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Silent Hill(Silent Hill, 2006)
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11. Mai 2006 DVD: 28. September 2006
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Premiere: |
21. April 2006 (USA) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Thriller |
| Länge: |
126 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Sean Bean (Harry Mason), Radha Mitchell (Rose Mason), Deborah Unger (Dahlia Gillespie), Tanya Allen (Alessa Gillespie), Chris Britton (Adam), Kim Coates (Officer Gucci), Jodelle Ferland (Sharon), Laurie Holden (Cybil Bennet), Alice Krige (Claudia Wolf) |
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Regie:
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Christophe Gans |
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Drehbuch:
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Roger Avary |
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 Inhalt
Um ihre Tochter Sharon von ihrer "Krankheit" zu befreien, die sie Nacht für Nacht schlafwandeln lässt, macht sich Rose mit ihr auf den Weg nach Silent Hill. Den Ort, dessen Namen Sharon unentwegt im Schlaf sagt. Doch in der Geisterstadt angekommen, verschwindet das kleine Mädchen spurlos. Auf der Suche nach ihrer Tochter stößt Rose auf schreckliche Kreaturen, die die Bevölkerung nahezu ausgerottet haben. Um zu überleben, verbündet sie sich mit der Polizistin Cybil und versucht gemeinsam mit ihr das Geheimnis der Stadt zu lüften. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Kurt Meinicke
Videospielverfilmungen sind ein von den Studios geliebtes (weil lukratives) Mittel, um die Gamer-Fraktion in die Kinos zu locken. Allerdings haben genau diese Filme oftmals einen besonders schweren Stand wenn es darum geht, den klar definierten und strikten Erwartungen der Zielgruppe gerecht zu werden.
Drehbuchautor Roger Avary konzentrierte sich wohl deswegen lediglich auf die zentralen Elemente, um aus diesen eine mehrheitlich eigenständige Handlung zu basteln. In Kombination mit Christophe Gans' glatt polierter aber dennoch albtraumhafter Inszenierung, kam dabei ein teilweise verwirrendes Werk zustande, mit welchem viele Filmfreunde nur bedingt etwas anfangen können. Dabei ist es gerade dem plötzlichen Auftauchen und Verschwinden diverser Monster zu verdanken, dass Silent Hill als wahrhaftiger Albtraum in Filmform verstanden werden kann.
Nichts ist hier, wie es scheint... und deswegen kann man als Genre-Freund auch ohne Kenntnisse der Vorlage äußerst spannend unterhalten werden!
Kritik
von Toni Straßer
Herzlichen Glückwunsch. Es ist vollbracht. Das Kinojahr 2006 ist noch nicht einmal zur Hälfte vorbei, aber er steht schon fest: Der schwachsinnigste Gruselfilm des Jahres! Christophe Gans' Silent Hill ist ein Angriff auf den gesunden Menschenverstand. Einen derart billigen, nervigen und stupiden Horror-Schrott hat man schon lange nicht mehr zu Gesicht bekommen. Dagegen wirken selbst Uwe Boll-Filme wie cineastische Meisterwerke.
Der deutsche Zusatztitel "Willkommen in der Hölle" kann wörtlich genommen werden, denn Silent Hill schickt den Zuschauer in eine zweistündige Folterhölle, die einen fast dazu treibt vor Qual in die Rückenlehne des Vordermannes zu beißen. Man muss mit Anschuldigungen, eine oder mehrere Personen würden bewusstseinserweiternde (und Gehirnzellen tötende) Drogen nehmen, sehr vorsichtig sein. Doch anders kann man sich nun mal nicht erklären wie jemand auf einen derartigen Blödsinn kommen kann. Die Story von Silent Hill ist einfach nur bescheuert. Da gibt es Zombies, ein komisches Monster mit Schwert, das anstelle eines Kopfes einen Metallkeil (?) hat und es gibt religiös-fanatische Leutchen die ganz scharf auf Hexenverbrennungen sind. Mitten drin in diesem Haufen freundlicher Gesellen findet sich eine Mutter wieder, die mit ihrer Tochter eigentlich nur eine Therapiereise unternehmen wollte. Doch plötzlich ist die Tochter weg und die Suche wird sowohl für die Mutter als auch für das Publikum zur Zerreißprobe (denn eigentlich möchte man bei diesem Müll fluchtartig den Kinosaal verlassen). Die Ganze hirnrissige Geschichte gipfelt dann in einem Showdown, den man einfach nur als geisteskrank bezeichnen kann.
Das Einzige was an diesem Streifen gelungen ist, ist die Kulisse. Die Geisterstadt sieht wirklich gut aus und auch der ständige Ascheregen ist ein schöner optischer Effekt. Doch diese beiden Punkte haben anscheinend das komplette zweistellige Millionenbudget verschlungen, denn sämtliche anderen Special Effects wirken wie aus billigen C-Movies entsprungen. Und auch die Darsteller, bis auf Radha Mitchell (die noch erträglich spielt), sind unter aller Kanone. Da sind selbst Komparsen in minderwertigen Nachmittagsgerichtsshows glaubwürdiger. Hätte man das gesamte Geld, das diesem Film geopfert wurde, auf einen Haufen geworfen und angezündet, wäre das zwar auch Verschwendung gewesen, dem Kinopublikum wäre aber einiges erspart geblieben!
Für Spielekonsolen-Fans ist Silent Hill längst Kult. Dass ihnen auch die Verfilmung des Spiels gefallen wird ist aber mehr als fraglich. Vom düsteren Horror des Games ist im Film nichts mehr zu finden. Gerade mal zwei Minuten herrscht hier gute atmosphärische Gruselstimmung und zwar als Rose zum allerersten Mal in die Stadt kommt, um ihre Tochter zu suchen. Von dem Moment an, in dem die Zombies auftauchen (die hinterher übrigens keine Rolle mehr spielen) ist die Spannung aber schnell verflogen und eine Lächerlichkeit jagt von hier an die Nächste. Bei der Pressevorführung wurde während des Films sogar häufig gelacht, was das wohl größte Armutszeugnis ist, das ein ernst gemeinter Horrorstreifen bekommen kann. Also ist nur schwer zu empfehlen einen weiten Bogen um dieses mehr als peinliche Schandwerk zu machen.  Weitere interessante Filme
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