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Kalervo
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Betreff des Beitrags: Our last summer Verfasst: 11.06.2009 16:25 |
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OMFE Reloaded; Vers. 2.3; presented by Keyzer317. Kikujiros Sommer (Kikujirô no natsu) JAP 1999 von Takeshi Kitano (1) (11.06.2009) Mit: Yusuke Sekiguchi (1), Takeshi Kitano (1), Kazuko Yoshiyuki (1), Kayoko Kishimoto (1), Nezumi Mamura (1), Great Gidayu (1), Rakkyo Ide (1)  Als ich den Film so sah dachte ich noch, das ist bestimmt nach Bobs Geschmack, insbesondere die Figur des Kikujirô. Ganz unrecht habe ich da nicht, wie ich nun in seinem FTB-Eintrag nachlesen konnte. Nur muss ich sagen, dass mir die Hauptfigur nicht so einging. Er wandelt sich ab dem „Rückweg“ ein wenig, weil er von da an annähernd alles was er tut für den kleinen Masao macht, und da kommt ihm seine, ja ich nenn’ es mal unkonventionelle und direkte Art sehr gelegen; und sicher ist dies ein nachvollziehbarer und fast schon bewegender Wandel, aber dennoch find’ ich ihn irgendwie unsympathisch, besonders auch eben wegen seinem Verhalten vor dem „Wandel“. Auch hat mir weniger gefallen, dass doch er mehr im Mittelpunkt steht als der Junge (jaja ich weiß, Blick auf den Titel hätte dies erahnen lassen...). Dennoch, ist einfach so, dass das nicht ganz nach meinem Geschmack war, ebenso wie die diversen surrealen Einlagen. Dachte eigentlich das sei ein ganz bodenständiger Film, das hätte er ruhig durchziehen können. Auch wenn mit diesen Szenen wohl die kindliche Fantasie zum Ausdruck gebracht werden sollte, was in einem Film mit einem Kind ja so verkehrt grundsätzlich nicht ist, aber wie gesagt, hat mich eher ein wenig gestört. Ach ja und noch eine Frage, woher bekam Kikujirô als er den Blinden spielte eigentlich plötzlich Hemd, Hose und Stock her ? So, nun aber genug „gemeckert“, wollte eben nur begründen, warum der Film für mich keine Höchstwertung bekommt. Denn zweifelsohne hat der Film auch viel schönes, besonders die Bilder und einige Kameraeinstellungen sind wirklich teils wunderschön. Dazu kann auch der Score punkten. Dann der stellenweise aufkommende unaufdringliche Humor, die tiefe Tragik ohne gleich in Depressionen zu verfallen und einfach ein paar schöne Momente zwischen den beiden Hauptprotagonisten, die sich auch ohne viele Worte verstehen, letztlich. Gefallen hat mir sehr dieser Rucksack mit den Engelsflügeln, den hätte ich früher auch gerne gehabt. Bemerkenswert finde ich den „Rocker“... irgendwie habe ich mir harte Biker anders vorgestellt (was jetzt aber kein Vorwurf an den Film sondern lediglich eine amüsant gemeinte Bemerkung ist). 7/10
_________________ Ich habe diese Untersuchung schon bei vielen Kühen durchgeführt. Manche schreiben mir heute noch.
Zuletzt geändert von Kalervo am 30.06.2009 09:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Kalervo
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Betreff des Beitrags: Don't try this at home! Verfasst: 13.06.2009 13:32 |
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318. Death race USA/GBR/DEU 2008 von Paul W. S. Anderson (5) (12.06.2009) Mit: Jason Statham (11), Tyrese Gibson (2), Joan Allen (6), Natalie Martínez (1), Ian McShane (3), Jacob Vargas (5), Max Ryan (2), Jason Clarke (2), Frederick Koehler (3), Robert LaSardo (6), Robin Shou (3), Justin Mader (1)  Wie kann man den Plot für den erfahrenen Filmseher kurz zusammenfassen: Running man meets Mad Max. Joa und so gibt’s hier als Chassis außergewöhnlich gute Autorenn- und Autoverschrott-Action (für die Reste gibt’s eher Flaschenpfand als Abwrackprämie) und als Motor dient eine notdürftig zusammengeschusterte Story um ein zweifelhaftes Spektakel zur Begeisterung der Massen ohne Skrupel. Viel mehr gibt’s eigentlich nicht zu sagen. Die Darsteller agieren innerhalb der engen vorgegebenen Möglichkeiten, das Drehbuch ist nicht unbedingt pulitzerpreisverdächtig aber die Action- und Rennszenen überzeugen dafür sehr, die haben Tempo und sind sehr gut in Szene gesetzt, insbesondere wenn der Truck ins Spiel kommt. Da glänzen die Augen der männlichen Zuseher doch hin und wieder. Aber letztlich hat mich das alles nicht so überzeugt und ich konnte mich dem nicht ganz hingeben, weil die zugegeben teils geilen Actionszenen in dem Fall nicht reichen um für mich den Film zu tragen. 5/10
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Kalervo
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Betreff des Beitrags: Widerstand zwecklos !? Verfasst: 22.06.2009 09:53 |
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319. Terminator: Die Erlösung (Terminator salvation) USA/GBR/DEU/ITA 2009 von McG (3) (20.06.2009) Mit: Christian Bale (9), Sam Worthington (2), Bryce Dallas Howard (5), Moon Bloodgood (1), Anton Yelchin (3), Common (2), Michael Ironside (6), Helena Bonham Carter (7), Jadagrace (1), Ivan G`Vera (1), Chris Browning (1), Terry Crews (12), Roland Kickinger (1)  Für viele von uns waren wohl Teil 1 und/oder 2 dieser Reihe ein besonderes Seherlebnis. Bei mir war es der Zweite, in völliger Unkenntnis der Existenz dieses Filmes sowie seines Vorgängers überredete mich damals mein Kumpel, dass wir diesen Film unbedingt im Kino zu sehen hätten. So kam es dann und ich war mächtig geflasht und beeindruckt. Irgendwann holte ich dann den ersten Teil nach und auch der gefiel, wenngleich auf eine völlig andere Weise. Der dritte Teil konnte da bei vielem nicht mithalten, hat mir aber stellenweise doch gut gefallen, entgegen der sonst vorherrschenden Meinung. Nun stand also ein weiterer Teil an, und obwohl mir der Trailer übermäßig gut gefallen hat, habe ich bei weitem nicht das erwartet, was mir besonders Teil zwei bot und bedeutete, und das sollte einem ja eigentlich vorher schon klar sein, dass es kein zweites (oder drittes) Wuhaaa-Erlebnis wie bei Teil 1 und 2 geben wird. Aber die Meinungen scheinen auch von einer solchen (für meine Begriffe eben überhöhten) Erwartungshaltung auszugehen, wobei die Beurteilung natürlich auch individuell verschieden ist. Für viele scheint es schlichtweg eine ‚Schande’ (O-Ton eines Mitkinoschauers) zu sein, eine unwürdige Fortsetzung der Reihe. Nun, ob dieser Teil seiner so bedeutenden Franchise würdig ist, ist gar nicht so leicht zu beantworten. Denn sicherlich kann er, wie schon gesagt, mit den ersten beiden Filmen nicht mithalten, aber da stellt sich eben die Frage, ob das zu erwarten war und ähnliche Überlegungen treffen sicher auch auf die vor nicht allzu langer Zeit erschienenen vierten Teile von Die hard oder Indiana Jones zu. In allen Fällen wird die überwiegende Mehrheit der „alten“ Fans immer enttäuscht sein, ich glaube da hätte man machen können was man wollte, nach so vielen Jahren können bestimmte Erlebnisse und die Wirkung eines Filmes einfach nicht mehr reproduziert werden. Das hängt sicher auch mit Faktoren zusammen, die die Filmemacher gar nicht beeinflussen können. Dass nämlich mittlerweile eine nicht unerhebliche Anzahl an Jahren übers Land gezogen ist, das (Original)Publikum ist reifer geworden, es sind einfach andere Zeiten. Was ich damit sagen will ist, auch wenn es schmerzt und sich einfacher anhört als es ist, in solchen Fällen darf man diese Fortsetzungen einfach nicht mit ihren großen und bedeutenden Vorgängern messen, sondern versuchen einigermaßen isoliert zu sehen. Und dann kann man sie für sich beurteilen, losgelöst von dem Bisherigen, dass scheinbar wie ein Damokles-Schwert über den Nachfolgern schwebt. Und dann kann man unvoreingenommen beurteilen, ob einem der Film gefällt oder nicht, was seine Stärken und Schwächen sind etc. Das ist meine Meinung, auch wenn es vielleicht schon wieder zu sehr nach Konsens und Kompromiss riecht. Soviel als Prolog. Und wenn ich den Film so sehe, eben mit dieser Denke im Hinterkopf, ja dann kann ich doch bitteschön mehr als zufrieden sein. Die Action und die Effekte waren doch schon mal gut im oberen Level, wenn ich allein an den Hubschrauberabsturz aus der Innenperspektive vom Anfang denke, da fühlte ich mich richtig mit an Bord (hab heute noch mehrere gefühlte blaue Flecken). Dann die Atmosphäre dieser postapokalyptischen Welt wurde für meine Begriffe gut eingefangen, und diese Überreiztheit vieler Figuren, die sicherlich in den trostlosen und harten Umständen liegt, war auch gut dargestellt. Allzugroße Logiklöcher habe ich zwar nicht entdeckt, aber ich habe auch nicht wirklich danach gesucht und habe mehr versucht den Film zu genießen als ihn zu hinterfragen; aber vielleicht werden diese mal im Diskussionstopic des Filmes benannt, dann könnte ich mich damit auseinandersetzen, bis jetzt steht nämlich nur die Behauptung im Raume. Von der Darstellung her kann man denke ich auch nicht übermäßig meckern, sicher ohne herausragende Highlights, aber dafür ausreichend und routiniert. Und Bryce Dallas Howard sieht mit etwas kürzeren und vor allem roteren Haaren richtig reizend aus. Allesinallem wurde ich also gut unterhalten und kann die überwiegenden schlechten Meinungen nicht teilen. 7,5/10 Ich frage mich... welche Filmszene war denn die, in der es beim Dreh zu der „kleinen Meinungsverschiedenheit“ zwischen Bale und dem Techniker kam ? Darauf würde ich dann bei einer Zweitsichtung gerne noch mal genau achten.
