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Good Night, and Good Luck.(Good Night, and Good Luck., 2005)
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06. April 2006 DVD: 17. November 2006
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Premiere: |
01. September 2005 (Venice Film Festival, Italien) |
| FSK: |
o.A.
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Genre: |
Drama |
| Länge: |
93 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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David Strathairn (Edward R. Murrow), Robert Downey Jr. (Joe Wershba), Patricia Clarkson (Shirley Wershba), Ray Wise (Don Hollenbeck), Frank Langella (William Paley), Jeff Daniels (Sig Mickelson), George Clooney (Fred Friendly), Tate Donovan (Jesse Zousmer), Thomas McCarthy (Palmer Williams), Matt Ross (Eddie Scott), Reed Diamond (John Aaron), Robert John Burke (Charlie Mack), Grant Heslov (Don Hewitt), Alex Borstein (Natalie), Rose Abdoo (Millie Lerner) |
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Regie:
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George Clooney |
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Drehbuch:
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George Clooney |
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 Inhalt
Anfang der 50er Jahre verbreiteten Senator Joseph McCarthy und sein Senatsausschuss für unamerikanische Umtriebe durch die fanatische Jagd nach Kommunisten ein großes Gefühl des Unbehangens in den USA. Der CBS Reporter Edward R. Murrow kämpfte zusammen mit seinem Team gegen die Machenschaften McCarthys und stellte dessen Methoden öffentlich an den Pranger. Die Fehde der Beiden kam schließlich zum Höhepunkt, als McCarthy Murrow als Kommunisten anklagte und damit einen öffentlichen Aufschrei provozierte. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Thomas Brendel
In eleganten Schwarz-Weiß-Bildern führt uns George Clooney in seiner zweiten Regiearbeit zurück in die 50er Jahre, in der Senator McCarthy mit seiner Hexenjagd auf kommunistische und unamerikanische Aktivitäten Furcht und Schrecken verbreitete. Good Night, and Good Luck. zeigt die Bemühungen des Journalisten-Teams um CBS-Fernsehmoderator Edward R. Murrow, den oftmals unbegründeten öffentlichen Anklagen gegenüber unbescholtenen Bürgern Einhalt zu gebieten. Clooneys Film ist jedoch nicht nur historische Lehrstunde, sondern spannt durch seine detaillierte Analyse der Mechanismen der Medienlandschaft gekonnt den Bogen zur Gegenwart, erinnert an die grundlegenden Werte der Berichterstattung und mahnt zur Verantwortung. Durch das hohe Tempo, die geradlinige Inszenierung und das Einbinden zahlreicher Original-Aufnahmen aus den 50er Jahren wirkt das Polit-Drama sehr authentisch, fast schon dokumentarisch. Dass die meisten Figuren der Geschichte dabei etwas blass und wenig ausgereift bleiben, ist dem Drehbuch durchaus zu Good Night, and Good Luck. ist sicherlich kein emotional mitreißender Film, dafür jedoch intelligentes und nachdenkliches Polit-Kino vom feinsten.
Kritik
von Markus Ostertag
Für sechs Oscars nominiert und keinen einzigen gewonnen. Das ist die bittere und unberechtigte Bilanz von Good Night, and Good Luck. - einem eindrucksvollen Dokumentar-Spielfilm, der zum richtigen Zeitpunkt in die Kinos kommt. Die ernsthafte Diskussion über die Pressefreiheit und den Überwachungsstaat ist schon lange überfällig und bekommt mit diesem fantastischen Streifen von George Clooney endlich einen Nährboden!
Wie wichtig dieses Projekt für George Clooney wirklich ist, zeigt allein die Tatsache, dass er sein Haus als Kaution für den Film einsetzen lies. Er selbst sagt, dass er eine Art Wesensverwandtschaft mit Edward R. Murrow spürt, die ihn dazu inspiriert hat, einen Film über die fünf Sendungen des Fernsehens zu machen, die die Welt veränderten.
1953 inszeniert der Senator Joseph McCarthy eine landesweite Hexenjagd gegen vermeintliche Kommunisten, denn er klagt vollkommen Unschuldige in regelrechten Showprozessen an und schürt damit Angst in der Bevölkerung. Um dem Treiben ein Ende zu setzen, ergreift der Fernsehmoderator Edward R. Murrow (David Strathairn) das Wort und verwendet die CBS-Sendung "See it Now" um die dunklen Machenschaften von McCarthy aufzuzeigen und gegen ihn Partei zu ergreifen. Dadurch gerät er und das komplette CBS-Team in die Schusslinie, doch in insgesamt fünf Sendungen hält das Team gegen Anschuldigungen von McCarthy stand und schreibt Geschichte.
Eindrucksvoll und komplett in Schwarz-Weiß verfilmt George Clooney (Regisseur, Produzent, Drehbuchautor und Darsteller) eine der wichtigsten Ereignisse, wenn es um Meinungsfreiheit und Überwachungsstaat geht. Der Zeitpunkt für diesen Film scheint ideal, denn bedingt durch den aktuellen Terror kommen wieder Stimmen auf, die Pressefreiheit anscheinend für unnötig und die totale Kontrolle (die ja auch in V wie Vendetta thematisiert wird) für unabdingbar halten. Clooney und sein hochkarätiges Ensemble lassen die Erinnerungen an die Ereignisse der 50er Jahre entweder wach werden oder erwecken beim jüngeren Publikum den Willen, sich über diesen Teil der Geschichte zu informieren. So muss großes Kino sein!
Der Anspruch einen hochauthentischen Film zu machen und dafür einige Beteiligte von damals hinzu zuziehen, sowie original Fernsehmaterial für die Reden von McCarthy zu benutzen, hilft dem Zuschauer beim Verständnis der damaligen Situation. Man fühlt sich förmlich zurückversetzt in die 50er Jahre und kann jedem Menschen mit seiner Angst und seinem Unmut verstehen. Aber auch die schauspielerischen Leistungen aller Beteiligten sind brillant und zeugen von dem Enthusiasmus (aber auch dem Spaß) mit dem sie an diesem Film arbeiteten.
Good Night, and Good Luck. ist ein wichtiger Film und das nicht nur für Clooney selbst, sondern auch für die Menschen, die ihn sehen. Man kann nur hoffen, dass diese Independent Produktion in den deutschen Kinos nicht untergeht und das Interesse an dem wohl wichtigsten Ereignis der journalistischen Geschichte wächst. Vielleicht werden so die Parallelen der damaligen und der heutigen Situation deutlich, sodass nicht noch einmal die gleichen Fehler gemacht werden oder sich rechtzeitig wieder ein Edward R. Murrow findet. Good Night, And Good Luck.  Weitere interessante Filme
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