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Mit der FSK-Freigabe (in den USA dem Rating) steht und fällt mitunter manch ein Film. Generell gilt, umso niedriger die Alterseinstufung, desto mehr Zuschauer. Ein Übermaß an Zensus kann allerdings aus einem knackigen Streifen durchaus eine lahme Bilderschau machen. Filme wie Troja oder King Arthur sehen sich in Director's Cut (samt Anhebung der FSK von 12 auf 16 ganz anders an; und das liegt nicht nur an der epischeren Geschichte). Die Alien-Filme sind sicherlich auch nichts für Zartbesaitete oder Kinder. Genau das macht aber das Vergnügen schließlich aus: Würde man diese auf FSK-12 zurechtstutzen, bliebe wenig übrig, was den Kinogang noch lohnen würde.
Nun versucht Ridley Scott für sein Big-Picture Prometheus, dass uns ab dem 9. August 2012 ins Haus steht, das Rating anzuheben. Etwas, was der ältere Cineast durchaus begrüßt. Der Meister möchte eine Fassung ins Kino bringen, die kein PG-13-Rating trägt, was für uns entweder FSK-16 oder schlimmstenfalls FSK-12 bedeuten kann, sondern ein R-Rating. Für Deutschland hieße das, der Film würde mindestens FSK-16 eingestuft oder (abhängig von den Befindlichkeiten der Jugenhüter) bekäme keine Jugendfreigabe.
Zu erwarten ist Letzteres wahrscheinlich nicht. Schließlich muss bei einem Produktionsbudget, dass sich geschätzt zwischen 150-250 Millionen Dollar bewegt, auch ordentlich Kasse gemacht werden. Und die 20th Century Fox hat diesbezüglich sicherlich auch noch ein Wörtchen mitzureden und wird sich im Zweifel für eine "mildere Fassung" entscheiden. Das macht dann wiederum ein DVD-Release möglich, dass in unterschiedlichen Fassungen kommen könnte; mit und ohne Jugendfreigabe; Kinofassung oder Extendend Edition. Neu wäre solch etwas jedenfalls nicht.

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