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Zuletzt geändert von Kalervo am 05.08.2009 10:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Kalervo
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Betreff des Beitrags: Zweiter Aufschlag Verfasst: 23.06.2009 10:22 |
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320. Wimbledon GBR/FRA 2004 von Richard Loncraine (2) (22.06.2009) Mit: Paul Bettany (2), Kirsten Dunst (14), Bernard Hill (5), Eleanor Bron (1), James McAvoy (2), Nikolaj Coster-Waldau (6), Sam Neill (7), Jon Favreau (9), Austin Nichols (2), Jonathan Timmins (1), John McEnroe (3)  Während dem Anschauen witzelte ich noch mit mir selbst, dass der Film im dt. TV sicherlich einen suuuuupertollen dt. Zusatztitel á la „Vorteil für die Liebe“ oder „Aufschlag ins Himmelbett“ oder "Netzroller ins Glück" oder so bekommt. Mittlerweile kenne ich die bittere Realität... schrecklich. Doch zum Film. Bzw. doch noch mal zu mir... früher war ich mal richtig interessiert an diesem weißen Sport, was sich aber in den letzten Jahren rapide gelegt hat, dabei kann ich nicht mal sagen weshalb dies so ist. Mit dem Abflauen guter Leistungen dt. Cracks hat das aber nix zu tun, dennoch gab es früher, finde ich, einfach mehr sympathische und herausstechende Typen wie ein Henry Leconte, ein Andre Agassi oder ein Yannick Noah. Na okay, da ich mich ja nicht mehr ganz so intensiv dafür interessiere kann es natürlich auch sein, dass es immer noch solche Typen gibt, ich es aber nur nicht mitbekomme. Egal. Zum Film. Die Idee Kirsten in einem Tennisfilm auftreten zu lassen war ja schon mal sehr positiv. Rein von der optischen Seite. Das kann eigentlich nur noch durch einen Volleyball-Film mit ihr getoppt werden, aber dafür ist sie leider ein wenig klein... na ja vielleicht kann man die Mitspielerinnen entsprechend casten und das Netz runterhängen. Egal, ich fantasiere nur. Also der Film ist wirklich ordentlich, denn er zeigt recht gut, wie es bei einem großen Tennis-Turnier so zugeht (wobei alles natürlich noch hätte detaillierter sein können) und was einem Tennis-Crack in zwei Wochen während einem wichtigen Event so alles passieren kann. Die Spieleinlagen sind dabei sehr gut getroffen und mit viel Dynamik inszeniert, allerdings wurde hier auch ein bisschen CGI verwendet. Die Liebesgeschichte ist es eigentlich nicht wert als solche benannt zu werden, denn die findet mehr auf einem Nebenplatz statt und nicht auf dem Centre Court. Und auch läuft diesbezüglich alles zu glatt, wenn man die beiden Figuren und den Film insgesamt nicht so sympathisch finden würde, könnte man über diesen Umstand fast schon richtig sauer sein. Was den Film eben für mich positiv gestaltet hat war wie gesagt der leichte Zugang, das Sympathischfinden der beiden Hauptfiguren, der stellenweise wirklich sehr gute Humor und dass er mich, obwohl es um einen Sport geht dessen Interesse bei mir merklich zurückgegangen war, nie gelangweilt hat. Übrigens erinnerte mich der Film und die Art des Hauptprotagonisten stellenweise an Notting Hill. Negativ finde ich nur zwei kleine subjektive Punkte... dass nämlich Bettany soviel an Dunst rumküssen und –fummeln etc. durfte und dass ein kleines, knuffiges, unschuldiges Kaninchen gegrillt wurde. Naja und dass der sportliche Verlauf im Grunde so ist wie in den abertausenden anderen Sportfilmen, darüber kann man ob des Rests letztlich hinwegsehen. Nett finde ich ja, dass Coster-Waldau einen Deutschen spielt... (ja okay, ein erfolgreicher dänischer Tennisspieler wäre auch unrealistisch gewesen). Übrigens er und Bettany waren unter der Regie von Loncraine auch schon gemeinsam in Firewall zu sehen und somit kenne ich den Paul nun in zwei recht unterschiedlichen Rollen und darf festhalten, dass er beide gut meistert, da bin ich auf seine anderen bisherigen und künftigen Darbietungen ja schon gespannt. McAvoy spielt die wohl unsympathischte Figur, auch wenn er sich am Ende wandelt *augenroll*. Also roundabout ein Film, der keinem weh tut (außer dem Balljungen) und besonders für Tennis- und Dunst-Fans zu empfehlen ist. 7,5/10
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Kalervo
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Betreff des Beitrags: North and South Verfasst: 25.06.2009 09:59 |
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OMFE Reloaded; Vers. 2.4; presented by Tetshuno321. Joint security area (Gongdong gyeongbi guyeok JSA) ROK 2000 von Chan-wook Park (2) (24.06.2009) Mit: Yeong-ae Lee (1), Byung-hun Lee (1), Kang-ho Song (3), Tae-woo Kim (1), Ha-kyun Shin (2), Christoph Hofrichter (2), Herbert Ulrich (1), Ju-bong Gi (2)  Was waren meine ersten Gedanken nach Bekanntgabe dieser OMFE-Runde vor rund zwei Wochen...: schon wieder ein Film aus dem südostasiatischen Raum, und schon wieder ein Film über den Korea-Konflikt. Das ist aber jeweils nur eine Feststellung, und keine Wertung. Tatsächlich ist es ja so, dass gemessen an der Anzahl der vorhandenen Filme aus diesem Raum, meine Filmographie diesbezüglich noch sehr klein ist, wenngleich es bislang noch kein Film geschafft hat mich wirklich zu begeistern. Entweder brauche ich dafür einfach noch Zeit, oder es wird weiter ein hoffnungsloses Unterfangen bleiben. Immerhin ist dies, wenn ich mich nicht täusche, bereits mein sechster Film aus der Republik Korea. Bezeichnenderweise sind sie alle in meinem FTB enthalten, und damit lässt sich feststellen, dass ich alle auf, mal mehr mal weniger stark ausgeprägte, Empfehlung des Forums gesehen habe. Und trotz des Fehlens eines absoluten Highlights, bin ich auch künftigen Filmen aus diesem Raum offen, ein weiterer liegt ja schon zur Sichtung bereit (ganz ohne "Zwang"). Aber interessanterweise erinnerte mich JSA von der Inszenierung sehr an die für mich allgemein zugänglicheren Westfilme, fast schon hollywoodmäßig (das soll jetzt keine Beleidigung sein  ). Wenngleich die Art und Weise wie die Story aufgebaut ist, sicherlich nicht sehr üblich ist. Für meine Begriffe wird die Brisanz, die an dieser besonderen Grenze zwischen den beiden Bruderstaaten besteht, ganz gut dargestellt (da sollte Colonel Jessep mal Dienst tun...). Und auch die Annäherung der insgesamt vier Soldaten ist geprägt von Vorsicht, anfänglichem Misstrauen und dem Hintergrunddenken etwas unrechtes zu tun, wenngleich einem der gesunde Menschenverstand eigentlich sagt, das einzig Richtige zu tun. Aber Restzweifel können nie ganz ausgemerzt werden, was sich dann ja auch am Ende dieser Wachhäuschen-Besuche in dramatischer Weise zeigt. Dabei ist es wohl gut nachvollziehbar, weshalb es zu dieser Denke kam. Denn von beiden Seiten, und da ist letztlich keine großartig besser als die Andere, werden die Einwohner und insbesondere die Soldaten, entsprechend doktriniert. Auch wenn dies nicht gezeigt wird, kann man es sich als einigermaßen mündiger Zuseher entsprechend denken. Und so schön diese Annäherung auf ganz ganz kleinem Sektor auch ist, so falsch sind die Schuldgefühle und unter den Teppich kehren der wahren Umstände, wenn die Vier erwischt werden. Vielleicht könnte von so einer kleinen Geste eine Art Flächenbrand ausgehen, der die notwendige Veränderung bringt; wenn ich mich recht erinnere, und ohne jetzt allzutief in geschichtliche Zusammenhänge einzutauchen, begann auch die Entwicklung, die letztlich zur deutschen Wiedervereinigung führte, mit Kleinigkeiten, wenngleich auch die äußeren politischen Umstände passen müssen. (Böse Zungen würden an der Stelle rufen: ’Koreaner... lasst es ! Das ist es nicht wert !’... aber wie gesagt, das sind böse Zungen). Die schauspielerischen Darbietungen sind überaus gut und positiv ist eben auch die allgegenwärtige bedrohliche Atmosphäre eingefangen. Kleines Highlight für mich war die Szene in der sich mehrere Soldaten beider Lager in verschneiter Landschaft zufällig treffen. Erwähnenswert ist noch die Figur des Schweizer Leiters dieser „internationalen“ neutralen Truppe. Aussehen und vor allem Stimme kamen mir irgendwie bekannt vor, aber ich konnte es nicht wirklich einordnen. Und nun über IMDb sehe ich, woher ich den kenne... der spielte den Langenhagen in dem Film Didi und die Rache der Enterbten (kam ja passenderweise dieser Tage auch im TV)... Christoph Hofrichter. Meine Fresse, was für eine Karriere: vom popeligen kleinen Kommissarshelfer in einem kleinen Bezirk Berlins an die Spitze einer internationalen Organisation in einer der größten Spannungsräume unseres Planeten... find ich klasse den mal wieder zu sehen, weil mir die Figur damals in dem Didi-Film irgendwie gut gefallen hat. Also in diesem Punkt hat der OMFEhler voll ins Schwarze getroffen... ohne es zu ahnen. 7/10
