Dass ihm im Grunde Star Wars viel lieber als Star Trek ist, daraus hat J.J. Abrams nie einen Hehl gemacht. So löschte er auch im Reboot der Saga um Kirk, Spock und "Pille" kurzerhand die Timeline aus, die vorher über 40 Jahre hinweg, durch zehn Kinofilme und fünf TV-Serien hindurch, wohl ausgestaltet worden war. Selbst der Vulkan, Spocks Heimat und nach der Erde, der wichtigste Planet der Föderation, fiel ihm zum Opfer. Und visuell erinnerte das neue Star Trek auch mehr an das Universums, dass von Gerorge Lucas geschaffen worden war.
Da war es wohl nur noch konsequent Abrams auch auf dem Regiestuhl für Episode VII Platz nehmen zu lassen. Kaum ist dies geschehen, ist Lucas auch schon voll des Lobes für ihn: Ich bin von J.J.s Können als Filmemacher und Erzähler über die Zeit seines gesamten Schaffens hinweg beeindruckt. Er ist die Idealbesetzung als Regisseur der kommenden Star-Wars-Filme. Mein Erbe könnte sich in keinen besseren Händen befinden., äußerte sich der Altmeister über seinen Nachfolger.
Sollte sich Episode VII, mit dem voraussichtlich 2015 zu rechnen ist, als Erfolg erweisen - und das ist beinahe voraussagbar - wird Abrams wahrscheinlich gleich die komplette neue Trilogie in Szene setzen. Vorsorgehalber hat er deshalb dem dritten Teil des Star-Trek-Reboots als Regisseur bereits eine Absage erteilt und wird diesen nur noch als Produzent betreuen. Vorher erleben wir aber noch den Start von Star Trek Into Darkness, der am 16. Mai ins Kino gelangt. |