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Al Gore ist für viele ein bekannter Name, denn die Schlappe bei der US-Präsidentschaftswahl im Jahr 2000 war eine der knappsten und umstrittensten Entscheidungen der Wahlgeschichte. Eben dieser ehemalige Vize-Präsident tourt jetzt durch die Welt und hält Vorträge über die klimatischen Veränderungen, denen wir derzeit ausgesetzt sind. Als Dokumentarfilm angelegt zeigt Eine Unbequeme Wahrheit Ausschnitte aus diesem erschreckenden Vortrag und bietet Einblicke in Al Gores Motivation im Bereich des Umweltschutzes etwas zu bewegen.
Der Vortrag über den Treibhauseffekt und dessen klimatische Konsequenzen könnte fast eine Szene aus The Day After Tomorrow sein, wäre da nicht dieser ehemalige Vize-Präsident der USA, der sympathisch aber bestimmt die Fakten in Zahlen und Grafiken präsentiert. Die Dokumentation beleuchtet sehr gekonnt nicht nur den Vortrag, sondern auch die Hintergründe. Leider vernachlässigt man es weiterführende Informationen zum Inhalt der Präsentation zu zeigen, sondern präsentiert eher eine Art Biographie des Redners. Dies kann beim Publikum ein wenig fad aufstoßen, denn was die knapp verlorene Wahl im Jahr 2000 mit dem klimatischen Wandel der Erde zu tun hat, wird nicht weiter erläutert.
Dennoch hält die Dokumentation durch diese kurzen Einwürfe den Zuschauer bei der Stange. Die Zahlen und Grafiken der Präsentation werden nicht langweilig, sondern vielmehr wird eine Spannung erzeugt, mit welchen erschreckenden Fakten Al Gore als Nächstes zu punkten versucht. Insgesamt ist Eine Unbequeme Wahrheit ein enorm wichtiger Film! Da es vielen Menschen verwehrt bleiben wird, Al Gore live zu erleben, sollte man das Kinoticket für die Vorstellung dieser Dokumentation auf jeden Fall kaufen, denn nichts ist so wichtig wie unsere Umwelt. Dieser Film trägt dazu bei, mehr auf sie zu achten! |