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The Producers

(The Producers, 2005)

Dt.Start: 16. März 2006
DVD: 05. Oktober 2006
Premiere: 16. Dezember 2005 (USA)
FSK: ab 6 Genre: Komödie, Musical
Länge: 134 min Land: USA
Darsteller: Nathan Lane (Max Bialystock), Matthew Broderick (Leo Bloom), Uma Thurman (Ulla), Will Ferrell (Franz Liebkind), Gary Beach (Roger DeBris), Roger Bart (Carmen Ghia), Jon Lovitz (Mr. Marks), Jason Antoon (Jason Green), Kathy Fitzgerald (Shirley Markowitz), Riley G. Matthews Jr. (Bailiff)
Regie: Susan Stroman
Drehbuch: Mel Brooks, Thomas Meehan


Inhalt

Ende der 50er Jahre bringt der einst erfolgreiche Broadway-Produzent Max Bialystock nur noch Flops auf die Bühne. Doch zum Glück hat sein farbloser Buchhalter Leo Bloom einen exzellenten Plan: Die Beiden leihen sich für ihr nächstes Stück mehr Geld als sie benötigen und sorgen dann dafür, dass es ein totaler Flop wird. Dadurch kommt die Steuerfahndung gar nicht auf die Idee einen Blick auf die Bücher zu werfen und so können Max und Leo mit dem restlichen Geld durchbrennen. Für die Umsetzung ihres dreisten Plans suchen sie sich das geschmacklose Musical "Frühling für Hitler" des paranoiden Nazis Franz Liebkind aus.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

The Producers hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 75%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Thomas Straßer
The Producers hat eine Wertung von 75%
Eine gehörige Portion Musical bekommen wir in der Leinwandversion von Mel Brooks gleichnamigem Broadway Erfolg geboten. Neben der vortrefflichen Besetzung, die teilweise auch am Broadway zu sehen war, gefällt der Film durch seine absurde Geschichte, die skurrilen Charaktere und die gut vorgetragenen Seitenhiebe. Einziger Wehmutstropfen dieses gelungenen Amüsements sind ein paar kleine Durchhänger im Erzählfluss.

Bild aus The Producers Als Mel Brooks Ende der 90er Jahre beschloss, seinem erfolgreichen Erstlingswerk Frühling für Hitler aus dem Jahre 1968 ein Comeback am Broadway zu verschaffen, ahnte er nicht, dass "The Producers - The New Mel Brooks Musical" über die Jahre zwölf der renommierten Tony Awards erhalten würde. Nun findet die Musical-Version der absurd skurrilen Geschichte, für die Mel Brooks 1968 einen Oscar für das beste Drehbuch gewann, den Weg zurück in die Kinos. Unter der Regie von Susan Storman, die auch das Broadway Musical inszenierte und nun ihr Spielfilmdebüt feiert, glänzen Nathan Lane (The Birdcage) und Matthew Broderick (Die Frauen von Stepford) in den Rollen, die sie bereits am Broadway bekleideten. Als schlagkräftige Unterstützung für das bereits eingespielte Team konnten schließlich noch Uma Thurman und Will Ferrell gewonnen werden.

Ende der 50er Jahre bringt der einst erfolgreiche Broadway-Produzent Max Bialystock (Nathan Lane) nur noch Flops auf die Bühne. Doch zum Glück hat sein farbloser Buchhalter Leo Bloom (Matthew Broderick) einen exzellenten Plan: Die Beiden leihen sich für ihr nächstes Stück mehr Geld als sie benötigen und sorgen dann dafür, dass es ein totaler Flop wird. Dadurch kommt die Steuerfahndung gar nicht auf die Idee einen Blick auf die Bücher zu werfen und so können Max und Leo mit dem restlichen Geld durchbrennen. Für die Umsetzung ihres dreisten Plans suchen sie sich das geschmacklose Musical "Frühling für Hitler" des paranoiden Nazis Franz Liebkind (Will Ferrell) aus. Gleichzeitig engagieren sie die schwedische Sexbombe Ulla (Uma Thurman) für die Hauptrolle und den schwulen Regisseur Roger DeBris (Gary Beach) für die Inszenierung. Ein schwules Musical über Adolf Hitler - das will bestimmt niemand sehen, denken zumindest Leo und Max.

Auf Grund der Tatsache, dass The Producers im Gegensatz zum Original aus dem Jahre 1968 als Musical konzipiert ist, kommt man gar nicht in die Verlegenheit, das legendäre Duo Zero Mostel und Gene Wilder mit den heutigen Darstellern vergleichen zu müssen. Zumal Nathan Lane und Matthew Broderick ihre Klasse bereits auf der Bühne unter Beweis stellen konnten. Auch auf der Leinwand können die beiden restlos überzeugen und gefallen durch schöne Slapstick-Einlagen, punktgenau getimte Witze sowie Gesang und Tanz. Uma Thurman muss in ihrer Rolle eigentlich nur gut aussehen, ihren schwedischen Akzent pflegen und das Hirn so oft wie möglich ausschalten. Ohne ihr Talent untergraben zu wollen - das gelingt ihr hervorragend. Auch Will Ferrell kann als vollkommen durchgeknallter Nazi restlos überzeugen und liefert vor allem wegen seines deutsch-amerikanischen Akzents einige Lacher. Es ist also zu befürchten, dass seine Figur in der synchronisierten Fassung einiges an Witz einbüßt.

Die Verpflichtung von Regisseurin Susan Storman ist ganz klar als Bereicherung für den Film zu sehen. Sie legte viel Wert darauf, dass The Producers sein Dasein als Musical nicht vergisst und versteifte sich nicht zu sehr auf das Medium Film. Die Handschrift von Mel Brooks ist bei dem Film ebenfalls unverkennbar. Neben seiner grandios absurden Geschichte begeistern vor allem die zahleichen kleinen Seitenhiebe und die pfiffigen Dialoge. Trotz des vielen Lobes muss sich The Producers einen kleinen Kritikpunkt gefallen lassen: Zu viele Durchhänger. Der schlimmste ist hierbei nach dem eigentlichen Höhepunkt des Films, der Aufführung von "Frühling für Hitler", zu verzeichnen. Hier wähnt man sich schon am Nachhausegehen und muss sich dann durch einige zähe Minuten kämpfen, bis sich der Film wieder fängt. Trotzdem ist The Producers ein aberwitzig skurriles Kinoerlebnis, bei dem man sich wohl besser in die englische als in die deutsche Fassung verirren und am Ende den Abspann aussitzen sollte.



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