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Zwei Jahre musste sich das Publikum gedulden, um den neuesten Streich der Pixar-Werkstatt bewundern zu können. Dieses Warten hat sich gelohnt, denn neben den gewohnt großartigen Animationen bekommt der Zuschauer noch eine schöne Geschichte geboten, die zudem noch sympathische Charaktere, sowie eine sehr lustige Grundidee zu bieten hat.
Was wäre das Animationskino nur ohne Pixar? Neben den vielen durchschnittlichen Filmen dieses Genres, ist es einzig und alleine dieses Studio, das Jahr für Jahr einen tollen Film aus der Trickkiste zaubert und sowohl Groß und Klein unterhalten kann. Dies trifft definitiv auch auf ihr neuestes Werk Cars zu.
Lightning McQueen könnte eine Sensation gelingen und zwar als erster Rookie in der Geschichte den Piston Cup zu gewinnen. Doch leichter gesagt als getan, da er auf den Weg zu dem entscheidenden Rennen in einem Hinterwäldlerkaff festsitzt. Dort lernt der etwas hochnäsige McQueen überraschenderweise nicht nur neue Freunde kennen, sondern auch einige Lektionen fürs Leben.
Zugegeben, man konnte skeptisch sein, ob ein Film über sprechende Autos funktionieren kann. Diese Skepsis legt der Zuschauer jedoch schnell ab, aufgrund der Tatsache, dass die Autos für menschliche Charaktere stehen, denn außer den Fahrzeugen sind keine Menschen bzw. Tiere vorhanden, letztere auch nur im Fahrzeugformat. Neben dieser netten Idee gefällt auch die Geschichte, die aufgrund der gut geschriebenen Charaktere auch die eine oder andere Botschaft glaubwürdig an den Zuschauer bringen kann.
Wie schon bei Incredibles - Die Unglaublichen schalten auch hier die Macher in Sachen Humor einen Gang zurück. Zwar gibt es mit Luigi und Mater zwei aberwitzige Sidekicks, aber ansonsten findet man die Gags eher in den kleinen Details, vor allem in der Vermenschlichung der Autos und hat so eigentlich immer ein kleines Lächeln im Gesicht, zumal der Zuschauer einmal mehr von den großartigen Animationen Pixars geblendet wird, die hier noch eine Schippe drauf legen konnten und die bisher wohl stärksten Bilder dieses Genres auf die Leinwand gebracht haben.
Ein großes Lob geht natürlich einmal mehr an die Synchronisationsabteilung, da man jedem einzelnen Sprecher eine enorme Spielfreude anmerkt. Zwar haben Owen Wilson und Paul Newman nicht gerade viele Gags auf ihrer Seite, sorgen jedoch durch ihre markanten Stimmen für die nötige Glaubwürdigkeit ihrer Charaktere. Den Vogel abschießen dürfen andere, namentlich Tony Shaloub (Monk) als italienischer Ferrarifan Luigi und Larry The Cable Guy als schrottreifer Mator, die das Publikum alleine mit ihrer Sprechweise immer wieder mit Lachern versorgen kann.
Pixar ist und bleibt also auch nach Cars die Nr. 1 für computeranimierte Filme, da es das einzige Studio ist, dem es immer wieder gelingt tolle Bilder mit einer schönen Geschichte und Idee zu verbinden, die zudem noch unglaublich witzig geraten sind. Jedoch gilt dies in Falle von Cars verutlich nur für die OV, da sich die deutsche Fassung leider für Leute wie Cora Schumacher, Niki Lauda, Franziska van Almsick etc. entschieden hat, die wohl nicht mal ansatzweise die Charaktere so positiv hervorheben können wie es in der OV-Synchro der Fall ist. |