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Bereits seit geraumer Zeit brodelt die Gerüchteküche um einen möglichen Teil zwei des SciFi-Kultstreifens Blade Runner. Regisseur Ridley Scott, der aktuell mit Prometheus seine Alien-Schöpfung in nie dagewesene Dimensionen befördert, hatte 1982 mit Harrison Ford in der Hauptrolle des Androidenjägers Deckard eine düster-apokalyptische Zukunftsvision erschaffen, die Vergleiche mit Fritz Langs Metropolis nicht zu scheuen braucht.
Irgendwie war die Geschichte aber noch nicht zu Ende erzählt und so folgten ein Director's Cut und vor nicht allzu langer Zeit der Final Cut. Derweil wurden die Stimmen um eine mögliche Fortsetzung immer lauter. Schließlich sind immer noch eine Menge Fragen offen: Ist Deckard nun gleichfalls ein Replikant? Das Studio (Warner bros.) wollte aber lieber einen völlig neuen Runner; zwar wieder von Scotts Meisterhand, aber ohne Ford.
Nun wurde allerdings kürzlich berichtet, dass Ford doch Gespräche bezüglich einer Fortsetzung aufgenommen haben soll. Die würde dann tatsächlich am ersten Teil anknüpfen und die Geschichte fortführen. Sollte es sich bei Deckard um einen Replikanten handeln, ließe sich so auch seine Alterung erklären. Schließlich setzt bei den Kunstwesen nach ein paar Jahren ein rapider Zerfall ein. Die andere Alternative bestünde darin, die Handlung ein paar Jahrzehnte weiter in die Zukunft zu befördern. Wie dem auch sei: Scott scheint den SciFi-Fans auf seine alten Tage noch ein paar echte Sahnestücke servieren zu wollen.

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