2009 war es, dass Neil Blomkamp mit seinem ersten großen Kinofilm District 9 gleich die Filmwelt verblüffte. Ein Apartheiddrama versteckt in einem SciFi-Streifen, dass hob die Science-Fiction inhaltlich auf eine völlig neue gesellschaftliche Dimension. Elysium lautet der Titel von Blomkamps lange entgegen gesehntem neuen Film, in dem Stars wie Matt Damon oder Jodie Foster mitwirken. Dabei handelt es sich jedoch nicht um ein Sequel, sondern um eine gänzlich neue Story.
Im Jahr 2159 existieren zwei Klassen von Menschen: Eine privilegierte Oberschicht, die in Elysium, einer Weltraumstation im Erdorbit, ein luxuriöses Leben führt; sowie eine Unterschicht, die auf der überbevölkerten und verseuchten Erde vegetieren und arbeiten muss, damit sich die Eliten ein schönes Leben machen können. Damit alles auch so bleibt, wie es ist, setzt die rigide Ministerin Rhodes (Jodie Foster) kompromisslose Anti-Einwanderungsgesetze durch und verhindert damit, dass Verzweifelte von der Erde in die Station gelangen. Lediglich Max (Matt Damon) hat die Chance, indem er sich auf eine nahezu aussichtslose Mission begibt, das Schicksal der Menschen auf der Erde zu ändern und für Gleichheit für alle zu sorgen.
Wieder schlägt Blomkamp äußerst sozialkritische Töne an und richtet den Blick auf die Verteilungskämpfe, die den zukünftigen Generationen bevorstehen, wenn die Ressourcen auf der Erde zu schwinden beginnen. Ob das groß ambitionierte Projekt allerdings auch an den Überraschungserfolg von District 9 anknüpfen kann, werden wir erst ab 14. März 2013 erfahren.
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