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Hollywood-Prominenz für Guardians of the Galaxy - John C. Reilly und Glenn Close stoßen zum Cast


(30. Mai 2013)

Die meisten werden sich unter den Guardians of the Galaxy, dem "galaktischen Ableger" der Avengers aus dem Marvel-Universum, immer noch herzlich wenig vorstellen können, was zuletzt wohl mit daran liegt, dass dieser Comic hierzulande zu den weniger bekannten zählt. Für den Disney-Konzern, unter dessen Dach Marvel mittlerweile zu finden ist, wird dieser Streifen jedoch ein Großprojekt, das alles andere als stiefmütterlich behandelt wird. Dafür darf der Cast auch gerne handverlesen sein.
Bislang sind bei dem Film, den James Gunn (Slither) inszenieren wird, Chris Pratt, Zoe Saldana und David Bautista als Teil des Superheldenteams mit von der Partie und Michael Rooker sowie Lee Pace als Superfieslinge. Kürzlich gesellte sich noch John C. Reily (Der Gott des Gemetzels) hinzu, der eine Rolle als "Supporter" des Nova-Corps, ähnlich der von Agent Coulson (Clark Gregg), übernehmen wird. Und um dem Ganzen etwas Glanz zu verleihen, konnte jetzt Grand Dame Glenn Close (Albert Nobbs) verpflichtet werden. Sie wird eine Art Nicky Fury als Kopf des Nova-Corps darstellen. Damit nicht genug, sind darüber hinaus noch Hugh Laurie (Die Tochter meines besten Freundes) und Ken Watanabe (Inception) für weitere Rollen im Gespräch. Guardians of the Galaxy wird bei uns voraussichtlich am 28. August 2014 anlaufen.

Josh Brolin stößt zum Top-Cast von Paul Thomas Andersons Inherent Vice


(30. Mai 2013)

Paul Thomas Anderson zählt mit Sicherheit zu den außergewöhnlichen Filmemachern seiner Generation. Er erntet jedoch nicht nur Beifall, wie mit There Will Be Blood, mit dem Daniel Day-Lewis seinen zweiten Oscar als bester Hauptdarsteller gewann; sein letztes Werk The Master verstörte und entzweite mitunter die Kritiker, trotz dreier Oscar-Nominierungen. Sein nächstes Projekt ist die Literaturadaption des Romans von Thomas Pynchons, Inherent Vice aus dem Jahr 2009.
Der Cast des Films liest sich beinahe wie das Who-is-Who Hollywoods: Joaquin Phoenix wird wie schon in The Master die Hauptrolle übernehmen. Er spielt den Drogenabhängigen Privatdetektiv Larry "Doc" Sportello, der in den 1970er-Jahren, in Los Angeles, in eine verwickelte Intrige gerät. Neben Phoenix werden Benicio Del Toro, Owen Wilson, Reese Witherspoon, Jena Malone, Martin Short, Kevin J. O'Connor und möglicherweise auch Sean Penn zu sehen sein. Zu dieser illustren Runde gesellt sich nun noch Josh Brolin (Men in Black 3). Die Dreharbeiten zu Inherent Vice sind bereits angelaufen. Ein Termin für den Kinostart ist allerdings noch nicht bekannt.

Barbarella goes TV


(28. Mai 2013)

Vermutlich haben eher die älteren Filmfreunde den Zero-G-Strip, des damals 30-jährigen Sexsymbols Jane Fonda aus Barbarella, noch in guter Erinnerung und falls nicht, kein Grund gleich den VHS-Recorder zu entstauben. Es soll demnächst eine zeitgemäße Neuauflage des schlüpfrig-trashigen Scifi-Klassikers aus dem Jahre 1968 geben. Die Figur der Barbarella entstammt übrigens der Zeichenfeder des französischen Comic-Künstlers Jean-Claude Forest. Als "Astronavigatrice" reist sie quer durch die Galaxis, um der Liebe zum Sieg zu verhelfen. Dabei setzt sie alle ihre Vorzüge ein. In dem Streifen spiegelte sich damals der aufkommende Geist der Hippie-Ära, mit dem Statement: Make Love, not War.
Geplant ist jetzt allerdings keine neuerliche Kinoadaption, sondern eine TV-Serienfassung. Produziert soll diese von Nicolas Winding Refn, Gaumont International Television und dem französischen Fernsehgigant Canal Plus werden. Als Co-Produzentin wird noch Martha De Laurentiis mit an Bord sein, schließlich wurde der Originalfilm seinerzeit von ihrem Mann, dem bekannten Filmemacher Dino De Laurentiis produziert. Refn, den man für solch Scifi-Erotikklamauk nicht unbedingt auf der Rechnung hat, kennt man ihn doch als Regisseur von Filmen wie Valhalla Rising oder Drive, wird überdies auch den Piloten inszenieren. Um das Drehbuch kümmern sich indes Neal Purvis und Robert Wade. Die erfahrenen Autoren haben in der Vergangenheit nicht nur eine Reihe von Bond-Skripts geliefert (Skyfall, Ein Quantum Trost, Casino Royale), sondern waren auch für den Agentenulk Johnny English verantwortlich. Wer aber die neue Titelheldin der Barbarelle-Serie werden, und ob es noch freizügiger als im Original zugehen wird, steht noch nicht fest.