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Kalervo
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Betreff des Beitrags: Rettung in Sicht !? Verfasst: 27.06.2009 11:33 |
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322. Komm, süßer Tod AUT 2000 von Wolfgang Murnberger (2) (26.06.2009) Mit: Josef Hader (4), Simon Schwarz (4), Barbara Rudnik (5), Michael Schönborn (2), Bernd Michael Lade (3), Nina Proll (4), Reinhard Nowak (2), Karl Markovics (7), Christian Weinberger (2), Trude Ackermann (1), Gottfried Breitfuß (1), Georg Veitl (1)  Würde mich mal interessieren, wie Silentium wohl auf mich gewirkt hätte, wenn ich die chronologische Reihenfolge der beiden Filme eingehalten hätte. Wenn ich die beiden so Vergleiche, dann wirkt Silentium durchaus runder in der Inszenierung und gefestigter (was aber nicht immer unbedingt auch sehr viel besser sein muss), der hier dagegen eher hektischer. Aber beide sind qualitätsmäßig sehr Nahe aneinander dran. Wobei mir dieser hier dann doch ein kleinbisschen besser gefällt, und zwar weil er in jeder Teilkategorie immer so ein, zwei zehntel Punkte besser wirkt, im Humor, in der Dramatik, in der Story, in der Realitätsnähe, etc., und es wirkt nicht ganz so überladen, wie man es der „Fortsetzung“, vorwerfen könnte, aber nur, wenn man ganz kleinlich unbedingt ein Haar in der Suppe finden möchte. Es ist einfach eine große Freude dem Brenner und dem Berti bei ihrem Tun zuzuschauen und ich freue mich jetzt schon auf die weiteren Fortsetzungen, von denen eine bald auf DVD erscheint und eine in der Planung ist. Apropos DVD... welcher Schlauberger ist bitteschön auf die selten dämliche Idee gekommen, den Film auf der DVD stellenweise zwangszuuntertiteln ? Muss ein früherer Mitarbeiter von SAT1 sein, die untertiteln teilweise auch wenn sie Leute von der Straße interviewen und trauen ihrem Durchschnittspublikum offensichtlich nicht zu auch jemanden zu verstehen, der mal bisschen Dialekt oder ansatzweise undeutlich redet. So an schas herst, solche Drottl, des mocht mi ganz narrisch. Das nervte einfach sehr sich zu zwingen, nicht mitzulesen, zum Glück legte sich das aber mit fortlaufender Spieldauer. Die Mörder san immer die Deutschen !8/10 Pass. Song: "Wenn es passiert" von Wir Sind HeldenNachtrag: Hmmm, ich merke gerade mal wieder wie unvorteilhaft es ist zwei Filme kurz aufeinander anzuschauen und dann für beide den Eintrag zu formulieren. Ich glaub' da wird der erste Film quantitätsmäßig immer tendenziell abstinken, weil ich gedanklich schon beim Nächsten bin, dessen Sichtung auch noch ein klein wenig frischer ist. Dilemma. Vielleicht künftig immer erst einen Film mit Eintrag abschließen und dann erst den nächsten Angehen !? Mal schau'n.
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Zuletzt geändert von Kalervo am 28.06.2009 16:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Kalervo
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Betreff des Beitrags: What is the function of this film ? Verfasst: 27.06.2009 12:05 |
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323. Survive style 5+ JAP 2004 von Gen Sekiguchi (1) (26.06.2009) Mit: Tadanobu Asano (1), Reika Hashimoto (1), Hiroshi Abe (1), Kyôko Koizumi (1), Ittoku Kishibe (1), Yumi Asou (1), Shihori Kanjiya (1), Ryûnosuke Kamiki (1), Jai West (1), Kanji Tsuda (1), Yoshiyuki Morishita (1), YosiYosi Arakawa (1), Vinnie Jones (7), Sonny Chiba (2), Nina Uchida (1), Ayano Seki (1)  Also ich mag ja Episodenfilme sehr, bzw. wenn verschiedene einzelne Handlungsstränge sich kreuzen und treffen, noch dazu wenn es storymäßig so stellenweise passend (fast grandios) gemacht wurde wie hier. Ein weiteres großes Plus ist das bunte Setting... diese Farben... keine Ahnung ob da später noch mal stellenweise nachkoloriert wurde oder irgendwelche optischen Kniffe angewandt wurden, aber die wirkten einfach so präsent... so farbig einfach, aber extrem. ZB auch bei der Szene mit dem vielen Essen auf dem Tisch, jedes einzelne Nahrungsmittel schien ob seiner farblichen Wirkung penibel ausgesucht und drapiert zu sein. Schön auch die technischen Spielereien, die Figuren und ihre überwiegend schräge Art. Überhaupt, an Skurrilitäten optischer und drehbuchtechnischer Art mangelt es hier nicht, aber das ist wohl auch mit die größte Angriffsfläche. So fand ich die vielen kleinen schrägen Einfälle stellenweise schon wieder zu gewollt, besonders in der Szene, als man das Ideensammel-Aufnahmegerät der Werbetexterin abspielt und da eine schräge Idee nach der Anderen auf den Zuschauer losgelassen wird... das ist eben ein Sammelsurium skurriler Einfälle, die aber nicht dazu dienen die Geschichte weiter zu bringen, sondern einfach um ihrer selbst Willen eingebaut wurden. Wenngleich man sicherlich mit einbeziehen sollte, dass der Regisseur ja mal Werbetexter war, insofern wirkt dies wie wenn da der Topf mit unrealisierten Ideen einfach reingeschüttet wurde, um sie mal zu „veröffentlichen“. Ein weiterer Punkt der mir einerseits nicht so ganz zusagte, war eben die Vermischung der ganzen realistischen Vorgänge mit dieser ersten Story um den ausgearteten Rosenkrieg, weil dies ja sozusagen eine fantastische Geschichte war (hat Potential zu einer sehr guten Masters of horror-Episode). Und warum war sie so lange unkaputtbar, und beim zweiten Versuch der Auftragskiller am Ende ging es dann doch ?  Das wollte sich mir nicht schlüssig darlegen (soll das etwa aussagen, dass man nie das bekommt was man möchte !?). Andererseits ist diese Ausgangslage natürlich das geeignete Fundament für so allerlei einfallsreiche und gut umgesetzte Szenen, die man wiederum auch nicht missen möchte (allein die Situation als der Begriff 'Handfeuerwaffe' eine ganz neue Bedeutung erhält...). Highlight für mich das Killer-Duo. So herrlich wie schräg die beiden sind, insbesondere auch der japanische Kollege... allein sein Aussehen und Auftreten... von denen hätte ich gerne einen ganzen Film. 6,5/10 Im OMFE-Falle hätte ich zwar auch letztlich auf eine 7 aufgerundet, aber Tetshuno hatte schon recht mir eher JSA zu empfehlen, denn die Gefahr, dass mir das hier doch etwas weniger gefällt als der dagegen so straighte Koreaner, war nicht zu unterschätzen. ACH JA UND BOB... HAB’ DEN FILM, EXTRA WEGEN DIR, ARTIG IM ORIGINAL MIT UNTERTITELN GESEHEN !!! JETZT WILL ICH ABER GAR NIX MEHR HÖREN ! aber gar nix mehr
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Kalervo
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Betreff des Beitrags: Time of the gypsies Verfasst: 28.06.2009 17:02 |
