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Scoop - Der Knüller(Scoop, 2006)
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16. November 2006 DVD: 24. Mai 2007
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Premiere: |
28. Juli 2006 (USA) |
| FSK: |
ab 6
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Genre: |
Komödie |
| Länge: |
95 min
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Land: |
UK, USA |
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Darsteller:
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Hugh Jackman (Peter Lyman), Scarlett Johansson (Sondra Pransky), Woody Allen (Sid Waterman), Ian McShane (Joe Strombel), Fenella Woolgar (Jane Cook), Kevin McNally (Mike Tinsley), Romola Garai (Vivian) |
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Regie:
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Woody Allen |
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Drehbuch:
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Woody Allen |
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 Inhalt
Bei einem Besuch in London meldet sich die junge Journalistin Jade Spence bei einer Zauber-Show als Freiwillige. Während des Zaubertricks nimmt ein Geist mit ihr Kontakt auf, der ihr die Identität des "Tarot Card Killers" verrät. Angetrieben durch die journalistische Brisanz des Falles, heftet sie sich zusammen mit dem Zauberer an die Fersen des verdächtigten Aristokraten Peter Limon. Dieser entpuppt sich als echter britischer Gentleman und verdreht ihr damit den Kopf. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Benjamin Schieler
Jedes Jahr mindestens ein Film, diese beeindruckende Bilanz hält Woody Allen seit seinem wundervollen Stadtneurotiker im Jahr 1977 durch. Da der neurotische Altmeister in seinen Werken gerne ähnliche Thematiken immer wieder aufgreift, bleiben Redundanzen nicht aus. Nachdem Allen sich 2005 auf eine Europatournee begab und in London zunächst den Film Match Point drehte, war die Filmwelt gespannt, wie er sich außerhalb seines geliebten New Yorks bewegen würde. Das Resultat begeisterte. Umso höher waren die Erwartungen für den zweiten Londoner Film. Scoop konnte diesen nicht gerecht werden. Zu sehr vertraute Allen auf altbekannte Muster. Das ist zwar routiniert unterhaltsam, aber nicht bahnbrechend.
Kurzkritik
von Daniel Licha
Harmlose Krimikomödie, die dazu noch sehr vorhersehbar ist. Immerhin gefällt die Atmosphäre des Filmes, die einen gewissen einzigartigen Charme versprüht, was durch die tolle Leistung von Charmebolzen Hugh Jackman noch verstärkt wird. Dazu noch eine wie immer bezaubernde Scarlett Johansson und fertig wäre der nette Film, müsste Woody Allen sich nicht wieder selbst in den Film hineinschreiben, denn er geht dem Zuschauer mit seiner typischen Art eher auf die Nerven als zu unterhalten, was das Gesamtwerk fast schon im Alleingang ins Mittelmaß zieht.
Kurzkritik
von Markus Müller
Leider ist Scarlett Johansson in ihrer etwas nervtötenden Rolle streckenweise wirklich anstrengend, was auch auf Woody Allen zutrifft, der irgendwo zwischen seinen überdrehtesten Rollen und der gelegentlich albernen Hyperaktivität eines Otto Walkes spielt. Hugh Jackmann macht seine Sache gut und spielt den galanten Gentleman und möglichen Serienkiller mühelos charismatisch und glaubwürdig. Die harmlose, aber immerhin recht niedliche Krimi-Story ist nicht gerade die Innovation auf die das Genre gewartet hat, weiß dafür aber gut zu unterhalten. Leider halten sich die wirklich witzigen Szenen in Grenzen und übermäßig spannend ist die Geschichte auch nicht, langweilt aber auch zu keinem Zeitpunkt. Scoop ist sicher nicht "der Knüller", aber bietet auf jeden Fall nette Unterhaltung für einen gemütlichen Filmabend.
Kritik
von Julia Stache
Scoop - Der Knüller ist das neue Werk von Woody Allen. Es ist auch, nach Match Point, sein zweiter Film in Folge, der in London spielt und gedreht wurde. Und wie bereits beim Vorgänger, hat er eine sehenswerte Darstellerriege um sich vereint, allen voran seine momentane Muse Scarlett Johansson. Allen bietet eine britische Krimi-Komödie vom feinsten, einer der besten Filme, die zu diesem Genre in letzter Zeit zu sehen sind.
Bereits in Match Point wusste Woody Allen sein kriminalistisches Gespür gekonnt mit Komik zu untermalen. In Scoop gelingt ihm dies sogar noch besser: Sondra Pransky (Johansson) ist Nachwuchsjournalistin. Während eines Zaubertricks des Magiers Splendini (Allen) bekommt sie es mit dem Geist des kürzlich verstorbenen Reporters Joe Strombel zu tun. Dieser gibt ihr entscheidende Hinweise auf den Tarotkartenmörder, der in London sein Unwesen treibt. Gemeinsam mit Splendini, den sie als ihren Vater ausgibt, macht sie sich daran, den vermeintlichen Täter Peter Lyman (Hugh Jackman) genauer zu untersuchen. Die Romanze zwischen den beiden sowie ihr spleeniger "Vater" machen die Nachforschungen nicht gerade einfach.
Woody Allen zeigt sich hier neben Johansson und Jackman in einer Hauptrolle. Als trottelig-verschmitzter Zauberer weiß er für eine Menge Lacher zu sorgen. Die spritzige Komödie lebt von ihren Gags, dem wunderbaren Spiel der Schauspieler sowie der Suche nach dem Mörder. Bereits zu Beginn des Films wird dem Zuschauer ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Die musikalische Untermalung des Films ist einmalig! Dem aber nicht genug, sorgt insbesondere Allen für viel Unterhaltung. Johansson zeigt sich einmal nicht von ihrer glamourösen Seite, sondern wirkt im schlabberigen College-Outfit äußerst normal und sehr sympathisch. Jackman kann als smarter britischer Aristokrat punkten, dem man eventuelle böse Machenschaften nicht zutrauen mag.
Scoop ist ein echter Knüller und sollte auf jeden Fall im Original gesehen werden. Nur dann können sich die wunderbaren Gags wirklich voll entfalten.  Weitere interessante Filme
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