Charlie Sheen Comeback als Carlos Estevez


(27. Mai 2013)

Nein, dass ist kein neuer Künstlername. Das ist der Realname von Charlie Sheen, der als Schauspieler einstmals den Künstler-Nachnamen seines berühmten Vaters Martin Sheen (The Amazing Spider-Man) annahm, während sein Bruder Emilio Estevez (Dein Weg), der ebenfalls als Schauspieler und darüber hinaus auch als Regisseur tätig ist, seinen ursprünglichen Namen beibehielt. Im Machete-Sequel, Machete Kills, das am 21. November bei uns in den Kinos startet, tritt er nun nicht nur zum ersten Mal überhaupt unter seinem Geburtsnamen auf - ganz unbescheiden spielt er in diesem Robert Rodriguez-Film den Präsidenten der USA.
Als solcher heuert er Machete (Danny Trejo) an, um einen wahnsinnigen Kartellboss und seinen Kumpan, einen ebenso exzentrischen wie steinreichen Händler des Todes (Mel Gibson) zu stoppen, die beabsichtigen die Welt in Chaos, Krieg und Anarchie zu stürzen. Von ausgesprochener Tiefsinnigkeit wird dieser Streifen sicherlich nicht gekrönt sein, für Freunde trashiger Metzeleien aber bestimmt ein zünftiger Spaß werden.

Gleichgeschlechtliche Liebe in Cannes auf dem Treppchen


(27. Mai 2013)

Nachdem in Frankreich die Homoehe eingeführt wurde, setzt sich in Cannes ein Film durch, in dem die leidenschaftliche Liebe zwischen zwei Frauen im Mittelpunkt steht. Das französische Drama La vie d'Adèle handelt von der ekstatischen Liebesbeziehung zweier Frauen und führt das Publikum bis an die Grenzen (expliziter) Sexdarstellung, nahe an den Bereich der Pornografie. Für den französisch-tunesischen Regisseur Abdellatif Kechiche stellt die Goldene Palme die erste Cannes-Trophäe überhaupt dar - und es ist darüber hinaus auch das erste Mal, dass eine Auszeichnung nicht nur an den Regisseur, sondern gleichermaßen an die Darsteller vergeben wurde.

Mit Behind the Candelabra feierte dann noch gleich ein weiterer Film um eine gleichgeschlechtliche Beziehung Premiere in Cannes. Das Biopic/Drama handelt vom schwulen Pianisten und Entertainer Liberace (Michael Douglas), der von den 1950er-70er Jahre zuerst als begnadet schneller Klavierspieler klassischer Stücke, und später mit glamourhaften Showtauftritten in Las Vegas enorme Erfolge feierte. An der Seite von Douglas ist Matt Damon als dessen jugendlicher Lover zu sehen.

In der zweitbedeutendesten Kategorie, dem Großen Preis der Jury, konnte sich Inside Llewyn Davis von Ethan und Joel Coen (True Grit) durchsetzen. Die heiter-melancholischen Comedy ist eine Hommage an die Folkmusic-Community im New Yorker Künstlerviertel Greenwich Village und porträtiert einen zwischen Kunst und Kommerz hin- und hergerissenen Sänger.
Als bester Schauspieler wurde Bruce Dern (Django Unchained) für Nebraska unter der Regie von Alexander Payne (The Descendants) ausgezeichnet, beste Schauspielerin wurde Bérénice Bejo (The Artist) für ihre Rolle in Le Passé und den Regie-Preis erhielt der Mexikaner Amat Escalante für Heli.

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