In wenigen Tagen wird Marvels Heldenauflauf The Avengers Massen von Menschen in die Kinos locken, und in den USA wird man bei Warner Bros. und den daran angeschlossenen Studios von DC Entertainment mit einer gehörigen Portion Frust den Erfolg ewigen Rivalen Marvel registrieren. Zwar hat man mit The Dark Knight Rises später im Jahre einen potenziell ebenso großen Kassenschlager im Rennen, doch darüber hinaus? Die Verfilmung des kosmischen Helden Green Lantern scheiterte im letzten Jahr spektakulär, und vom 2013 erst startenden, neuesten Superman-Abenteuer The Man of Steel war bisher kein einziges Fitzelchen Material zu sehen.
Da besinnt man sich bei DC Entertainment auf eine Comic-Verfilmung, die schon längst tot und begraben schien. Die Abenteuer des miesesten aller intergalaktischen Kopfgeldjäger Lobo sollte vor Jahren einmal Guy Ritchie inszenieren, doch dieses Projekt kam nie zustande. Jetzt soll Regisseur Brad Peyton die zynischen und von expliziter, überzeichneter Gewalt nur so strotzenden Erlebnisse des letzten Czarnianers inszenieren. Da Peyton aber zuvor solche Filme wie Cats & Dogs: Die Rache der Kitty Kahlohr oder zuletzt Die Reise zur geheimnisvollen Insel in Szene setzte, scheint das nächste DC-Desaster fast schon vorprogrammiert.
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