Nur neun Jahre nach den Kampfhandlungen widmete sich der in Frankreich lebende Italiener Gillo Pontecorvo dieser Auseinandersetzung und zeichnete dabei ein Bild, das beiden Seiten gerecht wird. In dokumentarischem Stil kontrastiert er die Gewalt der Algerier mit der grausamen Folter der Franzosen. Dieser realistische Ansatz brachte ihm 1966 den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig sowie drei Oscar-Nominierungen ein - darunter die Nominierung für die beste Regie. Die Hauptrollen spielen der Algerier Brahim Hadjadj und der Franzose Jean Martin.