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White Noise

(White Noise, 2005)

Dt.Start: 24. Februar 2005 Premiere: 07. Januar 2005 (USA)
FSK: ab 16 Genre: Mystery, Thriller
Länge: 98 min Land: USA
Darsteller: Michael Keaton (Jonathan Rivers), Chandra West (Anna Rivers), Deborah Kara Unger (Sarah Tate), Ian McNeice (Raymond Price), Sarah Strange (Jane), Nicholas Elia (Mike Rivers), Mike Dopud (Detective Smits), Marsha Regis (Police Woman), Brad Sihvon (Minister), Mitchell Kosterman (Work Man), L. Harvey Gold (Business Man), Amber Rothwell (Susie Tomlinson), Suzanne Ristic (Mary Freeman), Keegan Connor Tracy (Mirabelle Keegan), Miranda Frigon (Carol Black)
Regie: Geoffrey Sax
Drehbuch: Niall Johnson


Inhalt

Als seine Ehefrau Anna plötzlich verschwindet, bricht für den erfolgreichen Architekten John Rivers eine Welt zusammen. Eines Tages wird er von einem Mann aufgesucht, der behauptet, über das Rauschen des Radios und des Fernsehers Botschaften von Anna zu erhalten. Als John seine anfängliche Skepsis überwunden hat, glaubt er an die Echtheit der Botschaften und beginnt das als "Electronic Voice Phenomenon" bekannte Phänomen zu untersuchen. Doch nicht nur gute Seelen kommunizieren per EVP...
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Kritik

White Noise hat eine Wertung von 25%
Das Spielfilmdebüt von Geoffrey Sax leidet sehr unter der verstrickten Geschichte um ein durchaus interessantes Thema. Die Drehbuchautoren haben bei diesem Film einmal mehr bewiesen, wie man trotz eines guten Kerns eine fadenscheinige und schwachsinnige Geschichte produzieren kann, wenn man jeglichen Sinn und Zusammenhang vermissen lässt.

Bild aus White Noise Electronic Voice Phenomenon (EVP), so nennt sich ein für Horrorfilme perfekt geeignetes paranormales wissenschaftliches Betätigungsfeld. Es geht dabei um die Stimmen und Bilder von Toten, die von Radio- oder Fernsehgeräten ausgehen, die auf einer nicht belegte Frequenz eingestellt sind. Durch das EVP soll sogar eine echter Dialog mit den Toten möglich sein, sodass sich hierauf eine wunderbare und gruselige Horror-Geschichte aufbauen lässt, wenn man nicht nur gute Seelen per EVP kommunizieren lässt (wir erinnern uns an Ring).

Leider wird jeglicher Ansatz einer guten Geschichte durch die Drehbuchschreiber zunichte gemacht, denn nicht nur, dass wir eine vollkommen verworrene Geschichte zu sehen bekommen, auch mit der Logik ist es nicht allzu weit gediegen und so bleibt bei jeder zweiten Szene ein fader Nachgeschmack. Daran kann auch Michael Keaton nichts ändern, der zwar durchaus souverän in seiner Rolle wirkt, aber durch die Probleme des Gesamtbildes nicht weiter überzeugen kann.

White Noise ist ein Horror-Thriller mit einem großen Potential, welches leider leichtsinnig und dumm verspielt wird. Auch wenn das Thema EVP für Hollywood nicht neu ist, so hätte man hier definitiv mehr rausholen und mal wieder für echte Gänsehaut im Kinosaal sorgen können. So kann der Streifen die Erwartungen leider nicht einmal ansatzweise erfüllen.

von Markus Ostertag


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