Als Filmmagazin ist es nicht unsere Aufgabe über die realen Taten von Terroristen oder psychisch gestörten Gewalttätern zu berichten. In diesem Falle fällt es aber schwer, über diese Tat nicht zu berichten. Am 20. Juli ereignete sich bei der Premiere zu The Dark Knight Rises in Aurora, Colorado, USA eine grauenvolle Tat, als der 24-jährige Student James Holmes im Kinosaal plötzlich das Feuer auf das Publikum eröffnete. Es gab nach derzeitigem Stand zwölf Tote sowie 59 teils schwer Verletzte. Augenzeugen schildern die Situation, wie folgt:
Batman habe gerade wieder "das Böse gejagt", da sei plötzlich eine Gestalt durch eine Seitentür ins Kino gestürmt: Der Mann trug schwarze Klamotten, wie Tarnkleidung und hatte eine Gasmaske auf. Dann habe er etwas wie einen Kanister auf den Boden geworfen, aus dem Gas auszuströmen begann. Anschließend eröffnete er das Feuer, wobei er langsam die Treppe hinaufstieg und sich in aller Ruhe seine Opfer aussuchte!
Die Tat sei "perfektionistisch geplant", so die Polizei. Die pechschwarze Verkleidung, die kugelsichere Weste, der martialische Kampfhelm, selbst die dunkle Gasmaske fielen an diesem Abend kaum auf. Hunderte der Kinobesucher, die in gleich vier der 16 Säle die Erstvorführung des neuesten Batman-Films sehen wollen, hatten sich entsprechend verkleidet. Bewaffnet war Holmes mit zwei Pistolen, einer Schrotflinte und sogar einem Sturmgewehr. In seiner Wohnung fanden die Behörden zudem noch eine Reihe Sprengfallen und eine Menge Sprengstoff. Über die Hintergründe der Tat ist noch nichts bekannt, wir wollen an dieser Stelle auch nicht spekulieren. Unser Mitgefühl und Gedenken gilt in diesem Augenblick einzig den Opfern.
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