Der kleine pelzige Außerirdische vom Planeten Melmac, der Katzen zum Fressen gern und immer einen coolen Spruch auf Lager hatte, avancierte Ende der 80er bis Anfang der 90er zum TV-Kult. Auf satte 102 Folgen brachte es die Fernsehserie, und 1996 folgte sogar Alf - Der Film, der aber nicht wirklich überzeugen konnte.
Warum sich Sony Pictures Animation nun die Rechte an Alf sicherte, wissen die Verantwortlichen vermutlich nur selber. Die Zeichen stehen jedenfalls auf Realverfilmung, wobei Alf in der Neuauflage pures CGI sein wird. Für die Stimme steht aber zumindest der ursprüngliche Sprecher Paul Fusco (deutsche Synchro Tommi Piper) bereit. Und für die Produktion verantwortlich sein werden die ursprünglichen Erfinder der Serie Fusco und Tom Patchett gemeinsam mit Schlümpfe-Macher Jordan Kerner.
Ein wenig wirkt das Projekt allerdings wie der hastige Versuch, an den aktuellen Comedy-Hit Ted anknüpfen zu wollen. Derart anarchisch, obszön und politisch inkorrekt wie der Teddy-Bär von Family Guy-Schöpfer Seth MacFarlane war der Melmacianer aber niemals; und ihn darauf zu trimmen, nur um auf einer Erfolgswelle mitzuschwimmen, würde die Figur ihres Charmes berauben.
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