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Die sterile und emotionslose Leinwandversion des gleichnamigen MTV Comic aus den 90er Jahren enttäuscht auf ganzer Linie. Sowohl Handlung als auch Action und Spezialeffekte reißen in keiner Sekunde vom Hocker und so kann man eine sexy Charlize Theron als einziges Highlight verbuchen. Für knappe 90 Minuten Film, ist das jedoch etwas zu wenig.
Als Vorlage für das Science-Fiction Abenteuer diente das gleichnamige MTV Comic aus den 90er Jahren, in dessen Zentrum eine provokante, akrobatische und sexy Killerin stand. Für die Titelrolle konnte man Oscar-Gewinnerin Charlize Theron gewinnen, die sich hier zum ersten Mal als Actionheldin versucht und gleichzeitig mal wieder ihre optischen Reize in die Waagschale wirft. Für die Inszenierung verpflichtete man Karyn Kusama, die mit ihrem Debüt Girlfight - Auf eigene Faust einen viel versprechenden Einstand gab.
Die Handlung ist im 25. Jahrhundert in der Stadt Bregna angesiedelt, wo ein kleiner Teil der Weltbevölkerung vor einem tödlichen Virus Zuflucht gefunden hat. Die Regierung um Präsident Goodchild (Marton Csokas) hat dort eine scheinbar perfekte und friedliche Gesellschaft geschaffen. Die Untergrundbewegung der Monicans erkennt jedoch die Missstände in Bregna und kämpft mit riskanten Aktionen gegen das Regime. Als ihre Schwester Una vom Regime ermordet wird, verliert die akrobatische Killerin Aeon Flux (Charlize Theron) jeglichen Halt in der Gesellschaft und verschreibt sich voll und ganz den Monicans. Als ihr "The Handler" (Frances McDormand), die Anführerin der Monicans, den Auftrag erteilt, Präsident Goodchild zu ermorden, bekommt sie endlich die lang ersehnte Gelegenheit Una zu rächen. Doch als sie Goodchild schließlich im Visier hat, zögert sie plötzlich und beginnt ihre Mission zu überdenken.
Die futuristische Stadt Bregna präsentiert sich äußerst steril und ist in erster Linie von wuchtigen Betonbauten dominiert. Durchbrochen wird diese graue Langeweile durch teilweise aber wiederum eintönige Begrünung. Die Bewohner der Stadt kleiden sich ebenfalls sehr monoton. Nur die Regierungsmitglieder und die Monicans fallen durch futuristische Outfits und Haarschnitte auf. Im Falle von Aeon Flux sind die Outfits nicht nur futuristisch sondern auch sexy und teilweise grundlos freizügig. Die Geschichte der Killerin ist zum großen Unglück des Films genauso steril und emotionslos wie das Setting. Das liegt zum einen daran, dass der Zuschauer keinerlei Hintergrundinformationen über Aeon Flux erhält und damit ins kalte Wasser geworfen wird. Zum anderen wird die ganz Geschichte so mitreißend und packend dargeboten, wie wenn man einer Schildkröte beim 100m Lauf zusieht.
In der Handlung werden ein paar interessante Themen wie Überwachungsstaat und Klonen angeschnitten. Jedoch wird ersteres nur kurz erwähnt und letzteres geht leider im grau in grau der Geschichte unter. Auch die Spezialeffekte sowie die Actionsequenzen reißen alles andere als vom Hocker. Unterm Strich bleibt schließlich Charlize Theron als einziges Highlight des Films zurück. Ihre Aufgabe beschränkt sich jedoch darauf, sexy auszusehen und ein paar Stunts abzuleisten. |