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A Scanner Darkly(A Scanner Darkly, 2006)
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nicht bekannt DVD: 11. Mai 2007
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Premiere: |
25. Mai 2006 (Cannes Film Festival, Frankreich) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Animation, Sci-Fi, Thriller |
| Länge: |
100 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Keanu Reeves (Bob Arctor), Robert Downey Jr. (James Barris), Woody Harrelson (Ernie Luckman), Winona Ryder (Donna Hawthorne), Rory Cochrane (Charles Freck) |
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Regie:
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Richard Linklater |
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Drehbuch:
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Philip K. Dick, Richard Linklater |
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 Inhalt
In einer nahen Zukunft hat die USA den Kampf gegen die Drogen verloren und versucht dem Problem mit einem gigantischen Spionage-Apparat Herr zu werden. Einer dieser Undercover-Cops ist Bob Arctor. Er wird damit beauftragt seine Freunde Jim, Ernie, Donna und Charles zu bespitzeln und verliert schließlich im Dschungel der unklaren Identitäten und Loyalitäten den Überblick. Seine Mission erreicht schließlich den Gipfel der Absurdität, als er sich selbst bespitzeln soll. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Florian Lieb
Wo Linklaters Rotoskop-Verfahren in Waking Life noch ganz nett geriet, fällt es in A Scanner Darkly mitunter störend aus. Man würde meinen, auf diese Weise dargestellte "unreale" Bilder würden besser zu Dicks SF-Story passen, allerdings verschwimmt die Handlung dadurch oft zu sehr. Fehlbesetzt ist der Film dazu auch noch, besonders Rory Cochrane, aber auch Woody Harrelson betreiben zum Teil nerviges overacting, während Winona Ryder und Keanu Reeves unmotiviert und gelangweilt wirken. Gerade für die Figuren der beiden Letztgenannten, die in Dicks Roman am komplexesten ausfallen, wäre es besser gewesen, Charakterdarsteller zu besetzen. Lediglich Robert Downey Jr. wird seiner egozentrischen und paranoiden Figur entsprechend gerecht. Zusätzlich setzt Linklater das zentrale Thema des Romans, nämlich was Drogen bei Menschen für Auswirkungen haben, ziemlich in den Sand. Dicks Botschaft, dass Drogenmissbrauch keine Krankheit sondern eine Entscheidung ist, geht im Film leider verloren. Sodass A Scanner Darkly zwar speziell durch seine Inszenierung ungewöhnlich erscheinen mag, aber genauso wie die meisten Dick-Verfilmungen scheitert.
Kritik
von Markus Ostertag
Computeranimierte Filme sind nichts Neues und die gute alte Schauspielkunst ist immer noch üblich. Richard Linklaters Film geht dennoch neue Wege, denn zuerst mit Schauspielern zu drehen und dann einen animierten Film daraus zu zaubern ist innovativ. Leider trägt dieser Style noch lange keinen kompletten Film und wirkt nach einer halben Stunde sogar ein wenig nervend.
Eine verworrene Geschichte, ein innovativer Style und gute Darsteller - so sollte wohl das Erfolgsrezept von A Scanner Darkly lauten. Es funktioniert auch ganz gut, doch nach einer gewissen Zeit wünscht man sich als Zuschauer ein wenig mehr Geschwindigkeit und Zug im Film. Und so lahmt und plätschert der Streifen vor sich hin ohne den Zuschauer wirklich mitzureißen.
Die grafische Animation ist wohl das Herausragende an A Scanner Darkly, doch gerade dieser "überzeichnete" Effekt ist nach einer halben Stunde eher nervig als wirklich cool und lenkt zu sehr vom eigentlichen Film ab. Oftmals wünscht man sich dadurch die Schauspieler wirklich spielen zu sehen, denn deren Leistungen sind durchaus überzeugend und werden durch die Animation eher versteckt als hervorgehoben. Aber auch sonst sind die hohen Erwartungen nicht gerechtfertigt, denn der Film erzählt zu viel ohne wirklich etwas zu sagen.
Richard Linklater enttäuscht nicht nur die schon lange wartenden Fans, sondern auch die unvoreingenommenen Zuschauer. Zuviel wurde vorab über die "neue Kunst" von A Scanner Darkly diskutiert und damit die Messlatte einfach zu hoch gelegt. Man hätte sich bei diesem Film liebe eine bessere Story und eine klarere Erzählweise aneignen sollen, als mit CGI in die Effekthascherei abzudriften.  Weitere interessante Filme
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