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324. Drag me to hell USA 2009 von Sam Raimi (8) (27.06.2009) Mit: Alison Lohman (5), Justin Long (9), Lorna Raver (2), Dileep Rao (1), David Paymer (17), Reggie Lee (6), Adriana Barraza (2), Chelcie Ross (10), Molly Cheek (5), Bojana Novaković (1), Kevin Foster (3), Flor de María Chahua (1)  Es gibt so Filme, da ändert sich das Leben nach der Sichtung kurzzeitig. Wenn man alleine vom Kino nach Hause fährt schaut man eben vorher noch mal genauer hin, ob sich nicht doch etwas auf dem Rücksitz befindet was dort nicht hingehört. Zu Hause im Badezimmer schaut man auch gleich hinter den Duschvorhang, ob da alles klar ist. Und man wünscht sich, nicht alleine einschlafen zu müssen. Bei diesem hier war es so, und auch wenn man eigentlich wissen konnte, dass etwas passiert und wann dies der Fall ist, hat es mich doch jeweils erschrocken und in den Sitz gedrückt. Vielleicht lag’ es auch an den Mitsehern, denn einige machten aus ihrem jeweiligen Erschrecken und Ekel in einigen Szenen kein Geheimnis, ganz allgemein selten so eine unruhige Atmosphäre im Kino erlebt, was ich gar nicht unbedingt dem Film anrechnen würde, aber der hat dies dann noch stellenweise verstärkt. Und das waren übrigens fast nur Jungs die schon bei den vergleichsweise harmlosen Dingen wie der pflegebedürftigen Hand von Mrs. Ganush merklich berührt waren, oder als diese ihr Gebiss herausnimmt... aber vermutlich hängt das bei denen auch mit dem relativ jungen Alter zusammen. Wenn man mal die 30 überschritten hat, dann ist man vom eigenen Körper genug seltsames gewohnt, da können einen solche Dinge nicht mehr wirklich schockieren. Nun, dieser Film bot für mich einige gute Seiten und aber auch kritische Punkte gibt es festzuhalten. Gefallen hat mir, dass mal wieder weniger Wert darauf gelegt wurde mit subtilen Mitteln eine düstere Atmosphäre und Spannung zu schaffen (wobei das ja durchaus auch sehr reizvoll ist, wenn es gut gemacht wird), nein, hier geht es gleich von Beginn an richtig zur Sache und es gibt im wahrsten Sinne des Wortes voll auf die Fresse und das ist irgendwie auch mal wieder erfrischend, weil es einfach nahezu kompromisslos und durch die Direktheit problemlos zugänglich ist. Dabei ist mir auch aufgefallen, dass einiges an Spannung und Unwohlsein für den Betrachter von der auditiven Seite ausging. Mir kamen viele Geräusche und Töne jedenfalls sehr unangenehm vor (was aber vielleicht auch an der nicht sehr zurückhaltenden Lautstärke lag), obwohl ich normal bei Geräuschen nicht unbedingt zimperlich bin, so gehöre ich auch nicht zu denen, die zB Probleme mit den Tönen haben, die eine Schultafel hergeben kann, das ist ja für viele so ein Klassiker was nicht auszuhalten ist. Man merkt auch oft die typische Handschrift des Regisseurs. Bei manchen Szenen steht so dermaßen präsent das RAIMI als Überschrift, mit extra dicken Lettern, doppelt unterstrichen und mit einem leuchtenden Rahmen versehen. Als Musterbeispiel sei da der Kampf im Auto zu Beginn benannt oder als Miloš, der Helfer des Mediums, bei der Seance auf dem Tisch „tanzt“. In dem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass das Makeup-effects-Team um Greg Nicotero mal wieder ganze Arbeit geleistet hat. Und ja, ich habe mich recht häufig erschreckt, obwohl es mitunter vorhersehbar war, aber das war einfach treffend in Szene gesetzt. Aber gut, genau das wollte ich ja auch.  Schön fand’ ich auch, dass sowohl das Kätzchen als auch die Ziege letztlich überleben; auch wenn es jeweils zuerst gar nicht danach aussieht.  Weniger gefallen hat mir u. a. das teilweise dämliche Verhalten der Hauptfigur. Der Höhepunkt war wie sie da so unbeholfen ist als sie der Enkelin von Mrs. Ganush (übrigens ist der Name aufgrund der möglichen Herkunft der Dame durchaus realistisch, an der Stelle also auch mal ein Lob in der Richtung) begegnet und natürlich ihr Auftritt bei diesem „Totenfest“... was aber auch in eine sehr eklige Szene mündet, das war fast zuviel für mich, wenngleich auch ein kleiner humoristischer Unterton nicht zu verleugnen ist, wie das in einigen Szenen der Fall war, aber damit konnte man bei dem Regisseur einfach rechnen und das gehört dann wohl auch dazu; wenngleich es sicherlich nicht so abgedreht ist wie bei Armee der Finsternis, wenn auch in Ansätzen klar spürbar.  Und was mir storytechnisch etwas unangenehm aufgestoßen ist war, als der Wahrsager plötzlich doch mit dem Kniff bezüglich des Knopf-Verschenkens daherkommt. Anstatt gleich mit dieser vergleichsweise harmlosen Möglichkeit zu kommen werden erstmal Mensch- und Tieropfer in Kauf genommen und annähernd Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt... aber erst dann wird so im Vorbeigehen plötzlich „Plan B“ enthüllt. Und die Begründung für diese Verzögerung ist für mich nicht ganz nachvollziehbar und eigentlich auch zu dem Zeitpunkt immer noch genauso aktuell und daher ist es einfach nicht ganz schlüssig.  Und das Ende war letztlich auch recht vorhersehbar, leider. Auch bietet der Film nun nicht unbedingt innovatives am Fließband, aber dennoch war das Meiste ordentlich dargeboten, daher kann ich darüber hinweg sehen. Die Seance zB hat mir gut gefallen, weil ich da dachte, da ist nun alles möglich und das hat einfach eine sehr gruselige Stimmung in mir verbreitet. Jedenfalls ein Film der mich beim Sehen ziemlich gefesselt hat und das ist ja auch was wert und außerdem gab es einige Szenen, die man so leicht nicht mehr vergisst. Das Horrorgenre wurde damit zwar nicht neu erfunden, aber letztlich bleibt ein überwiegend positives Fazit. 7/10
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Kalervo
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Betreff des Beitrags: Learning by burning Verfasst: 29.06.2009 09:23 |
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325. Silent Hill CAN/F/J/USA 2006 von Christophe Gans (3) (28.06.2009) Mit: Radha Mitchell (5), Laurie Holden (3), Sean Bean (12), Kim Coates (11), Deborah Kara Unger (5), Alice Krige (4), Jodelle Ferland (1), Tanya Allen (1)  Hmmmm… irgendwie hab’ ich hier einiges nicht so ganz verstanden. Liegt vielleicht daran, dass ich keinerlei Vorkenntnisse bezüglich des Videogames habe, welches Grundlage für diesen Film war. So muss ich mich letztlich ins Land der Spekulationen begeben um mir zusammenzureimen, was denn hier nun passiert ist. Naja und um ehrlich zu sein, und natürlich kann man das nicht verallgemeinern und es gibt immer so kleine Ausnahmen dieser Regel, so was ist dann nicht ganz mein Fall, wenn mehr Fragen aufgeworfen als ausreichend beantwortet werden. Nun gut, thematisch war’s also mal nix. Dann kommen mir mal zur optischen Seite. Die war relativ gut, weil stellenweise verstörend mit diesen seltsamen Kreaturen die hier gezeigt wurden, das hatte schon was. Auch die Kulissen waren sehr treffend. Aber irgendwie fand ich alles zu dunkel, ich musste zwischendurch am Fernsehgerät bisschen mehr Helligkeit einstellen um wenigstens etwas mehr zu erkennen. Und war die Geschichte an sich, trotz der vielen Unklarheiten, wenigstens noch akzeptabel, so waren es die stellenweise dämlichen bis sinnlosen Dialoge nicht. Sicher wird es nun wieder heißen, dass lag an der Synchro... aber das gäbe es dann erst mal zu beweisen. Und einige der vielen FTB-Einträge hier schlagen ja in die gleiche Kerbe, also scheint da ja was dran zu sein. Die Parallel-Sache mit dem Ehemann fand’ ich vom Prinzip her gut, weil ich solche Sachen ganz gerne habe, wenn immer wieder zwischen zwei Teilgeschehnissen gewechselt wird und sich dies am Ende schön verknüpft, aber das tat es einfach nicht und insofern war es dann auch eher sinnlos. Fazit: Habe mir mehr erwartet, wobei mir die Vorlage nicht bekannt war. Zum Anfang hab’ mich noch leicht gegruselt, als noch nicht klar war was denn hier Sache ist und durch die letzten gut 30 - 40 Minuten musste ich mich dann durchzwingen. 4/10 Nachtrag: Nicht unerwähnt lassen möchte ich noch den ersten Teil des Abspanns, vor den Credits. Der gefiel sehr (fast ist man geneigt zu sagen, das ist der beste Teil des Films), denn da werden die wichtigsten Szenen bzw. Figuren des Films nochmal kurz aufgezeigt und dazu läuft dieser sehr gute und passende Song der Halb-Japanerin Anna Tsuchiya.
