Der deutsch-russische Regisseur Cyril Tuschi sorgte mit seinem brisanten Dokumentarfilmdebüt über den in Haft sitzenden russischen Oligarchen Michail Chodorkowski für Aufsehen auf der diesjährigen Berlinale und auf dem Dokfest München, wo er den Hauptpreis gewann. Der große Trumpf der kritischen Chronik des international umstrittenen Justizfalls, in den sogar hohe russische Staatsoberhäupter involviert sind, besteht in einem seltenen Interview mit dem von den Medien abgeschirmten Chodorkowski.