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BeitragVerfasst: 31.10.2001 16:46 
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Ich habe mal vor längerer Zeit Michael Crichtons Roman Timeline gelesen (der mir auch relativ gut gefallen hat, auch wenn er mich stellenweise an Jurassic Park erinnert hat-ähnliches Storyaufbauschema und diverse Paralellen, was aber nichts mit dem Inhalt der beiden Büchern zu tun hat) Nun habe ich gehört, daß Paramount das Buch verfilmen möchte und er angeblich 2002 in die Kinos kommen soll. weiß jemand schon was genaues? Bei der Verfilmung ist mir nicht ganz so wohl, weil die meisten Crichtonbuchverfilmungen nicht ganz meinen Erwartungen entsprachen (außer JP und 13te Krieger)

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Arwen am 2001-10-31 15:47 ]</font>


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BeitragVerfasst: 31.10.2001 16:48 
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Das war doch schon wieder klar als der geschrieben wurde, Chrichton schreibt keine Romane sondern Drehbücher, seine Texte sind ja praktisch so gut wie fertig, und als Drehbuch verwendbar, das Buch "TIME LINE" soll aber eher mittelmäßig sein...


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BeitragVerfasst: 31.10.2001 16:52 
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OK, es war mir auch klar, daß das Buch verfilmt wird, aber sooo schlecht fand ich es nicht. Es wurde sehr gut recherchiert (über Quantenphysik und Mittelalter. Naja, die Handlung war nicht unbedingt so originell, aber trotzdem so spannend, daß ich es fast nicht mehr aus der Hand legen konnte.


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BeitragVerfasst: 31.10.2001 17:16 
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Zitat:
Matt. schrieb am 2001-10-31 15:48 :
Chrichton schreibt keine Romane sondern Drehbücher, seine Texte sind ja praktisch so gut wie fertig, und als Drehbuch verwendbar


Das stimmt schon, die Romane sind den Filmen sehr ähnlich.
Trotzdem finde ich die Romane von Crichton eigentlich recht gut. Besonders "Nippon Connection" fand' ich toll, aber auch "Jurassic Park" ist gut, "Lost World" weniger.


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BeitragVerfasst: 31.10.2001 17:43 
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Passt jetzt vielleicht nicht hier hin, aber, als ich hörte "Buch, das wie ein Drehbuch geschrieben ist" fiel mir sofort "Dreamcatcher" (Deutsch: "Duddits"...???) vom Stephen ing ein.
Ist nicht wie ein Drehbuch geschrieben, aber sehr im Stil von Hollywood!
Wer wartet auch so gespannt wie ich darauf? :wink:

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BeitragVerfasst: 31.10.2001 17:45 
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Ich hab von Michael Crichton nur Jurassic Park gelesen.Den fand ich eigentlich ganz ok.Das Erste war gut.Lost World net so gut.
Timeline hab ich noch net gelesen und hab auch noch nicht so viel von gehört.


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BeitragVerfasst: 31.10.2001 17:45 
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Ja Stephen King schreibt auch in Drehbuchform, von ihm ist doch, fast jeder, Roman verfilmt worden oder?


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BeitragVerfasst: 31.10.2001 17:46 
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Dasa stimmt.Ich hab ein paar Stephen King Romane und jeder ist verfilmt worden.
DA bestimmt noch mehr als von Chrichton


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BeitragVerfasst: 31.10.2001 17:50 
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Ich habe früher mal in einer Videothek gejobt, und mein Chef war Stephan King Fan der hatte alle, bis dato, erschienenen DVDs von seinen Verfilmungen :smile: Das muss doch ne Menge gewesen sein :wink: hehe


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BeitragVerfasst: 01.11.2001 09:11 
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Ja, es sind schon viele Romane von SK verfilmt worden. Dabei sind aber auch viele Kurzgeschichten. Und die meisten Verfilmungen sind - im Vergleich zur Vorlage - sehr schlecht gelungen!
Ich hoffe immer noch darauf, dass z.B. eine neue Fassung von ES oder Needful Things gedreht wird (bei Shining hat es ja auch geklappt, als King selbst das Drehbuch geschrieben hatte).
Am miserabelsten war aber Lawnmover Man...von dem Film hat SK erst erfahren, als dieser schon im Kino lief!

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BeitragVerfasst: 01.11.2001 13:41 
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Die Film-Fassung, bei der Stephen King selbst das Drehbuch schrieb ist aber ungemein schlechter als Kubricks Opus.


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BeitragVerfasst: 01.11.2001 14:15 
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Find' ich überhaupt nicht!
Vielleicht von der Farbgebung her nicht so mysteriös, aber der Hauptdarsteller ist Jack Nicholson schon mal - in dieser Rolle - ebenbürtig.
Aber vor allem hält sich diese Version viel mehr an den Roman.
Als ich zum ersten mal die Kubrick-Version sah (ich hatte das Buch schon gelesen...vor ca. 10 Jahren), war ich masslos enttäuscht!
Wo waren die Heckentiere geblieben?!?
Warum war die im Buch so stark beschriebene Frau Torrance plötzlich so eine Kreischtante?!?
Was war mit der Bienennest-Szene (oder waren es Wespen?) passiert?!?
Was war mit dem Zimmer passiert, in dem die Schiesserei war?!?
Was sollte die Blutfontäne aus dem Fahrstul?!?
Was sollte dieser Schluss mit dem doofen Labyrinth?!?
etc...
Aus all diesen Gründen finde ich Kubrick's Werk mehr als schlecht.

