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Goal! - Der Film(Goal!, 2005)
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27. Oktober 2005
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Premiere: |
September 2005 (USA) |
| FSK: |
o.A.
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Genre: |
Drama |
| Länge: |
118 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Kuno Becker (Santiago Munez), Alessandro Nivola (Gavin Harris), Marcel Iures (Erik Dornhelm), Stephen Dillane (Glen Foy), Anna Friel (Roz Harmison), Kieran O'Brien (Hughie McGowan), Sean Pertwee (Barry Rankin), Cassandra Bell (Christina), Greg Ellis (Charlie), Frances Barber (Carol Harmison), Miriam Colon (Mercedes), David Beckham, Raul Gonzalez, Patrick Kluivert, Alan Shearer, Zinédine Zidane |
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Regie:
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Danny Cannon |
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Drehbuch:
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Mike Jefferies, Adrian Butchart |
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Inhalt
Der junge Mexikaner Santiago Munez lebt in Los Angeles und träumt von einer Karriere als Fußballprofi. Als der Talentscout Glen Foy auf ihn aufmerksam wird und ihn an den englischen Erstligisten Newcastle United vermittelt, wittert Santiago seine große Chance. Jedoch muss er das Letzte aus sich herausholen, um sich im harten Profigeschäft zu behaupten. |  |
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Es gab schon amerikanische Filme über jede populäre Sportart, bis auf Fußball. Nun machte sich Regisseur Danny Cannon daran, diese Lücke zu schließen. Er schuf mit dem ersten Teil der als Trilogie ausgelegten Goal! - Der Film-Reihe einen typischen Ami-Sportstreifen. Schlecht nur, dass Fußball kein typisch amerikanischer Sport ist. Und so ist Goal! - Der Film leider nichts anderes als ein klischeebeladener, knapp zweistündiger Werbefilm.
An Nachwuchsschauspieler Kuno Becker ist es nicht festzumachen warum dieser Film nicht funktioniert, ist er doch das Einzige was man an Goal! - Der Film richtig gut finden kann. Er überzeugt als Fußballnaturtalent und hat ein sehr sympathisches Leinwandauftreten. Die anderen Darsteller sind fast ohne Belang, da Becker die einzige richtige Hauptrolle innehat. Und dann wäre da natürlich noch David Beckham, der für einen circa 30sekündigen Gastauftritt sein Hochglanzgesicht in die Kamera halten darf. Mehr als peinlich!
Dieser Film enthält nicht nur viel Product Placement, nein er ist eigentlich der längste Werbespot aller Zeiten. Es vergeht kaum eine Minute in der nicht der Name oder das Markenzeichen eines großen Sportartikelherstellers in Großaufnahme erscheint. Fast schon unverschämt wird auf Schuhe und Trikots gezoomt und bei den Stadionaufnahmen zeigt die Bandenwerbung mehr als deutlich, wer Goal! - Der Film mitfinanziert hat.
Der erste Teil der Goal! - Der Film-Trilogie schafft nicht gerade viel Vorfreude auf die beiden noch folgenden. Die Story ist einfach zu platt und zu einfältig, außerdem gibt es keine mitreißenden Fußballszenen. Dafür ließ Regisseur Danny Cannon kein Klischee über den Profifußball aus und inszenierte ein kitschiges Ende, das schon fast einen Würgereiz hervorruft. Er scheint es nicht verstanden zu haben, was Fußball in England bedeutet. Weder kommt die Atmosphäre im Stadion zur Geltung, noch die beinahe fanatische Hingabe der Fans für ihren Club. In Teil Zwei wechselt Santiago zu Real Madrid, ein Team, das zu dieser Art von Film wesentlich besser passen dürfte als Newcastle United. Denn auch bei den "Königlichen" scheint es derzeit mehr um Werbung zu gehen als um den Fußball selbst. |  | | von Toni Straßer |

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