Es klingt fast nach einer Ente. Steven Spielberg, dem man Leinwand-Epen wie Schindlers Liste, Der Soldat James Ryan, München oder zuletzt Gefährten verdankt, steigt auf seine alten Tage als Produzent bei der Fast and Furious-Konkurrenz ein. Um die Gunst der Zuschauer zu erobern, die auf aufgemotzte PS-Boliden, muskelbepackte Darsteller und heiße Bräute stehen, kooperiert Spielberg mit seinem Dreamworks-Studio mit der Gameschmiede Electronic Arts, um dessen Spiele-Hit Need For Speed zu verfilmen.
An dem Projekt wird sogar mit Nachdruck gearbeitet, um bereits 2014 im Kino starten zu können. Dabei soll es sogar nicht bei einem einzigen Film bleiben, sondern gleich eine ganze Reihe entstehen, vergleichbar der Fast and Furious-Serie. Nicht ganz abwegig, wenn Angesicht dessen der Gedanke aufkommt, Spielberg könnte auf seine alten Tage eine weitere Gelddruckmaschine entdeckt haben.
Schließlich gilt das Videospiel Need for Speed als richtiger Genre-Klassiker, der seit 1994 gut und gerne 100 Millionen Dollar in die Kassen von Electronic Arts beförderte. Ein Drehbuch existiert auch schon. Verfasst von George und John Gatins (Real Steel). Und für die Regie wurde Scott Waugh (Act of Valor) ins Team geholt.
|