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Passend zur bevorstehenden Fussball-WM kommt nun ein Film in die Kinos, an dem sicherlich nicht nur die Männer ihre Freude haben werden, denn alleine die lustige Idee wird sicherlich einige Zuschauer in die Filmtheater locken können, zumal mit Christian Ulmen und Nora Tschirner zwei sehr beliebte Gesichter in den Hauptrollen zu sehen sind.
Paul und Anna sind ein glückliches Paar. Dies ändert sich jedoch abrupt, als Pauls ehemaliger Mannschaftskamerad Steffen anruft mit der Bitte seinen Jungs zu helfen, da sie den letzten Platz in der untersten Liga besetzen. Unter falschen Vorwand lässt sich Anna überreden in Pauls Heimatdorf Imma zu ziehen. Als sie jedoch von Pauls Fußballsucht erfährt schlägt sie ein Spiel gegen die Spielerfrauen vor. Einsatz: Wenn die Männer gewinnen, geben die Frauen ein für allemal Ruhe, wenn nicht, dürfen die Männer nie wieder Fußball spielen.
Die Idee klingt auf dem ersten Blick sehr lustig und dass Fussballkomödie funktionieren können hat ja schon Stephen Chow mit seinem Shaolin Kickers bewiesen. Das große Problem von FC Venus - Elf Paare müsst ihr sein ist jedoch, dass seine Charaktere viel zu eindimensional angelegt sind. Des Weiteren ist der Humor des Filmes zwar größtenteils wirklich witzig, aber nicht mehr als aufgewärmte Gags aus anderen Filmen.
Die ansonsten immer gut spielende Darstellerriege hat auch sehr mit seinen schwachen Charakteren zu kämpfen, denn ob Ulmen, Tschirner oder Lukas; sie alle hat man schon besser in Erscheinung treten sehen, obwohl sie ihre Sache sicher alles andere als schlecht machen. Am Meisten überrascht hat hingegen Heinz Hoenig, dem man seine Rolle als harten Fussballtrainer mit Herz ohne Probleme abnimmt.
Trotz einiger Negativpunkte kann man dem Film jedoch nie wirklich Böse sein, denn er bietet 90 Minuten sehr kurzweilige Unterhaltung, die niemanden verletzt. Für eine richtig gute Komödie fehlte jedoch der Biss und anständige Charaktere, so dass FC Venus - Elf Paare müsst ihr sein nicht mehr als ein wirklich netter Film für Zwischendurch ist. |