Die aus dem Dokumentarfilm-Fach kommenden Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond geben ihr Langfilmdebüt mit einem intimen Sozialdrama, in dem sich zwei vom Schicksal gezeichnete Menschen einander über ihre Trauer hinweghelfen. Für die Geschichte einer unkonventionellen Freundschaft zwischen einem störrischen, von seiner Familie verlassenen Rentner und einer trauernden, einsamen Krankenpflegerin, die den Tod ihres Babys nicht überwinden kann, gab es in der Schweiz mehrere Auszeichnungen, darunter eine Nominierung als Oscar-Beitrag 2011 für den besten fremdsprachigen Film.