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Gwyneth Paltrow: Kein Iron Man 4 - Joss Whedon liebäugelt mit Quicksilver und Scarlet Witch für The Avengers 2


(25. April 2013)

Es lässt sich darüber streiten, ob dieses Statemant der attraktiven Hollywood-Schauspielerin kurz nach der US-Premiere von Iron Man 3 taktisch klug war; (sie sagte wörtlich: I don't think there's going to be. I think we're done with Iron Man.); vor allem auch, da Gwyneth Paltrow in dieser Angelegenheit sicherlich nicht das letzte Wort haben wird.
Tatsache ist aber, dass Robert Downey Jr. einen Sechs-Filme-Deal mit Marvel hatte und der schloss auch solche Cameos ein, wie in Der unglaubliche Hulk. Spätestens also mit seiner Beteiligung in The Avengers 2, wären seine vertraglichen Verpflichtungen abgegolten. Für Disney/Marvel würde das aber vermutlich einen noch herberen Verlust darstellen, als der Abschied von Christian Bale als Batman für Warner/DC bedeutete, schließlich ist Downey der Motor des Marvel-Superhelden-Franchises schlechthin.
Zumindest wird es aber ein Wiedersehen mit Tony Stark 2015 im Avengers-Sequel geben, was nach einer Aussage von Downey kürzlich, plötzlich ebenfalls in Frage gestellt schien. Indes kümmert sich Joss Whedon schon mal um die Neurekrutierungen. Derzeit liebäugele er mit einem Bruder-Schwester-Gespann, lies er durchblicken. Da ist die Liste der Verdächtigen im Marvel-Universum relativ kurz. Gemeint sind aller Wahrscheinlichkeit nach die Mutanten-Zwillinge von X-Men-Erzfeind Magneto, Quicksilver und Scarlet Witch. Die Rechte an diesen Figuren teilen sich derzeit 20th Century Fox und Marvel. Ein Auftritt der beiden wäre also grundsätzlich möglich. Die Dreharbeiten zu The Avengers 2 sollen laut Whedon im Februar 2014 beginnen.

Daredevil-Rechte wieder bei Marvel


(24. April 2013)

Verglichen mit anderen Marvel-Charakteren war die Daredevil-Verfilmung aus dem Jahre 2003, mit Ben Affleck (Argo) in der Rolle des blinden Anwalts Matt Murdock, der nachts als selbsternannter Vollstrecker auf jene Jagd macht, die Justitia am Tage entwischten, kein ausgesprochener Erfolg. Trotzdem wurde seither munter über einem Reboot gebrütet. Regisseure waren zuerst in David Slade (Eclipse - Biss zum Abendrot) und später Joe Carnahan (The Grey - Unter Wölfen) auch schon gefunden. Das Projekt wollte und wollte aber nicht aus den Füßen kommen.
Nach zehn Jahren kehren die Rechte von 20th Century Fox an Marvel zurück. Das bestätigte kürzlich auch Marvel-Chef Kevin Feige. Das beschert nun wieder bessere Aussichten auf eine Neuadaption. Wann es dazu kommen und wie die dann letztendlich aussehen könnte, ist allerdings noch völlig ungewiss. Schließlich stehen derzeit Marvel-Charaktere für einen Kinoauftritt regelrecht Schlange. Wie beispielsweise Doctor Strange, Black Panther oder Power Man & Iron Fist.

Robert De Niro und Shia LaBeouf voraussichtlich als Vater und Sohn in Spy's Kid


(23. April 2013)

Es ist vielleicht noch nicht ganz spruchreif, aber Heat Vision berichtete kürzlich, dass Altstar Robert De Niro (Silver Linings) und Shia LaBeouf (Wall Street: Geld schläft nicht), eines der angesagtesten jungen Talente Hollywoods, in dem von Paramount produzierten Spionagestreifen Spy's Kid, gemeinsam als Vater-und-Sohn-Gespann zu sehen sein werden. Als Regisseur wird D.J. Caruso gehandelt, der mit LaBeouf bereits in Disturbia zusammenarbeitete.
Der Film basiert auf eine Reihe von Artikeln, die Bryan Denson im The Oregonian veröffentlichte, welche die wahre Geschichte eines CIA-Veteranen erzählten, der wegen Spionage verurteilt wurde und gezwungen war, seinen Sohn zu rekrutieren, um seine Arbeit zu Ende zu führen. Noch fehlt allerdings ein Drehbuchautor, der die Story von Spy's Kid, die auch als eine Art Catch Me If You Can mit Agenten beschrieben wird, in eine kinotaugliche Fassung brinen würde.

