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Doom - Der Film

(Doom, 2005)

Dt.Start: 27. Oktober 2005
DVD: 09. März 2006
Premiere: 20. Oktober 2005 (USA)
FSK: ab 18 Genre: Action, Horror
Länge: 104 min Land: USA
Darsteller: Karl Urban (John Grimm), Rosamund Pike (Samantha), The Rock (Sarge), Ben Daniels (Goat), Razaaq Adoti (Duke), Deobia Oparei (Destroyer), Richard Brake (Portman), Al Weaver (The Kid), Dexter Fletcher (Pinky), Yao Chin (Mac), Robert Russel (Dr Carmack), Daniel York (Lt. Hunegs), Ian Hughes (Sandford Crosbie), Sara Houghton (Dr. Jenna Willits), Blanka Jarosova (Dr Hillary Tallman)
Regie: Andrzej Bartkowiak
Drehbuch: Dave Callaham


Inhalt

Nach einem Zwischenfall ist die Kommunikation mit einem Forschungslabor auf dem Mars abgerissen und es wird eine Level 5 Quarantäne verhängt. Um den Vorfall zu untersuchen wird die "Rapid Response Tactical Squad" auf den Mars geschickt, um die Lage zu untersuchen und wieder in den Griff zu bekommen.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Doom - Der Film hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 55%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Thomas Straßer
Doom - Der Film hat eine Wertung von 55%
Auf der Leinwand nichts Neues: Die Verfilmung des legendären Ego-Shooters bietet 99% recyceltes Genre-BestOf und 1% "Doom"-Feeling a la Bonheur. Das reicht zwar für einen halbwegs unterhaltsamen und spannenden Film, enttäuscht aber auf Grund der Tatsache, dass man sich nur ein wenig mehr hätte anstrengen müssen, um die Vorgaben des Spiels gewinnbringend einzusetzen und den Fun-Faktor zu erhöhen.

Bild aus Doom - Der Film Nach den erfolgreichen Verfilmungen der Videospiele Resident Evil und Tomb Raider war es nur eine Frage der Zeit, bis der richtungsweisende Ego-Shooter Doom - Der Film, dessen erste Version im Dezember 1993 von der Firma id Software auf den Markt gebracht wurde, die Leinwand zieren würde. Nun ist es endlich so weit und die Gaming-Community wird dem Resultat mit Spannung entgegen fiebern. Die Regie übernahm der ehemalige Kameramann Andrzej Bartkowiak, der im Jahre 2000 auf den Regiestuhl kletterte und seither unter anderem Romeo must Die und Born 2 Die in Szene setzte. Für eine Prise schauspielerische Starpower sorgen Ex-Wrestler Dwayne "The Rock" Johnson (The Scorpion King) und Karl Urban (Riddick - Chroniken eines Kriegers).

Die Handlung von Doom - Der Film ist lose an die des dritten Spiels angelehnt und so spielt der Film in der UAC (Union Aerospace Corporation) Forschungsstation auf dem Mars. Dort kommt es zu einem Zwischenfall in einem Genforschungslabor, woraufhin für die Station eine Level 5 Quarantäne verhängt wird. Um die Situation wieder in den Griff zu bekommen, wird die bis an die Zähne bewaffnete "Rapid Response Tactical Squad" unter der Führung von Sarge (Dwayne Johnson) auf den Mars geschickt. Als sich die Truppe Stück für Stück durch die Gefahrenzone arbeitet, wird schnell klar, dass sie es hier mit einem mächtigen Wesen zu tun hat, das vermutlich das Resultat von Genversuchen ist.

Die Handlung von Doom - Der Film ist wie beim Spiel Nebensache und bildet nur den Rahmen für gepflegten Ballerspaß. Dennoch hätte man sich hier vielleicht ein bisschen mehr ins Zeug legen können, denn unterm Strich ist die Handlung weitestgehend ein recyceltes Genre-BestOf mit einem Schuss "Doom". Die Suche der "Rapid Response Tactical Squad" nach dem Monster auf der düsteren und beklemmenden Forschungsstation läuft nach dem typischen Strickmuster ab und so wird die Gruppe Stück für Stück dezimiert. Erst kurz vor Schluss gibt der Film Vollgas und bringt endlich (und viel zu spät) die Ego-Shooter Perspektive inklusive der guten Kettensäge. Das wollen die Leute sehen!

Die Mitglieder der "Rapid Response Tactical Squad" sind selbstverständlich unterschiedlich bewaffnet und so hat jeder seinen Finger am Abzug einer bekannten Waffe aus dem Spiel. Auch die legendäre "Big Fucking Gun" kommt im Laufe des Films zum Einsatz. Ein kleines Leckerli für die Doom-Fangemeinde ist der Charakter Dr. Carmack, der als Hommage an den id Software Gründer und Game-Engine Guru John Carmack fungiert. Doch all diese Kleinigkeiten wurden leichtfertig verschenkt und nicht gewinnbringend eingebaut. Dem Film fehlen einfach der Fun- und der Wow-Faktor, der nur in den zwei Minuten Ego-Shooter Perspektive am Ende aufkommt. Der Rest ist zwar irgendwie spannend und irgendwie unterhaltsam aber letztlich zum x-ten Mal aufgewärmt.



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