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A Sound of Thunder

(A Sound of Thunder, 2005)

Durchschnittliche Redaktionswertung

39%



Inhalt

Die Firma "Time Safari Inc." verdient ihr Geld mit Zeitreisen und schickt betuchte Abenteurer zu arrangierten Dinosaurierjagden in die Vergangenheit. Bei einer dieser Zeitreisen tritt ein Jäger aus Versehen auf einen Schmetterling und löst damit eine Kettenreaktion aus, die die gesamte Menschheit auszulöschen droht. Um dies zu verhindern, müssen der Jagdprofi Travis Ryer und die Zeitmaschinenerfindern Sonia Rand in die Vergangenheit reisen.

Kritik

von Kurt Meinicke

Wertung Kritik

39%

Peter Hyams nimmt uns hier auf ein interessantes Science-Fiction-Abenteuer mit, in welchem sich gut betuchte Leute eine Safari in die Steinzeit kaufen können. Nach einem Fehltritt in der Vergangenheit wird unsere Gegenwart jedoch von dermassen schwerwiegenden Veränderungen des Verlaufes der Evolution heimgesucht, dass bald die gesamte Menschheit in Gefahr ist ausgelöscht zu werden. Schade nur, dass - neben diversen Logikfehlern - eine miserable Optik und misslungene Effekte den Filmspass erheblich schmälern.

Bild aus A Sound of Thunder Fünfzig Jahre in der Zukunft leben wir in einer hochmodernen Welt, die es geschafft hat jegliches wildes, tierisches Leben zu zerstören. Doch dank der Firma Time Inc., können leidenschaftliche und reiche Jäger trotzdem noch immer Ihrem Hobby frönen: sie werden in die Vergangenheit auf Dinosaurier-Jagd geschickt. Peinlichst genau wird jederzeit darauf geachtet, dass auf diesen Zeitreisen nichts verändert wird - und doch passiert bei einem Sprung ein Unfall mit schwerwiegenden Folgen. So kommt es, dass der Zeitsprungführer und Wissenschaftler Travis Ryer (Edward Burns) und die Entwicklerin des Zeitsprungprogramms Sonia Rand (Catherine McCormack) nur wenig Zeit bleibt, bevor Zeitwellen - welche die Welt mit jedem Schub stärker verändern - die gesamte Menschheit von unserem Planeten wischen.

A Sound of Thunder hat ein zentrales Problem: Die Optik und die Effekte. Was wir hier geboten bekommen, kann man schon fast als Achtziger-Jahre Fernsehproduktionsniveau bezeichnen. Jeder Green-Screen wird sofort als solcher erkannt und die CGI-Effekte sehen wie das Intro eines billigen Computer-Spiels aus. So wie es die Figuren in der Geschichte einsehen müssen, kann man auch hier sagen, dass irgendetwas ganz gehörig schief gelaufen ist. Scheinbar ist eine der drei involvierten Firmen Pleite gegangen. Doch muss man deswegen einen unfertig aussehenden Film auf das Publikum los lassen? Hätte man nicht besser noch etwas mehr investieren sollen und neue Leute an Bord holen? Wie auch immer, der Film sieht jetzt nun mal so aus, und hat man sich erst einmal daran gewöhnt (vorausgesetzt man kann beide Augen zu drücken), kann man sogar seinen Spass haben.

Dieses Zeitreise-Abenteuer ist bestimmt kein Meilenstein. Auch allgemein gesehen kann man nicht sagen, dass es sich um eine gelungene Produktion handelt. Zu hölzern wirken zum Teil die Dialoge, zu unlogisch präsentiert sich die Grundhandlung: da werden - um nichts zu verändern - laufend Gruppen an ein und denselben Zeitpunkt geschickt, um einen Dinosaurier kurz vor seinem natürlichen Tod zu erlegen (wie auch immer dieser Zeitpunkt überhaupt gefunden wurde). Komischerweise begegnen sich diese Gruppen aber dort nie...

Warum also, hatte ich dennoch meinen Spass? Die Ideen im ganzen Film sind sehr gut. Dass etwas Kleines, wie eine zertretene Blume oder ein getötetes Insekt, den gesamten Evolutionsverlauf so global beeinflussen kann, ist ein interessanter Aspekt. Auch die vielen verschiedenen Lebensformen, welche plötzlich in der Gegenwart der Handlung leben, sind von der Idee und dem Design her sehr ansprechend (wenn man, wie gesagt, die Optik ausser Acht lassen kann). Dazu kommt ein gut aufgelegtes Cast, welches sich hier sichtlich Mühe gibt den Film auf ein ansprechendes Niveau zu heben. Ben Kingsley - der uns zuletzt mit seiner Teilnahme im letzten Uwe Boll-Werk Bloodrayne überrascht hatte - scheint seine Rolle als geldgieriger und schleimiger Unternehmer sichtlich Spass zu machen: er schafft es hier, dass sogar hirnlose Monologe irgendwie humorvoll und dazu noch einigermassen natürlich erscheinen und das obwohl seine Haarpracht in dieser Rolle schon etwas lächerlich wirkt. Man sollte auch Heike Makatsch noch erwähnen, denn schliesslich steht sie ja gross auf dem europäischen DVD-Cover: Sie hat geschätzte sieben Sätze zu sagen, und soll wohl die Verkaufszahlen in unseren Breitengraden steigern - mehr gibt es dann doch nicht zu sagen.

Alles in Allem muss niemand A Sound of Thunder gesehen haben. Doch wer sich für die Thematik interessiert, und dabei über Vieles hinweg sehen kann, darf durchaus einen Blick riskieren. Trotz einer miserablen Optik, hat man es hier nicht mit einem schlechten Film zu tun. Vielleicht ist es gerade deswegen so schade um diese Geschichte, denn aus den Ideen und dem Drehbuch hätte man mit diesem Cast etwas ganz Grosses machen können!

Keine weitere Wertung


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