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Dedales(Dédales, 2003)
| Dt.Start: |
nicht bekannt
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Premiere: |
17. Mai 2003 (Cannes Film Festival, Frankreich) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Krimi, Drama |
| Länge: |
95 min
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Land: |
Frankreich, Belgien |
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Darsteller:
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Lambert Wilson (Brennac), Sylvie Testud (Claude), Frédéric Diefenthal (Matthias), Michel Duchaussoy (Karl Freud), Edouard Montoute (Ray), Tomer Sisley (Malik), Jean-Henri Compère (Alex), Imotep Tshilombo (Stan), Hakim Louk'man (Karim), Jean-Paul Dermont (Simon), Stan Sluijzer (Marcel) |
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Regie:
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Rene Manzor |
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Drehbuch:
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Rene Manzor |
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Inhalt
Der Psychiater Brennac wird damit beauftragt, die Schuldfähigkeit der schizophrenen Serienkillerin Claude, die 27 Menschen auf dem Gewissen hat, zu untersuchen. Um die einzelnen Persönlichkeiten in Claudes Psyche herauszuarbeiten, dringt Brennac in das mythologische "Labyrinth von Knossos" ein, wo er die schrecklichen Taten nacherlebt und sich schließlich in den Windungen verirrt. |  |
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Wer bei Identität richtig Spaß hatte, dem wird auch Dedales gefallen, denn der französische Thriller spielt ebenfalls sehr stark mit dem Phänomen der multiplen Persönlichkeiten, die auch in dem amerikanischen Erfolgsstreifen maßgeblich waren. Auch wenn die Handlung manchmal ein wenig konfus wirkt, so ist der Film für die ein oder andere Überraschung gut.
Die multiple Persönlichkeit ist anscheinend nicht nur für Psychologen, sondern auch für Filmmacher sehr interessant und spannend. Nachdem die Amerikaner mit Identität und Hide and Seek vorgelegt haben, kommt jetzt die französische Variante Dedales aus dem Jahr 2003 in die deutschen DVD-Regale. Leider wohl ein wenig spät, denn irgendwie wirkt alles ein wenig kopiert und abgekupfert, sodass der Fun-Faktor im Jahr 2003 sicherlich um einiges höher gewesen wäre.
Die 25-jährige Claude ist für den Mord an 27 Menschen angeklagt und soll auf ihre Schuldfähigkeit untersucht werden. Prof. Freud beauftragt Psychiater Brennac, der sich der jungen Mörderin annimmt und versucht hinter die Geheimnisse der verschiedenen Persönlichkeiten zu kommen. Doch plötzlich ist er nicht nur Zuschauer, sondern findet sich mitten in den Wirrungen dieser kranken Persönlichkeit wieder. Schreckliches offenbart sich, als Prof. Freud die Bänder der Sitzungen betrachtet, da die Morde plötzlich in einem vollkommen anderen Licht stehen.
Durchweg konstant und gut sind auf alle Fälle die Darstellerleistungen, da man mit Lambert Wilson (Matrix: Reloaded), Frederic Diefenthal (New York Taxi) und Sylvie Testud (Jenseits der Stille) auf Nummer sicher ging. Die Story hingegen ist ein wenig wechselhaft und leider manchmal so konfus, dass man als Zuschauer sehr konzentriert versucht den roten Faden zu finden - leider ohne Erfolg. Dennoch präsentiert sich gegen Ende die Lösung als durchaus überraschend und klar, sodass man mit Dedales sicherlich einen schönen DVD-Thrillerabend verbringen kann! |  | | von Markus Ostertag |

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