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Kalervo
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Betreff des Beitrags: Das Arche-Noah-Prinzip Verfasst: 05.07.2009 16:18 |
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326. Evan allmächtig (Evan almighty) USA 2007 von Tom Shadyac (6) (05.07.2009) Steve Carell (9), Morgan Freeman (26), Lauren Graham (2), Johnny Simmons (1), Graham Phillips (1), Jimmy Bennett (6), John Michael Higgins (7), Wanda Sykes (3), Jonah Hill (8), John Goodman (18), Molly Shannon (6), Harve Presnell (8)  Ja okay, wenn man böses wollte könnte man sagen, der Film sei harmlos, nichtssagend und sehr bemüht eine Botschaft mit dem Holzhammer einzuhauen. Und klar, Morgan Freeman ist extremst unterfordert und underscreened, und ja, es wird kein Hehl darum gemacht, dass es ein Knuffi-Tuffi-Familienfilm ist, eine (eigentlich viel zu) harmlose Variante seines Vorgängers. So what !? Der Film hat etliche gute Gags und witzige Szenen zu bieten (bei der Szene mit den Aquarien-Fischen (siehe Bild) bekam ich vor Lachen Pipi in die Augen), einen tollen, spielfreudigen Cast und er entlässt den Zuschauer mit extremst guter Laune (und das ist doch was schönes; schade wem das nicht so gehen sollte). Natürlich sind seine Schwachpunkte nicht zu übersehen und daher ja auch keine supermäßige Bewertung, aber wie gesagt, toller Cast, paar gute Gags (allein die Figur der Rita und ihre trockenen Kommentare) und er bringt einfach gute Laune mit sich, das kann man gar nicht oft genug sagen. Ganz toll natürlich für mich auch die vielen Tiere, die Szene als sie alle friedlich miteinander die Arche betreten hat mir sehr zugesagt, das würde man doch gerne selbst mal erleben; auch wenn’s eine Wunschvorstellung bleiben wird, allein die Gedanken in diese Richtung und dieses Gefühl bei der Szene hat mir den Film sehenswert gemacht. Ach ja und auch hier gilt: Abspanngucker haben mehr vom Film. Als Film: 6,5/10; als Gute-Laune-Bringer: unbezahlbar Wir brauchen ein größeres Boot !
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Kalervo
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Betreff des Beitrags: Jetzt gibt's Hiebe, für Gauner und Diebe Verfasst: 05.07.2009 19:37 |
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327. Clever & Smart (La gran aventura de Mortadelo y Filemón) E 2003 von Javier Fesser (1) (05.07.2009) Benito Pocino (1), Pepe Viyuela (1), Mariano Venancio (1), Janfri Topera (1), Dominique Pinon (4), Berta Ojea (1), Paco Sagárzazu (1), Janusz Ziemniak (1), Emilio Gavira (1)  Was habe ich als Kind und Jugendlicher die Comics um die beiden Geheimagenten aus der Feder von Francisco Ibáñez geliebt. Mit Abstand mein meistgelesenes Comic zu der Zeit, Fix & Foxi hin, Spider-Man her, besonders schön auch immer die Specials zur Fußball-WM oder Olympia. Bis heute hab’ ich noch an die 70 Bände und wenn ich so dran denke, bekomme ich fast wieder Lust mal wieder reinzuschauen. Nun, natürlich sind bei der Grundlage die Ansprüche an eine Realverfilmung extrem hoch (nun weiß ich was der Dude in Bezug auf Watchmen durchgemacht hat  ). Allerdings hatte ich seinerzeit nicht viel gutes darüber gehört und daher lange eine Sichtung gemieden, aber nun wollte ich es mir doch anschauen. Nun, was soll man sagen... eigentlich war zu erwarten, dass eine Realverfilmung gegenüber der Vorlage abstinken muss, denn nach wie vor hat man als Zeichner quasi alle Möglichkeiten offen und es gibt keine Limits, dies kann eben nicht in die Realität übertragen werden. Aber, man kann es ja wenigstens versuchen und sich Mühe geben... warum es hier nicht dazu kam weiß ich nicht. Die Story ist so bescheuert, an vielen Stellen unlogisch und einfach nur ein großer Eimer Quark. Okay, zugegeben, an der ein oder anderen Stelle musste ich sogar schmunzeln, aber das ist viel zu wenig. Okay, es ist bunt, abgedreht und stellenweise slapstickartig temporeich, aber eben nicht witzig und vorallem hat es keinen Charme und keine Seele. Eigentlich schade, dass hier wohl einiges investiert wurde, daraus aber nichts wurde. Jedenfalls die wohl schlechteste Comic-Verfilmung dieses Planeten. Vielleicht ist die Vorlage ja aber auch einfach unverfilmbar... letzte Hoffnung Peter Jackson !? Hmmm und wie soll man wohl die auffälligen Parallelen des erfundenen "Schurkenstaates" zu Albanien interpretieren !? Okay, ein Punkt gibt es für die zugegebenermaßen gut gelungene Einbindung der Fischstraße 13 (incl. das mit dem Einblick ins Haus) und einen halben für den Mut es zu versuchen. 1,5/10
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Kalervo
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Betreff des Beitrags: And the band played on... Verfasst: 06.07.2009 09:18 |
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328. Elizabethtown USA 2005 von Cameron Crowe (4) (05.07.2009) Orlando Bloom (9), Kirsten Dunst (15), Susan Sarandon (11), Judy Greer (7), Paul Schneider (2), Loudon Wainwright III (5), Bruce McGill (13), Gailard Sartain (8), Alec Baldwin (16), Jessica Biel (8) Und wieder muss ich mit ansehen, wie irgend so ein dahergelaufener Mittelklasseschönling an meiner Kirsten rumgrabscht und -schlabbert und sonstwas macht. Wie.der.lich. Insofern kann ihre Gage durchaus als Schmerzensgeld angesehen werden. Jaja, da spricht nur der Neid aus mir. Doch zum Film, der hangelt sich durch ein Feld von komischen, dramatischen und romantischen Momenten, wobei er es zunächst nicht schafft, meinen Nerv zu treffen. Das sieht man schon allein daran, dass mich vermeintliche Kleinigkeiten und Fragen beschäftigten, wie zB warum denn das Flugzeug so leer war. Und so ist das Anschauen des Films nicht selten mit etwas Mühe verbunden und man hat sich schon darauf eingestellt, die restliche Laufzeit irgendwie herumzubringen. Doch dann gibt es mit dem Auftritt von Ruckus ein erstes richtiges Highlight, da sprang der Funke dann im wahrsten Sinne des Wortes über. Na und wenn man es schon gar nicht mehr erwartet kommt er mit einem nahezu grandiosen Finale daher, mit einer sehr schönen und romantischen Grundidee, toller Musik und tollen Schauplätzen (fast eine kleine Liebeserklärung an den mittleren Westen), bei der man sogar einmal richtig Gänsehaut bekommt, und zwar die Szene in der es um Martin Luther King geht, wenn der tolle U2-Song einsetzt. Doch dann ist das Finale vom Finale leider doch wieder ein kleiner Reinfall. Ist zwar einerseits schön und auch nachvollziehbar aber dann auch wieder irgendwie zu bemüht und zu happy. Vergleiche mit Garden State drängen sich natürlich auf, denn beide verbindet eine ähnliche Ausgangssituation (wobei es auch nicht unerhebliche Unterschiede gibt, wie zB der, dass in dem einen Film die Hauptfigur in den Ort der Kindheit/Jugend zurückkommt, in dem Anderen in einen fremden Ort). Nur Garden State hat mir sehr viel besser gefallen, der ist einfach skurriler, komischer, schöner und trifft einen einfach. Elizabethtown hat lediglich das bessere Finale (jedenfalls 3/4 davon) und die bezauberndere Hauptdarstellerin, denn Kirsten war lange Zeit der einzige Grund, den Film durchzuhalten, wobei ich mich eigentlich gar nicht zwischen den beiden Hauptprotagonistinnen der Filme entscheiden möchte, nein, soweit darf es nie kommen. Vielleicht könnte man ja so was noch mal machen und beide Damen unterbringen. Vielleicht hat die Hauptfigur in diesem Film ja eine gespaltene Persönlichkeit, und dem wird durch den Einsatz von zwei Darstellerinnen Rechnung getragen... Gardentown Empire Drive Highway oder so. Jedenfalls schafft es der Film, dank dem letzten Drittel, noch auf knappe 7/10
