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Transamerica(Transamerica, 2005)
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16. März 2006 DVD: 06. November 2006
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Premiere: |
14. Februar 2005 (Berlinale, Deutschland) |
| FSK: |
ab 12
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Genre: |
Komödie, Drama |
| Länge: |
103 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Felicity Huffman (Stanley 'Bree' Osbourne), Kevin Zegers (Toby), Fionnula Flanagan (Elizabeth Osbourne), Graham Greene (Calvin Manygoats), Burt Young (Murray Osbourne), Elizabeth Pena (Margaret), Jon Budinoff (Alex), Danny Burstein (Dr. Spikowsky), Venida Evans (Arletty), Bianca Leigh (Mary Ellen), Stella Maeve (Taylor), Maurice Orozco (Fernando), Richard Poe (John), Carrie Preston (Sidney Osbourne), Raynor Scheine (Bobby Jensen), Forrie J. Smith (Sammy), Matt Young (Wayne) |
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Regie:
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Duncan Tucker |
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Drehbuch:
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Duncan Tucker |
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 Inhalt
Der konservative transsexuelle Mann Bree steht kurz vor seiner letzten Operation, die ihn endgültig zur Frau machen soll. Eine Woche vor dem lang ersehnten Termin erfährt er von Toby, dem Resultat einer ausschweifenden Nacht in der High School, in der er noch ein Mann war und Stanley hieß. Um Toby aus dem Gefängnis zu holen, begibt er sich nach New York, wo er sich ihm nicht als sein Vater zu erkennen gibt und sich schließlich zusammen mit ihm auf den langen Weg nach Los Angeles macht. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Markus Ostertag
Die raue Felicity Huffman (Desperate Housewives) hat ihren Golden Globe wahrlich verdient, denn als transsexueller Mann zeigt sie auch auf der großen Leinwand ihre Klasse! Dennoch kann der Film nicht wirklich mitreißen, da der Zuschauer immer nur Zuschauer bleibt und keinerlei Identifikationsfigur im Film wieder findet, die ihn in die Geschichte zieht.
Die psychologischen Hintergründe und Unwegsamkeiten der Transsexualität aufzuzeigen ist sicherlich eines der schwersten Themen, dem sich ein Filmmacher annehmen kann. Dennoch schafft es Duncan Tucker mit ein wenig Humor und der richtigen Prise Aufklärung, einen schönen Film zu zaubern, der aber leider ein wenig am nicht transsexuellen Teil des Publikums vorbeizugehen scheint.
Bree ist eigentlich Stanley und hat in langer harter und kostspieliger "Arbeit" die Umwandlung vom Mann zur Frau fast geschafft. Nur das männliche Geschlecht muss entfernt werden, damit Bree endlich Bree ist. Doch um das gefühlsmäßige Chaos in Bree auszulösen taucht auf einmal ein, bis dato nicht bekannter, Sohn Stanleys auf, der sich zudem in Schwierigkeiten zu befinden scheint. Also macht sich Bree - auf Drängen ihrer Psychologin - auf, um mit ihrem Sohn einen schwierigen Road Trip durch die USA und ihr (Gefühls-)Leben anzugehen.
Die herausragende Leistung von Felicity Huffman, die bereits in der erfolgreichen TV-Serie Desperate Housewives ihr Können unter Beweis gestellt hat, vermag dem Film noch einiges an Bonus zu verschaffen. Denn letztlich ist es ihr zu verdanken, dass auch der nicht transsexuell angehauchte oder interessierte Zuschauer einen guten Einblick in das Gefühlsleben und die Gedanken eines Transgenders bekommt. Trotzdem vermag Transamerica nicht den Sprung zu einem echten Geheimtipp zu schaffen, da man eben nur dabei statt mitten drin ist. Alles in Allem ist der Film für das interessierte Publikum sicherlich das Eintrittsgeld wert, alle Anderen sollten aber entweder einen Bogen darum machen oder das DVD-Release abwarten.  Weitere interessante Filme
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