand leben dürfen bewegt, ist aufgrund seiner guten Charaktere auch fast durchweg überzeugend. Das Ganze ist optisch super eingefangen und irgendwie hat sich so nach und nach ein wirkliches Feel-Good-Movie bei mir daraus entwickelt. Schade nur dass die Darsteller zum Teil eher schlecht als recht agieren und dass mir das nicht so ganz nachvollziehbare Ende den Film dann doch etwas versaut hat bzw. den Gesamteindruck ein ganzes Stück nach unten gezogen hat.

6 von 10

Vergleichbarer Film: ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Keyzer's Filmtagebuch
BeitragVerfasst: 22.07.2009 09:52 
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Buffy the Vampire Slayer - Season 2

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Buffy: Does it ever get easy?
Giles: You mean life?
Buffy: Yeah, does it get easy?
Giles: What do you want me to say?
Buffy: Lie to me.
Giles: Yes. It's terribly simple. The good guys are always stalwart and true. The bad guys are easily distinguished by their pointy horns or black hats, and, uh, we always defeat them and save the day. No one ever dies and... everybody lives happily ever after.
Buffy: Liar.


Trailer Season 2


Beste Folgen:
2.03 - School Hard
2.06 - Halloween
2.10 - What's my Line?: Part 2
2.11 - Ted
2.13 - Surprise
2.14 - Innocence
2.16 - Bewitched, Bothered and Bewildered
2.17 - Passion
2.22 - Becoming: Part 2



(Erkannte) Gaststars::
Brain Thompson
John Ritter
Julie Benz
Seth Green
Robin Sachs
Vincent Shiavelli
Wentworth Miller



Staffel 2 ... und da war sie nun endlich ... die großartige Serie die ich in Erinnerung hatte und dank der OV gehts gleich nochmals einige Punkte nach oben. Es ist schon unglaublich was Joss Whedon hier gelungen ist, nämlich eine Serie, die gleichermaßen dramatisch und unglaublich lustig ist, liebevolle, selbstironische Charaktere und zudem viele herrliche und außergewöhnliche Ideen innerhalb der einzelnen Folgen bietet. Sehr zu begrüßen auch, dass die Monster of the Week-Folgen schon deutlich zurückgeschraubt wurden und sich die ersten durchgehenden Handlungsstränge entwickeln. Gerade die Buffy/Angel-Beziehung erlebt in der zweiten Staffel eine grandiose Wendung, mit Spike wird einer der besten Serienbösewichte aller Zeiten eingeführt, der von Marsters besser auch nicht hätte gespielt werden können und an manchen Stellen ist die Serie so herrlich kompromislos. Ich hatte durchweg meinen Spaß, es gab viele Highlightfolgen, dazu wieder diese herrlichen Dialoge (nur in der OV!) und zwei tolle Bösewichte in einer Staffel. Nach ein paar Folgen Anlaufzeit eine ziemlich perfekte Staffel ... und die dritte soll ja sogar noch ein bischen besser werden!

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 Betreff des Beitrags: Re: Previously on my Screen
BeitragVerfasst: 22.07.2009 15:26 
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Harry Potter and the Half-Blood Prince

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Why is it that, whenever anything happens, it's always you three?

Trailer

Von Regisseur David Yates bereits gesehen:
Harry Potter and the Order of the Phoenix (+)


Vielleicht liegt es ja daran, dass ich zumindest aus meinem Bekanntenkreis viel Negatives über den Film gehört habe, aber mich hat der Half-Blood-Prince durchaus positiv überraschen können. Die neuen Szenen fügen sich gut ins Bild ein und können einige weggelassenen Passagen aus dem Buch gut zusammenfassen und auch sonst hat mich keine der Kürzungen (wie sonst üblich) wirklich aufgeregt. Noch nicht mal das Weglassen der Beerdigung und der finalen Schlacht hat gestört; weil die Alternative ebenso gut ins Bild gepassthat (inkl. der herrlichen Die Hard-Anspielung ;) ). Erneut muss ich ein riesengroßes Kompliment an Regisseur David Yates machen, dem es als einzigen der Regisseure bislang (und nun schon zum zweiten Mal) gelang, dass der Teil zu keinem Zeitpunkt hektisch gewirkt hat und trotz der recht langen Vorlage sich erneut genügend Zeit für das Wesentliche nahm und die Kürzungen so gestalten konnte, dass sie nicht groß ins Gewicht fallen. Einzig etwas mehr über die Hintergründe des Halbblutprinzen hätte ich gerne gesehen, aber man kann ja nicht alles haben. Darstellerisch das Ganze wie gehabt ... ich werd mit Rupert Grint erneut nicht wirklich warm, aber das restliche Cast ist klasse ... vor allem Radcliffe kann in der OV in einer richtig guten Szene glänzen. Neu im Cast ist nun Broadbent, der wie die anderen Recken ebenfalls eine super Besetzung ist (nur Bob Hoskins wäre mir da dennoch irgendwie lieber gewesen) und den anderen um nichts nachsteht. Viele verkommen zwar wieder zu Randfiguren, aber würde man diese auch noch ausschmücken, hätte man wieder das Problem des gehetzt wirkdenden Filmes wie in Teil 3 und 4. Darstellerisches Highlight erneut Alan Rickman, der Mann ist Severus Snape! Ganz großes Kino! Inszenatorisch gibts wenig zu meckern, so gibts zudem noch zig herrliche Filmanspielungen für den Kinofreund geboten und auch die Tatsache, dass man sich zwischendurch Zeit für die amüsanten Momente des Buches nimmt, hat mir wieder sehr gefallen. Ich bin jedenfalls sehr zuversichtlich gegenüber dem Finale und hoffe das Yates sein Niveau halten kann.

