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Der neue Film von Spike Lee zeigt sich von einer etwas kommerzielleren Seite und kann dennoch überzeugen. Die gute und durchaus witzige Geschichte über den "perfekten Bankraub" beeindruckt mit einem Cast der großen Namen, der sich in bester Schauspiellaune präsentiert. Inside Man ist ein sehenswerter und kurzweiliger Thriller mit humoristischen Einlagen.
Der bereits zwei Mal für den Oscar nominierte Regisseur Spike Lee setzt das Erstlingswerk von Drehbuchautor Russell Gewirtz zwar gekonnt in Szene, kann aber dennoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Geschichte ein wenig vorhersehbar ist. Trotzdem wirkt Inside Man unter den vielen Bankräuber-Filmen durchaus innovativ und weiß vor allem durch Witz und Charme den Zuschauer zu überzeugen.
Dalton Russel (Clive Owen) plant den perfekten Bankraub. Doch trotz aller Vorkehrungen kommt ihm der smarte Detective Frazier (Denzel Washington) nicht sonderlich gelegen. Als dann auch noch die einflussreiche Agentin Madeliene White (Jodie Foster) auftaucht, ist klar, dass dieser Bankraub nicht nur außergewöhnlich riskant ist, sondern auch ein außergewöhnliches Ziel hat.
Besonders Clive Owen zeigt einmal mehr, dass er nicht nur Coolness, sondern auch Humor und Charme hat. Als Gegenüber muss er sich mit dem smarten Denzel Washington auseinandersetzen, der ebenfalls vor Spielfreude sprüht und gemeinsam mit Jodie Foster die Geschichte gekonnt und attraktiv weiterspinnt. Aber auch das Drehbuch tut sein Übriges, denn auch wenn manche Teile der Geschichte durchaus vorhersehbar sind und der Plot-Twist nicht sonderlich überraschend kommt, ist das Gesamtwerk in der Draufsicht durchaus sehenswert und kurzweilig.
Inside Man überzeugt vorrangig durch seine leicht humoristische Art mit der die Geschichte erzählt wird. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Bankraub-Filmen wird hier mehr Wert auf die Unterhaltung des Zuschauers, als auf die Befriedigung der Klischees wert gelegt. Das ist sympathisch und genial zugleich. Auch dem großartigen Cast ist es zu verdanken, dass man mit diesem Streifen eigentlich nichts falsch machen kann, auch wenn man gegen Ende sicherlich ein wenig mehr erwartet... |