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Kalervo
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Betreff des Beitrags: Room with a view Verfasst: 06.07.2009 10:44 |
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329. Motel (Vacancy) USA 2007 von Nimród Antal (2) (05.07.2009) Luke Wilson (13), Kate Beckinsale (10), Frank Whaley (7), Ethan Embry (6), David Doty (9)  Der Einstieg in diesen Film ist recht einfach und die kleinen Kabbeleien zwischen dem so-gut-wie-Ex-Ehepaar stellenweise richtig amüsant. Doch natürlich soll dies hier keine Komödie sein und so beginnt kurz nach der Ankunft im Zimmer auch langsam aber stetig der nervenaufreibende Thrill. Um es kurz zu machen, der Film hat für mich seine Stärken und Schwächen. Weniger gefallen haben mir einige Abläufe bzw. stellenweise unnachvollziehbares Verhalten der Killer. Ja, diesmal sind es weniger die Opfer die allein wegen ihrer Dämlichkeit es verdient hätten erwischt zu werden (wobei, gänzlich reinwaschen können die sich auch nicht), nein, die hinterwäldlerischen Übeltäter selbst scheinen nicht ganz Herr der Lage zu sein. Und das ist irgendwie ja schon ein wenig seltsam, dass es ein unbedarftes Pärchen schafft, hier die Oberhand zu gewinnen und Probleme zu machen, denn schließlich befinden sie sich ja auf des Gegners Platz sozusagen. Da fragt man sich doch, warum verschaffen sich die Snuffer nicht schon früher Zutritt zum Zimmer, sei es mit Gewalt durch die Vordertür oder eben durch den versteckten Hintereingang. Und warum liegen in dem Zimmer die Filme rum ? Will man dadurch bei den Opfern schon vorab Angst schüren, aber andererseits büßt man dadurch den Überrumpelungseffekt total ein und verschafft den Leuten Zeit und Möglichkeit nachzudenken. Naja, das ist also so eine Sache, die einen negativen Eindruck hinterlässt. Sehr gut gefallen hat mir dafür die ständig präsente bedrückende Atmosphäre, die wurde sehr schön eingefangen; da also großes Lob an alle Beteiligten. Letztlich ein Film der sich leicht über dem Durchschnitt seines Genres bewegt, auch dank der überzeugenden Darsteller und eben der spannenden Stimmung und die eher unterdurchschnittliche Laufzeit passt auch ganz gut. 6,5/10
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Kalervo
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Betreff des Beitrags: I have no idea Verfasst: 08.07.2009 10:17 |
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OMFE Reloaded; Vers. 2.5; presented by David_Aames330. Igby (Igby goes down) USA 2002 von Burr Steers (1) (07.07.2009) Kieran Culkin (5), Ryan Philippe (9), Susan Sarandon (12), Claire Danes (6), Jeff Goldblum (17), Amanda Peet (11), Bill Pullman (13), Jared Harris (6), Rory Culkin (3), Bill Irwin (5)  Die erste Szene des Filmes war ja schon mal... ähm, nennen wir es mal überraschend und zieht einen ja fast runter. Weiter geht es mit einigen recht kurzen Szenen, die im ersten Moment nur schwer einen geordneten Zusammenhang ergeben, das wirkte fast ein wenig willkürlich auf mich und es fiel mir bisschen schwer mich darauf einzulassen. Aber gut, das sind nur Eindrücke und keinesfalls große Kritikpunkte. Das Hauptproblem zwischen mir und dem Film ist recht einfach auf den Punkt gebracht: zu keiner einzigen Figur konnte ich eine Sympathie aufbauen (höchstens vielleicht noch zum Vater), und somit haben mich die Figuren auch kaum interessiert ehrlich gesagt. Ihr Verhalten und ihre Art haben mir einfach nicht gefallen. Bemerkenswert immerhin, dass eine doch ordentliche Darstellerriege geboten wurde, die eigentlich auch alle zu denen gehören, die ich gerne sehe, aber das konnten sie nicht auf ihre Figuren übertragen, auch wenn die darstellerischen Leistungen, allen voran Kieran Culkin, ordentlich waren. Was mir gut gefallen hat waren die wenigen witzigen Szenen, aber der Rest konnte mich letztlich nicht allzu sehr begeistern. Erfreulicherweise wird die Geschichte nicht unnötig in die Länge gezogen, sprich, der Film hat keine besonders lange Laufzeit, was ich aus den genannten Gründen positiv fand. Interessant fand’ ich noch den Darsteller des Bestatters am Schluss... der kam mir doch bekannt vor, und nun nachgeschaut, das ist Nicholas Wyman, und den kenn' ich als Simon Grubers rechte Hand aus Die hard with a vengeance. Vom Gangster/Killer zum Bestatter, ja, das macht Sinn. Dank solider Schauspielerleistungen, einer ordentlichen Inszenierung und vor allem einem guten Soundtrack rettet sich der für mich thematisch nicht so interessante Film noch auf 6/10 Punkte
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Zuletzt geändert von Kalervo am 07.09.2009 10:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Kalervo
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Betreff des Beitrags: Das lange Elend Verfasst: 10.07.2009 22:40 |
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331. Mein verschärftes Wochenende (The long weekend) CAN/USA/GB 2005 von Pat Holden (1) (10.07.2009) Brendan Fehr (3), Chris Klein (7), Cobie Smulders (1), Chandra West (2), Chelan Simmons (3), Craig Fairbrass (2), Paul Campbell (1), Evangeline Lilly (1)  Okay, machen wir es kurz, ich will mir und Euch ja nicht unnötig die Zeit stehlen, nicht für diesen Film. In dem Film wird mehrmals gefurzt. Und wie ein Furz ist auch der Film selbst: farblos, geschmacklos und unangenehm für alle Beteiligten. Eine Aneinanderreihung von schlechten und teils unappetitlichen Szenen, die einem nicht mal TheCrow gutargumentieren könnte (no harm intended, ist als Kompliment gemeint). Eigentlich wollte ich den Film nach knapp 10 Minuten abbrechen, aber nein, ich dachte mir, ich halte tapfer durch, dann kann ich ihn in meinem FTB aufführen und dadurch Euch warnen. Überhaupt, neben der FSK sollte es ein weiteres Prüfsiegel geben; das MovieMaze-Filmfreunde-Schau-Dir-den-Film-bitte-bitte-bitte-nicht-an-tu-es-unter-keinen-Umständen-selbst-wenn-Du-sonst-auf-objektiv-schlechte-Filme-stehst-lass-es-tu-es-nicht-denk-nicht-mal-dran-denn-der-Film-ist-wirklich-richtig-(und-wir-meinen-so-richtig)-mies-und-übel-und-Scheiße-noch-eins-ist-der-schlecht-und-die-drei-bis-fünf-Schmunzler-die-Du-vielleicht-haben-wirst-weil-die-Macher-doch-mal-kurz-einen-lichten-Moment-hatten-oder-den-„Gag“-irgendwo-geklaut-oder-aus-dem-Kaugummitautomaten-gezogen-haben-ist-es-nicht-wert-also-echt-jetzt-ganz-ohne-Scheiß-und-der-Umstand-dass-er-bei-IMDb-eine-Wertung-von-über-fünf-Punkten-hat-ist-nur-der-Beweis-dass-man-die-Finger-von-Alkohol-und-harten-Drogen-lassen-sollte-also-vergiss-es-da-ist-ja-Upps-Die-Superpannenshow-unterhaltsam-niveauvoll-und-sogar-witzig-dagegen-und-selbst-für-Chris-Klein-Verhältnisse-ein-großer-Eimer-Müll-und-das-trotz-Rollerball-Remake-Ohne-Worte-und-Wir-waren-Helden-also-vertrau-uns-und-schau-ihn-Dir-nur-an-wenn-Du-Friedberg-oder-Seltzer-heißt-aber-sonst-bitte-bitte-nicht-Siegel. Jo und das bekommt er dann auch. 1/10 Den Punkt gibt es einfach mal so, weil ich so gutmütig bin, auch wenn er es nicht verdient hat. Edit: Hab' den Film ja von meinem Online-Versand und da gibt es die Option "Problem melden" und da hab' ich eben kurz fantasiert ich würde schreiben 'Das Problem ist: der Film ist Scheiße und ich muss die DVD jetzt zerstören, aus Sicherheitsgründen'. Naja, kurz war der Gedanke amüsant, aber letztendlich bin ich dann doch zu brav um sowas zu tun. Aber ich arbeite daran.
