Am Montag Abend fand in Berlin zum 7. Mal die Cinema for Peace Gala statt. Bob Geldof, für den die Gala mindestens genauso wichtig wie die Berlinale ist, freute sich dieses Jahr sehr, dass Deutschland sich gegen Armut in der dritten Welt engagiert und mahnte, jetzt nicht stehen zu bleiben, sondern weiter zu machen. Via Videobotschaft entschuldigte sich Nicole Kidman, dass sie an der Veranstaltung nicht teilnehmen kann und stellte die Arbeit von UNIFEM vor, für die sie als Botschafterin tätig ist. Gestern wurde aber auch der ermordeten russischen Journalistin Anna Politkowskaja gedacht, welche laut Geldof für immer ein lebendiges Zeichen für Hoffnung sein wird. Zu den Gästen der Gala zählten unter anderem Christopher Lee, Catherine Deneuve, Anna Netrebko, Franz Dinda, Joseph Fiennes und Garry Kasparow. Während des Abends gab es gleich 3 Mal Standing Ovations. Zuerst für Sir Ben Kingsley, der mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet wurde, sich sehr geehrt fühlte und sichtbar gerührt war und ein anderes Mal für die afghanische Menschenrechtsaktivistin Malalai Jona. Zustimmenden Applaus gab es auch für den Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs, Luis Moreno-Ocampo, der in seiner Rede daran appellierte, Ahmed Harun für seine Verbrechen zur Verantwortung zu ziehen. Am Ende des Abends versammelten sich zahlreiche Gäste um das Klavier und sangen zusammen mit Hilary Swank, Joschka Fischer, Heike Makatsch, Nadja Auermann, Wir sind Helden und Jasmin Tabatabai, den Beatles-Song With A Little Help From My Friend's.
Die Preisträger sind:
Cinema-for-Peace-Preis für den wertvollsten Film
Persepolis
Wertvollste Arbeit von einem Regisseur, Drehbuchautor und Produzenten
Juno
Besten Kurzfilm
The Spirit von Joseph Fiennes
CleanEnergy Award
Unsere Erde
Cinema-for-Peace-Ehrenpreis
Ben Kingsley
Preis für Menschenrechte
Malalai Jona
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