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The Weather Man(The Weather Man, 2005)
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02. März 2006 DVD: 21. Juli 2006
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Premiere: |
01. April 2005 (USA) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Drama |
| Länge: |
102 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Nicolas Cage (David Spritz), Michael Caine (Robert Spritz), Hope Davis (Noreen), Gemmenne de la Pena (Shelly), Nicholas Hoult (Mike), Michael Rispoli (Russ), Gil Bellows (Don), Judith McConnell (Lauren), Dina Facklis (Andrea) |
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Regie:
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Gore Verbinski |
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Drehbuch:
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Steve Conrad |
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 Inhalt
Als Chicagos beliebtestem Fernseh-Meteorologen Dave Spritz die Moderation der bekanntesten Morning-Show in New York angeboten wird, will er zunächst sein turbulentes Privatleben in den Griff bekommen. Doch angesichts einer genervten Gattin, eines kranken Vaters und nerviger Kinder muss er erkennen, dass das Leben meist genauso unvorhersehbar ist, wie das Wetter. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Benjamin Schieler
Wenn die Sonne nur tief genug steht, werfen auch Zwerge große Schatten, heißt es. David Spritz (herrlich gesichtserlahmt dargestellt von Nicolas Cage) ist ein Zwerg, aber er wirft keine Schatten, sondern steht permanent in einem. Sein Vater Robert (Michael Caine) ist ein in vielerlei Hinsicht großer Mann, während der Sohnemann orientierungslos durch sein Berufs- und Privatleben stolpert, bis der Punkt gekommen ist, an dem sich etwas ändern muss. Regisseur Gore Verbinski und Drehbuchautor Steve Conrad schufen eine kleine sympathische Geschichte über die Mühen des Alltags, die mehr bietet, als man erwarten würde.
Kritik
von Markus Ostertag
Oscargewinner Nicholas Cage in einem dramatischen und anspruchvollen Film von Gore Verbinski - irgendetwas passt nicht! Auch wenn uns Cage in gewohnt souveräner Manier eine gute Leistung bietet, so kann The Weather Man keinesfalls überzeugen, sondern hinterlässt einen enttäuschten und unsicheren Zuschauer. Dieser Film wurde nicht für das Publikum, sondern als reine Selbstverwirklichung gemacht und so was kann nur schief gehen!
Schade, sehr schade! Irgendwie gibt die Story eines Wettersprechers und seines sehr konfusen und gescheiterten, aber dennoch erfolgreichen Lebens einiges her. Doch Gore Verbinski schafft es die melancholische Stimmung in Langeweile übergleiten zu lassen, sodass nach spätestens einer Stunde Frust statt Lust im Kinosaal vorherrscht. Vielleicht sollte Verbinski doch weiter bei Action-Streifen wie Fluch der Karibik bleiben, denn dafür scheint er ein besseres Händchen zu haben.
David Spritz (Nicholas Cage) ist zwar ein erfolgreicher Wettersprecher im US-Fernsehen, dennoch will er noch mehr erreichen. Als ihn dann endlich Hello America zum Vorsprechen einlädt, scheint der Durchbruch zum Greifen nahe. Gleichzeitig geht sein Privatleben aber endgültig den Bach hinunter und so stürzt sich Spritz in eine sehr nachdenkliche und fast schon depressive Phase, die sein Leben verändert.
Die Rolle des David Spritz scheint Nicholas Cage sehr gut zu stehen, denn nach Leaving Las Vegas bringt Cage ausreichend Erfahrung für ruhige und depressive Charakterrollen mit. Dennoch wirkt er diesmal leer und scheint sich nicht mit seiner Rolle identifizieren zu können, wobei es ihm das Drehbuch auch nicht leicht macht. Ein weiteres Manko ist die extreme Fixierung auf Cage, sodass der großartige Michael Caine in den Hintergrund rückt und dem Film nicht die notwendige Abwechslung verleihen kann.
Aber letztlich liegt es hauptsächlich an der Geschichte, die dem Zuschauer zu keinem Zeitpunkt eine Message mit auf den Weg gibt und ihn am Ende alleine und verlassen im Kinosaal zurücklässt. Es scheint als hätte Gore Verbinski diesen Film nur für den Beweis gemacht, dass er nicht nur Action-Filme machen kann. Leider hat er das Gegenteil bewirkt, denn dramatische Charakterstudien gehören wohl nicht zu seinen Stärken, wie The Weather Man leider zeigt.  Weitere interessante Filme
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