8 von 10

Vergleichbarer Film: Harry Potter and the Order of the Phoenix

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BeitragVerfasst: 26.07.2009 12:19 
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Buffy the Vampire Slayer - Season 3

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Larry's inspirational speech about Sunnydale's chances at athletic glory:
If we can focus, keep discipline and not have so many mysterious deaths... Sunnydale is gonna rule!


Season 3 Bloopers


Beste Folgen:
3.06 - Band Candy
3.08 - Lovers Walk
3.09 - The Wish
3.13 - The Zeppo
3.14 - Bad Girls
3.15 - Consequences
3.16 - Doppelgangland
3.17 - Enemies
3.21 - Graduation Day: Part 1
3.22 - Graduation Day: Part 2



(Erkannte) Gaststars::
Alexis Denisof
Elizabeth Anne Allen
Emma Caulfield
Harris Yulin
James Marsters
Julia Lee
Robin Sachs
Rubia La Morte



Nach der nahezu perfekten Staffel 2 waren die Erwartungen natürlich enorm ... vor allem da nun endlich Eliza Dushku ins Spiel kam und ich die dritte Staffel als grandios in Erinnerung hatte. Umso ernüchtert war ich zu Beginn, dass die ersten 4-5 Folgen doch nur gehobenes Niveau hatten. Doch im Rückblick betrachtet war dies bei der vorherigen Season ja auch schon so und hat eher langsam die Mythologie innerhalb der Staffel aufgebaut. Denn spätestens nach der fünften Folge hat mich die Serie wieder umhauen können, so waren gut die Hälfte aller Folgen auf 9-10 Punkte Niveau! Eine überzeugende Storyline, viele herrliche Ideen, selbstironisch ohne Ende, klasse Charaktere und gleichzeitig noch viel Tragik, die dank der liebgewonnenen Charaktere umso schwerwiegender wirkt. Eine weitere Stärke dieser Serie ist erneut, dass man nicht einfach zwischen gut und böse unterscheiden kann ... bestes Beispiel hier der tolle Charakter der Faith. Ebenso gefällt bei den Neuen der aberwitzige Alexis Denisof, der als unerfahrener Watcher für die amüsanten Momente (insbesondere in der Interaktion mit Giles) der Staffel sorgen darf (umso lustiger, wenn man bedenkt was die Zukunft mit ihm und seinem Charakter noch vorsieht; ein weiteres Beispiel der tollen Entwicklung der Figuren in dieser Serie) und die ersten Auftritte von Anyanka, die schon jetzt ihr großes Potential erahnen lässt. Der Bösewicht ist erneut herrlich getroffen ... einer der liebenswürdigsten Bösewichte seit Langem ... fast eine Vaterfigur ... so mag ich das. Etwas schade fand ich, dass der Trumpf der vorherigen Staffel, Spike, nur in einem Gastauftritt zu sehen war, aber insgesamt war das vielleicht ganz gut um nicht in einem Charakterwust unterzugehen, denn während heutige Serien es nicht schaffen sich von Charakteren zu trennen und somit einige zu Randfiguren verkommen lassen (Lost) oder in unnötigen Subplots (Heroes) verheizt werden, lässt man sie hier lieber mal für eine Staffel ganz weg. Aber ich höre jetzt mal auf mit dem Schwärmen und freue mich auf die vierte Staffel ... die ich zumindst in nicht ganz so guter Erinnerung habe.

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 Betreff des Beitrags: Re: Previously on my Screen
BeitragVerfasst: 26.07.2009 12:35 
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Babylon 5: The Gathering

Bild

This is Lieutenant Commander Laurel Takashima. Our docking bays stand ready to receive you. Babylon 5 is open for business.

Intro

Von Regisseur Richard Compton bereits gesehen:
The Lone Gunmen: The Lying Game (+)
The Lone Gunmen: Like Water for Octane (+)
The X-Files: Medusa (+)
The X-Files: Invocation (+)


Da mir die Serie von vielen als beste Sci-Fi-Serie ever empfohlen wurde hab ich mich trotz Genreabneigung nun doch mal entschlossen der Serie eine Chance zu geben. Angefangen hab ich natürlich mit dem Pilotfilm, der mich jedoch schon jetzt ziemlich unbefriedigt zurück ließ. Nachdem ich mich zu Beginn erstmal ausgiebig über die miese Ausstattung sowie die Effekte amüsiert hatte, hab ich versucht mit der Story warm zu werden, was zumindest im Piloten noch nicht funktioniert hat. Es wird versäumt die Charaktere würdig vorzustellen und man hat am Anfang vor allem mit den Namen und Völkern zu kämpfen und eigentlich noch keine Chance etwas über die Beziehungen untereinander zu erfahren. Darstellerisch ist das Ganze bislang noch solide, die Masken sind ebenfalls gut gelungen, aber ich hab zumindest nach dem Spielfilmpiloten schon jetzt das Gefühl, dass die Serie wohl nix für mich ist ... mal schauen, vielleicht lieg ich ja falsch ...

5 von 10

Vergleichbarer Film: Star Trek: The Next Generation

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