Crime-Triller The Iceman bei uns lediglich auf DVD


(22. April 2013)

Basierend auf einer wahren Geschichte, die sich in den USA über den Zeitraum von über 20 Jahren erstreckte, inszenierte Regie-Neuling Arie Vroman bereits 2012 den blutigen Crime-Thriller The Iceman, der es aber trotz einer sehr guten Besetzung bei uns nun nicht auf die große Leinwand schafft.
Im Mittelpunkt der Story steht Richard Kuklinski (Michael Shannon), der sich im Leben zuerst mit Gelegenheitsjobs über Wasser hält, eines Tages aber entdeckt, dass sich als kaltblütiger Killer leichter die Taschen füllen lässt. So kann er auch seiner Frau Deborah und seiner Familie ein besseres Leben bieten. In einer Art Doppelexistenz als fürsorgliches Familienoberhaupt und Mörder, tötet er in der Folge von Mitte der 1960er-80er über 100 Menschen.
Neben Shannon wirken Winona Ryder (Dickste Freunde), Chris Evans (The Avengers), James Franco (Die fantastische Welt von Oz) und Ray Liotta (Killing Them Softly) mit. The Iceman startet in den USA am 3. Mai in den Kinos. Bei uns gelangt er als Direct-to-DVD-Release am 31. Mai in den Handel.

James Gunn über die Guardians of the Galaxy: "Rocket Raccoon ist das Herz des Films"


(19. April 2013)

Es ist noch eine Weile hin, aber soviel ist schon mal gewiss: Der Superheldenstreifen Guardians of the Galaxy wird mit großer Wahrscheinlichkeit die riskanteste Adaption für Disney/Marvel werden. Ganz gleich, ob Iron Man, Thor oder Captain America, das alles waren gestandene Größen, mit zumindest einer halbwegs bekannten Mythologie. Die Guardians hingegen gehören (bestenfalls) zu den Charakteren der 2. Reihe und sind beispielsweise hierzulande (außer vielleicht in Comic-Fachkreisen), so gut wie unbekannt.
Kürzlich äußerte sich nun auch James Gunn (Slither), der Regisseur, der dieses Unterfangen zum Erfolg führen soll, über die Herausforderungen des Films, dessen Dreharbeiten im Juni starten werden. Als erstes wies er aber erst mal jegliche Vergleiche zurück, die zwischen den Guardians und Star Wars gezogen werden (schließlich firmiert inzwischen alles unter einem Dach), bevor er sich dem eigentlichen Thema zuwandte. Herz des Films sei für ihn der Söldner-Waschbär Rocket Raccoon, sagte er dann, der keinesfalls wie eine Cartoon-Figur wirken dürfe. Das sei schließlich kein "Bugs Bunny" inmitten von Superhelden. Er müsste realistisch rüberkommen, schließlich sei er ein knallharter Kämpfer. Und um das zu gewährleisten, hätte er sich lange mit dem Verhalten echter Wachbären beoschäftigt.
Außer Rocket Raccoon, der sicherlich zu 100 Prozent CGI sein wird, sind bereits Chris Pratt (Zero Dark Thirty) als Star-Lord und Michael Rooker (Super), der Yondu spielen wird, an Bord. Darüber hinaus stehen Zoe Saldana (Colombiana) sowie David Bautista (The Man with the Iron Fists) für die Rollen der Gamora und Drax der Zerstörer in Verhandlungen. Ob es Disney/Marvel mit den Guardians of the Galaxy nun aber tatsächlich gelingen wird, das Tor zum Weltraum für kommende Superheldenfilme aufzustoßen, wird sich ab dem 28. August 2014 zeigen.

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