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Kalervo
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Betreff des Beitrags: Tell me a Poe-em Verfasst: 13.07.2009 09:14 |
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332. Masters of horror - (24) The black cat USA/CAN 2006; von Stuart Gordon + Stuart Ortiz(12.07.2009) Jeffrey Combs, Elyse Levesque, Aron Tager, Ken Kramer, Patrick Gallagher, Eric Keenleyside, Ryan Crocker, Ian Alexander Martin  Eigentlich erwarte ich in der Masters of horror-Reihe ja eher neue, bislang wenig bemühte Geschichten, das hat in der ersten Staffel ja auch stellenweise recht gut geklappt. Bei dieser Folge hier aber nicht, denn The black cat ist ziemlich genau eine Adaption der gleichnamigen Kurzgeschichte des wohl bekanntesten Schreibers von fantastischen Geschichten. Entscheidender Unterschied ist jedoch, dass wir hier nicht irgendeine erfundene Hauptfigur vor uns haben, sondern Edgar A. Poe selbst zum Hauptprotagonisten wird, und sich biographische Realitäten mit Vermutungen und Erfundenem vermischen. Interessant ist, wenn man so im nachhinein, angeregt durch diese Episode, ein wenig in der Biographie des Schriftstellers liest, dass einem verschiedene Punkte durch die Folge bekannt vorkommen, wie zB die Erwähnung von West Point oder auch der Name eines Kaufinteressenten für das Klavier, Fordham, in Wahrheit begegnet einem dieser Begriff allerdings nicht in Form einer Person, sondern der gleichnamigen Stadt im Bundesstaat New York, welche in Poes-Biographie eine Rolle spielt. Oder auch die Mitwirkung eines Kanarienvogels kommt einem irgendwie bekannt vor (fehlte nur noch ein Pendel, aber das wäre wohl zu offensichtlich gewesen). Und sicher ist es für den Poe-Kenner ein größeres Vergnügen dieser Geschichte zu folgen als für den unbedarften Zuseher, und kann dann wenigstens für diesen Personenkreis noch eine Aufwertung erfahren. Ansonsten ist diese Episode allerdings nicht so der Bringer, wohl auch, weil man sich irgendwann an das irgendwo mal halbwegs gehörte Ende der Kurzgeschichte erinnert und somit die Auflösung bereits kennt. Und auch sonst, abgesehen von zwei kräftigeren und blutigeren Szenen, konnte mich das Ganze zu keiner Zeit packen und die Sichtung war größtenteils mühsam für mich und ich habe mehrmals auf den Minutenzähler der Aufnahme geblickt und auf das Ende gewartet. Kein gutes Zeichen. Bewertung, in der MoH-Reihe: 3/10 A dream within a dream
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Kalervo
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Betreff des Beitrags: Domino day Verfasst: 20.07.2009 09:42 |
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OMFE Reloaded; Vers. 2.6; presented by soulassassin333. V wie Vendetta (V for vendetta) USA/GB/D 2005 von James McTeigue (1) (19.07.2009) Hugo Weaving (7), Natalie Portman (13), John Hurt (8), Stephen Rea (7), Stephen Fry (5), Tim Pigott-Smith (4), Rupert Graves (2), Roger Allam (2), Ben Miles (1), Eddie Marsan (6)  Die Welt ist so ungerecht. Da steht laut Drehbuch eine Kussszene mit Natalie Portman an, und dann muss man dabei so eine dämliche Maske tragen. Schon recht schnell hat mir der Film recht gut gefallen und hat mich von seiner Art her überzeugt. Dadurch gab es eine positive Überraschung, die wohl auf falschen Vorannahmen wie der Film sei, beruhte, denn da hatte ich etwas anderes erwartet. Doch dann gibt es im Verlauf immer wieder so kleine Makel, denen man zuerst noch keine große Bedeutung zumisst, die aber, wenn man Stunden nach der Sichtung diese noch mal gedanklich durchgeht, einen doch mit jeder Minute mehr stören.  Zum Beispiel wird für meine Begriffe zu wenig auf die unmittelbaren negativen Auswirkungen dieser Diktatur auf die Menschen eingegangen. Es werden zwar viele Punkte benannt (Verbot von Büchern und klassischer Musik, Verbot gleichgeschlechtlicher Beziehungen, Ausgangssperren, Zufallsverhaftungen, routinierte Lügen des staatlichen Fernsehens) aber zu wenig direkt gezeigt. Daher wirkt die Befreiung am Ende nicht so stark, wie sie es gewesen wäre, wenn der Zuschauer zuvor noch mehr mit den Menschen mitgelitten hätte. Insofern stimme ich in diesem Punkt dem FTB-Eintrag von Pablo Honey sehr zu. Dann ist mir unerklärlich, wie es zur Ausstrahlung dieser Sendung von Gordon kommen konnte (die, als Evey gerade bei ihm ist). Selbst wenn er den Entschluss fast, kurzfristig so eine Sendung zu machen, wie kam es, dass all die anderen daran Beteiligten (vor und hinter der Kamera) ohne zu zögern mitgemacht haben ? Die Konsequenzen müssen ihnen doch bewusst gewesen sein. Warum hat dies keiner der Verantwortlichen verhindert ? Überhaupt, das Verhalten von Gordon wirkt fast naiv; er ist sich bewusst, was er tut, und meint aber, es werde schon nix passieren, und wenn es dann doch dazu kommt, ist er überrascht und entsetzt !? Und die Szenen in der V Evey in dem nachgebauten Kerker festhält lassen auch Fragen offen. ZB wer hat eigentlich Evey die Haare kahlgeschoren ? V hatte doch keine Helfershelfer, aber er selbst kann es nicht gewesen sein, denn 1. war es ein heller Raum, und somit war die Gefahr, dass sie ihn erkennt, viel zu groß (seine Maske zu tragen hätte ihn auch verraten); 2. die Person die rasiert hat, hatte durchsichtige Handschuhe an und die Hände darunter wirkten „normal“ (also nicht die vernarbten/ verbrannten Hände von V).  Und dann denke ich noch an zwei Kleinigkeiten, aber die möchte ich an der Stelle nicht ausführen, eh schon genug gemeckert. Dagegen steht aber eine sehr ansprechende und zu gefallende Optik und Inszenierung. Die Dialoge, die schauspielerischen Leistungen (herausragend für mich dabei auch das Spiel von John Hurt; auch wenn er zu 95% immer das Gleiche macht, so macht er dies sehr nachdrücklich und glaubhaft. Und in den restlichen 5%, die dem vorigen konträr gegenüberstehen, kann er auch überzeugen) und die Grundthematik sind als sehr gut zu bezeichnen und es ist zuweilen auch spannend, so fällt es nicht schwer die gut zwei Stunden Film zu konsumieren, weil es an keiner Stelle langweilig wird. So kann ich letztlich ordentliche 7,5/10 Punkte verteilen und runde für OMFE auf 8 auf, als kleiner Dank für den Empfehler, weil ich ohne diesen „Zwang“ die Sichtung des Filmes wohl noch länger verschoben hätte, aus unberechtigten Gründen, wie sich nun herausstellte. Btw.: „Nett“ fand ich den Namen des Diktators... Adam Sutler... da wird aus dem winkenden Zaunpfahl ein ganzer Wald. Noch ’ne Frage: Welche Rolle spielte denn Eddie Marsan ? Im Abspann den Namen gelesen... hab’ den aber im Film nicht erkannt. Ach, irgendwie ärgerlich.
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Zuletzt geändert von Kalervo am 02.11.2009 10:37, insgesamt 1-mal geändert.
