In der Rolle von Michelle Obama würde die Hollywood-Schauspielerin Natalie Portman vermutlich keine allzu gute Figur abgeben. Vermutlich wäre es derzeit auch noch verfrüht, der Gattin des aktuellen US-Präsidenten ein Biopic zu widmen. Bei der Ikone Jackie Kennedy, ehemals First Lady an der Seite von John F. Kennedy, dem Präsidenten, der durch seine Ermordung am 22. November 1963 in Dallas zeitlose Berühmtheit erlangte, macht das allerdings schon deutlich mehr Sinn.
Der Film mit dem Titel Jackie, der die unmittelbare Zeit nach dem Attentat auf ihren Mann im Leben von Jackie Kennedy behandelt, hängt schon seit einiger Zeit in der Warteschleife fest. Nun scheint das Projekt, für das bereits ein Script von Noah Oppenheim vorliegt, aber wieder an Fahrt zu gewinnen. Schließlich steht der traurige 50. Jahrestag der Ermordung Kennedys nächstes Jahr ins Haus.
Wenn es nach dem Willen der Verantwortliche geht, würden sie sich Natalie Portman als Hauptdarstellerin darin wünschen. Als Regisseur für Jackie ist schon seit Längerem Darren Aronofsky im Gespräch. Diese Kombination könnte sich als durchaus positiv erweisen. Schließlich inszenierte Aronofsky auch Black Swan, in dem Portman gleichfalls die Hauptrolle inne hatte und mit einem Oscar prämiert wurde. Als nächstes wird Portman aber erst mal in Jane Got a Gun an der Seite von Michael Fassbender zu sehen sein. Regie führt in dem Film Lynne Ramsey (We Need to Talk About Kevin). |