Dieser Film lässt sich mit nur zwei Worten beschreiben: Absolut unerträglich. Denn was uns der französische Regisseur Philippe Haim hier andrehen will spottet jeder Beschreibung. Ein dummer Gag jagt den nächsten und mit Lucky Luke hat das Ganze auch herzlich wenig zu tun. Er hat nur eine Nebenrolle in diesem stupiden Streifen, der jeden der je ein Lucky Luke-Comic gelesen hat, erschaudern lassen wird.
Die Gebrüder Dalton wollen endlich ein großes Ding drehen. Doch der Versuch eine Bank auszurauben endet nicht im Reichtum sondern im Gefängnis. Dort erfahren sie von einem Zaubersombrero, der seinen Träger unbesiegbar machen soll. Nach ihrem Ausbruch machen sich die vier Brüder auf den Weg diese Wunderwaffe zu besorgen. Und somit herzlich Willkommen zum größten Schwachsinn des Kinojahres.
Der deutsche Titel des Films ist glatter Betrug, denn der Cowboy, der schneller zieht als sein Schatten, ist netto höchstens 15 Minuten zu sehen. Und darüber darf sich Til Schweiger eigentlich freuen. Warum gibt er sich nur für so einen Schrott her? Im Gegensatz zu den anderen Darstellern des Films ist sein Auftritt immerhin noch einigermaßen erträglich. Dennoch scheint er an Realitätsverlust zu leiden, bezeichnete er den Film doch kürzlich in einem Interview als "sau komisch".
Lange habe ich nicht mehr etwas so bescheuertes gesehen wie diesen Film. Im Gegensatz zu Die Daltons gegen Lucky Luke wirkt, unglaublich aber wahr, der Lucky Luke-Film mit Terence Hill wie ein filmisches Meisterwerk. Hier gibt es nämlich nur Witze auf Krabbelgruppen Niveau zu sehen und die Überdrehtheit und die bunten Farben des Films bereiten keine Freude, sondern nur Kopfschmerzen. Und so kann man nur jedem empfehlen, sich nicht vom Namen Til Schweiger ins Kino locken zu lassen, sondern diesem Schund die Rote Karte zu zeigen.