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Betreff des Beitrags: Geht das ! Verfasst: 25.07.2009 14:22 |
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334. Poppitz - So lustig kann nur Urlaub sein A 2002 von Harald Sicheritz (2) (24.07.2009) Roland Düringer (2), Marie Bäumer (4), Nora Heschl (1), Kai Wiesinger (6), Reinhard Nowak (3), Eva Billisich (2), Oliver Korittke (4), Sabina Riedel (1), Karl Künstler (4), Maria Hofstätter (4), Alfred Dorfer (4), Maverick Queck (2), Antonia Cäcilia Holfelder (2), Vinzenz Kiefer (1), Özgür Özata (1), Sissy Wolf (1), Josef Hannesschläger (7), Sun-Young Spatzek-Yun (1), Viktoria Stifter (1), David Heissig (2) Who the fuck is Poppitz ?, fragt sich der Hauptprotagonist gleich am Anfang... und dabei steckt die Antwort schon in der Frage selbst.. eigentlich schon im Namen selbst... Was wir nach der kurzen Einleitung zu sehen bekommen ist eine teils schwarzhumorige und nicht selten bitterböse Urlaubssatire, die vor keinem Aspekt, was im Urlaub passieren und vor allem schief gehen kann, halt macht. Und da wäre ich dann auch schon bei einem Negativpunkt, weil so absolut wahnsinnig viel neues der Film auf dem Gebiet nicht unbedingt bietet, wenn man schon derartiges wie zB Club Las Piranjas von Kerkeling, Man spricht deutsh von Polt oder auch Sketche und sonstiges zu dem Thema gesehen hat. Allerdings ist das Ganze auf eine recht sympathische Art dargeboten, auch dank der Charaktere, die im Endeffekt doch überwiegend positiv rüberkommen und so wird es zu keinem Zeitpunkt fad oder unleiwand. Dazu ist es großteils spaßig und wie man weiß mag ich den Wiener Dialekt sehr, das wertet das Ganze für mich also auf. Und diesen kleinen „kalten Krieg“ der Ösis gegen die Piefkes fand ich natürlich auch sehr amüsant, an so etwas kann ich mich immer sehr erfreuen, besonders wenn beide Seiten ihre Hiebe abbekommen; wobei man diesen Teil für meine Begriffe durchaus noch weiter hätte ausbauen können.  Die Schlussauflösung ist dann so eine Sache... wie man ja weiß, mag‘ ich Filme eigentlich eher weniger, wenn sich am Ende als große Überraschung herausstellt, dass alles Vorherige nur ein Traum, eine Einbildung oder sonstwas in der Richtung war. Allerdings finde ich diesen „Twist“ hier nicht so schlimm wie bei anderen Filmen. Außerdem gab es auch einige Situationen, die fast schon den Hang zum Unrealistischen hatten, was dann durch diese Auflösung aber Sinn macht (zB die Animateure, die eigentlich ungefragt und gnadenlos ehrlich ihre Unmoralitäten in die Videokamera eines Urlaubers flöten; oder dass Lena so selbstverständlich ein Mordkomplott schmiedet).  Interessant dagegen diese Alternativszenen und Fantastereien der Hauptfigur, stellenweise wusste man erst gar nicht, ob dass nun "echt" oder wieder nur eine Vorstellung ist. Positiv war auch die vielen bekannten Gesichter zu sehen, dass war mir gar nicht mehr bewusst, wer da so alles mitmacht. Besonders auch die weibliche Hauptfigur (wobei ihr (aufgesetzter) norddeutscher Dialekt da wieder einige Sex-Appeal-Punkte kostet  )... aber ansonsten kann ich nur die EAV zitieren (auch wenn dabei etwas anderes gemeint war) „...her mit der Marie !“. Und dann zeigt sie sich zu Beginn auch noch kurz wie Gott sie schuf (well done btw.). Ach und eines ist aber klar, unabhängig von dem Film, so einen Club-Urlaub würde ich niemals mitmachen. Und so kann ich, summasumarum, knappe 7/10 Punkte vergeben. Deutsche Splach, schwele Splach !
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Kalervo
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Betreff des Beitrags: Nodoby is ferpect Verfasst: 27.07.2009 09:46 |
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335. Ein ferpektes Verbrechen (Crimen ferpecto) E 2004 von Álex de la Iglesia (3) (26.07.2009) Guillermo Toledo (2), Mónica Cervera (1), Luis Varela (1), Enrique Villén (2), Fernando Tejero (1), Javier Gutiérrez (1), José Alias (2), Montse Mostaza (1), Kira Miró (1), Penélope Velasco (1) Hmmm, irgendwie fällt es mir schwer sonderlich viel über den Film zu schreiben. Ist eine stellenweise recht witzige Krimödie mit teilweise sehr schwarzem Humor. So ein paar kleine Ungereimtheiten gibt es, zB wie schnell die Zeit vergeht als Rafael die Leiche entsorgen will, oder dass diese zunächst quasi gar nicht blutet. Aber das sind gar nicht so schwergewichtige Punkte, weil man den Film trotzdem gerne anschaut. Was gefällt sind die skurrilen Figuren, wie zB der Kommissar (so herrlich die Szene mit dem Foto seiner Kinder), oder die Familie von Lourdes (das hätte man vielleicht noch ausbauen können). Und eigentlich alle anderen Hauptfiguren auch (wobei mir die zwei Schleimer nicht so zugesagt haben). Rafas Schluss-Coup war dann richgit einrallsfeich fand’ ich und gefickt eingeschädelt. Und so gibt es von seiner Meite knappe 10/7 Punkte. PS: Und wer gerne Buchstabenrätsel löst, der kann gerne nochmal den obigen Text zusammensetzen. Einfach folgendes kopieren und losknobeln: aaaaaaaAaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaääääbbbBbbbB bbbccccccccccccccccccccccCccccdddddddddddddddddd dddddddddddddeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee eeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeefFfFffFFFffffgggggggggggggg gggggggHhhhhhhHhhhhhhhhhhhhhhhhHhhhhhhhhhiiiiiiiIiii iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiKkkkKKkkkklllllll llllllLllllllllllLllllllllllmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm Mnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn nnnnnnnnnnnnnooooooooooooooooooooööpPppppPq rrrrrrrrrrrrrRrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrRrrrrssssssssssSssssssssss sssssssssssSssssSssSssssssstttttttttttttttttttttttttttt tttttttttttuuUuuuuuuuuuuUuuuuuuuUuüvvvvvwwwwww wwwwwwWwwwwzzzzZzzzzzz017
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Zuletzt geändert von Kalervo am 02.11.2009 20:45, insgesamt 1-mal geändert.
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Kalervo
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Betreff des Beitrags: Alles ist erleuchtet Verfasst: 02.08.2009 14:56 |
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Beiträge: 8792 Wohnort: 790 KM südlich der dänischen Grenze
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336. Hangover (The hangover) USA/D 2009 von Todd Phillips (5) (01.08.2009) Bradley Cooper (2), Ed Helms (3), Zach Galifianakis (3), Justin Bartha (3), Heather Graham (13), Sasha Barrese (4), Jeffrey Tambor (7), Ken Jeong (4), Rachael Harris (6), Rob Riggle (3), Mike Tyson (2), Mike Epps (2)  Ich könnte jetzt lang und breit ausholen, was Las Vegas doch für eine interessante und bemerkenswerte Stadt ist, die vielen Menschen schon riesigen Spaß und Kurzweil gebracht oder deren Existenz vernichtet hat. Eine Stadt die schon viele Seelen verschlungen und ausgespuckt hat und dazu führt, dass sich erwachsene Menschen mit staunenden Kinderaugen das ganze Geglitzer und den Glamour anschauen. Aber ich möchte es kurz machen. Schon fast von Anfang an konnte ich zu den Figuren große Sympathie aufbauen, was sich dann über die weitere Laufzeit noch gesteigert hat. Besonders Alan, der Ein-Mann-Wolfsrudel, entwickelte sich früh zu meiner Lieblings-Figur. Seine schräge Art und sein Auftreten gefallen sehr. Sicherlich kann man sich recht schnell, wenn man es nicht schon vorher ahnt, den Verlauf der Story grob denken und so wirkt es wie eine stadtumfassende Schnipseljagd auf der Spur der Ereignisse der vergangenen Nacht und man kann sich ausrechnen, dass eben möglichst schräge Geschehnisse aufgedeckt werden. Aber dabei ist es stellenweise sehr komisch, und das ohne größere Pausen (  ), und zuweilen auch überraschend. Und erfreulicherweise wird auch der Grund für den Gruppenerinnerungsverlust sinnvoll geklärt, obwohl ich sogar eine fehlende oder löchrige Erklärung akzeptiert hätte. Sicher ist es fraglich, ob der Film auch bei einem zweiten Anschauen noch den gleichen Spaß macht, käme halt mal auf einen Versuch an. Und es mag sicher sein, dass man auf kleine Ungereimtheiten stößt wenn man die komplette Geschichte haarklein seziert, aber geschenkt. Doch, als ich eben kurz ein paar Film-Bilder durchschaute kamen mir die dazu passenden Szenen in den Sinn und ein sehr breites äußeres und inneres Schmunzeln stellte sich ein.  Besonders toll auch der Abspann mit den Fotos. Das Bemerkenswerte daran ist, dass diese verblüffend echt aussehen. Blicke, Gestik und Mimik der Motive wirken wie wirklich per zufälliger Momentaufnahme im Bruchteil einer Sekunde festgehalten. Und ich denke etwas gestelltes komplett ungestellt wirken zu lassen ist gar nicht so einfach.  Somit gibt’s von mir ordentliche 8/10 Punkte.
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