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BeitragVerfasst: 01.11.2001 14:31 
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Also der Hauptdarsteller ist Jack Nicholson nie uind nimmer ebenbürtig, nicht einmal ansatzweise! Gut, Kubrick hält sich nicht an den Roman: Für mich ganz klar positiv, denn das Buch ist nicht besonders gut, wie ich finde...
Ich habe sowieso eine Abneigung gegen SK, denn seine Bücher sind rein kommerziell angelegt und qualitativ schlecht! Aber das kann man ihm nicht vorwerfen, denn das passierte mit der Zeit bei vielen Autoren, die Erfolge kommerzieller Art zu verbuchen hatten (s. Hohlbein, dessen Bücher anfangs auch mal gut waren und jetzt nur noch vereinzelt halbwegs gut sind).
Und Steohen Kings Film zu Shining kann -bei allem Respekt - inszenatorischer (?) Art keineswegs mit Kubrick mit halten!

<font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: David Swinton am 2001-11-01 13:33 ]</font>


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BeitragVerfasst: 01.11.2001 14:40 
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Kubrick hat aus Stephen King´s mittelmäßigem Roman einen echten Horrorklassiker geschaffen, einfach genial!!! Und gerade die psychotische Labyrinthszene gegen Ende ist atemberaubend spannend gelungen. Jack Nicholson ist Jack Torrance, die Rolle war seine Paraderolle!!! Darin gefällt er mir besser, als in jeder anderen die er jemals verkörpert hatte...

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BeitragVerfasst: 01.11.2001 14:49 
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So sind die Geschmäcker verschieden...
Ich bin einfach ein SK-Liebhaber und das schon seit Jahren, und ich liebe seine Art zu Schreiben.
Wenn man das jetzt als kommerzielles Schreiben bezeichnen will, gut...von mir aus:
es ist eh ALLES Kommerz, was verkauft wird...und ich kann es nicht als negativ ansehen, wenn jemand so schreibt, wie es die Leute (inkl. mir selbst) gerne haben. Wenn etwas nicht so geschrieben ist, lese ich es nicht.

Bei Kubrick's Shining habe ich einfach keine Sekunde lang eine Gänsehaut gespürt und die 2 gegensätzlichen Seiten von Jack Torrance kommen viel zu wenig zur Geltung! trotzdem bleibt Jack Nicholson der - für mich - einzige Lichtblick im Film.
Wenn man jedoch SK eh nicht so gerne hat, kann ich auch verstehen, dass einem die Kubrick-Version besser gefällt...

Vielleicht finde ich den Hauptdarsteller im 2-teiler auch nur so gut, weil ich Ihn mir genau so vorgestellt habe, als ich das Buch las!...wer weiss...

Noch etwas, was mir beim Nicholson-Film auf den Sa.. ging:
Dass der kleine mit seinem gekrümmten Finger spricht! das sieht für mich so etwas von bescheuert aus und lässt den Jungen leicht mental Behindert erscheinen...anstatt von mysteriös, wie es sein sollte.

Aber: jedem seine Meinung...wollte eben nur erklären, warum ich so denke...und ich habe auch kein Problem damit, wenn ich mit meiner Meinung alleine da stehe. :wink:

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BeitragVerfasst: 01.11.2001 14:56 
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Das mit dem Finger liegt wohl daran, dass Kubrick ein Analytiker ist/war. Der gesamte Film zielt nicht auf das Mysteriöse ab, sondern erklärt die Verhaltenweisen von Jack Torrance auf rein psychologische Weise. Eben Kubrick!


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BeitragVerfasst: 01.11.2001 15:26 
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Zitat:
TheCrow schrieb am 2001-11-01 13:49 :
Ich bin einfach ein SK-Liebhaber


Da könnte man auch denken, du meinst Stanley Kubrick, und nicht Stephen King... :wink:


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BeitragVerfasst: 01.11.2001 15:28 
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BeitragVerfasst: 01.11.2001 15:30 
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O.K....Stimmt!
Ich meine natürlich Stephen King.
Obwohl: gegen Stanley Kubrick habe ich auch nichts...sein meisterwerk in meinen Augen: "Clockwork Orange"
Aber David Lynch-Filme gefallen mir eindeutig besser! :wink:
(One of the best movies ever: "Lost Highway"!)

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BeitragVerfasst: 01.11.2001 15:45 
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@ The Crow
Eine sehr tolerante Ansicht, so sind die Geschmäcker eben, jetzt hat jeder seinen Standpunkt erklärt warum er das besser findet und das andere nicht, und das ist auch gut so :wink:


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