2012 könnte ein ausnehmend interessantes Kinojahr werden. Neben diversen Blockbustern, Sequels, Remakes und Reboots gibt es für alle Twilight-Maniacs und ebensolche Gegner, einen besonderen Stichtag: den 22. November. An diesem Tag startet mit Breaking Dawn - Part 2 die letzte Episode der Twilight-Saga. Weitere Filme wären nur denkbar, wenn Autorin Stephenie Meyers weitere Abenteuer um Bella und den Glitzervampir Edward schreiben würde. Seit wann aber braucht Hollywood denn irgendwelche Romanvorlagen, um Geschichten im Kino zu erzählen? Und eine überaus ergiebige Milchkuh wie Twilight nicht weiter zu melken, wäre aus ökonomischer Hinsicht geradezu eine Sünde.
Das dachte sich wohl auch Lionsgate, als es kürzlich Summit Entertaintment (die Produktionsfirma, welche die Twilight-Filme realisierte) aufkaufte. Jon Feltheimer, der Boss des Filmriesen, äußerte daraufhin kürzlich, dass es nur schwer vorstellbar sei, dass ein Film wie Breaking Dawn - Bis(s) zum Ende der Nacht - Teil 1, der weltweit knapp 700 Millionen Dollar einspielte, nicht auch noch für die Zukunft Potenzial haben sollte. Anders ausgedrückt: Da geht noch was! Und wenn es nicht die große Leinwand wird, warum nicht eine Fernsehserie? Stellt sich nur gleich die nächste Frage, wie wohl die Fans reagieren, wenn Kristen Stewart und Robert Pattinson im TV durch andere Darsteller ersetzt werden? Schließlich steht und fällt eine Marke auch mit den Charakteren, welche die Fans ins Herz geschlossen haben. |