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Resident Evil: Extinction

(Resident Evil: Extinction, 2007)

Dt.Start: 27. September 2007
DVD: 07. Februar 2008
Premiere: 2007 (USA)
FSK: ab 18 Genre: Action, Horror
Länge: 94 min Land: USA
Darsteller: Milla Jovovich (Alice), Oded Fehr (Carlos Olivera), Ali Larter (Claire Redfield), Iain Glen (Dr. Isaacs/Tyrant), Mike Epps (L.J.), Spencer Locke (K-Mart), Ashanti (Betty), Gary Hudson (Umbrella Captain), Matthew Marsden (Captain Alexander Slater), Jason O'Mara (Albert Wesker), Linden Ashby (Chase), Christopher Egan (Mikey), Rusty Joiner (Eddie), Ramon Franco (Runt), Geoff Meed (Pockmark)
Regie: Russell Mulcahy
Drehbuch: Paul W.S. Anderson


Inhalt

Nachdem 99% der Weltbevölkerung von einem todbringenden Virus infiziert sind, machen sich Alice und ihr Team auf den Weg nach Arcadia, dem einzigen Ort, an dem Menschen noch überleben können. Dort hat die Umbrella Corporation unter der Führung von Dr. Isaacs eine Armee aus Klonen von Alice erschaffen, um die Infizierten und die Überlebenden zu kontrollieren.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Resident Evil: Extinction hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 41%
Kurzkritik
von Kurt Meinicke
Wertung von 56 für Resident Evil: Extinction

Nachdem der zweite Teil der Resident Evil-Reihe vor allem durch endloses Geballere und eine nicht-existente Handlung auffiel, geht Resident Evil: Extinction wieder mehr in Richtung des Originals. Zwar bedeutet dies auch, dass der Film wieder weniger wie das Videospiel an sich wirkt, aber gleichzeitig wird damit auch der Action-Overkill verhindert, welcher beim Vorgänger oft für sich einsetzende Langeweile gesorgt hatte. Dazu kommt eine äußerst gelungene Optik, und die Geschichte wirkt zumindest wieder etwas gehaltvoller.
An den ebenfalls nicht fehlerfreien ersten Teil kommt zwar auch dieser dritte Teil nicht heran, aber für einen mehrheitlich fesselnden Zombie-Actioner reicht es noch immer. Das gelungene Ende erhöht zudem die Lust auf die einmal mehr sicher kommende Fortsetzung.

Kritik

von Daniel Licha
Resident Evil: Extinction hat eine Wertung von 25%
Dass ein Film auch ohne großes Drehbuch Mordslaune machen kann, beweist momentan Shoot 'Em Up in den deutschen Kinos. Mit noch weniger Story und vor alle mit noch weniger Spaß müssen wir uns in dieser lieblosen Fortsetzung der bekannten Spiele-Reihe herumschlagen und hoffen inständig, dass wir von Weiteren verschont bleiben.

Bild aus Resident Evil: Extinction Das ungeschriebene Gesetzt der Filmbranche: Sobald ein Film viel einspielt, müssen unabhängig von dessen Qualität weitere Teile folgen. Im Falle von Resident Evil war zumindest die erste Verfilmung des Videospiels noch recht kurzweilige, wenngleich sinnfreie Unterhaltung. Über die Fortsetzung sollte jedoch lieber der Mantel des Schweigens gelegt werden.

Nachdem der Großteil der Weltbevölkerung durch ein Virus zu Zombies mutiert ist, gibt es nur noch in Arcadia Schutz von den Infizierten. Die Heldin Alice hat sich inzwischen einen kleinen Stoßtrupp angeschlossen und versucht sich einen Weg dorthin zu bahnen. Vor Ort macht sie eine schreckliche Entdeckung. Die Umbrella Corporation versucht mit Hilfe einer Klonserie von Alice ein Gegenmittel für den Virus zu finden.

Waren die ersten beiden Teile in Sachen Story schon bescheiden, so setzt Paul W. S. Anderson diesmal dem Ganzen die Krone auf. Die Geschichte beschränkt sich darauf Alice nach Arcadia zu bringen, um dort schon den Showdown zu beginnen. Man könnte fast meinen der Drehbuchautor hätte selbiges innerhalb einer Kaffeepause mal schnell nebenher verfasst, denn mehr Zeit dürfte so ein Schwachfug sicherlich nicht in Anspruch genommen haben.

Optisch macht der Film an manchen Stellen zumindest ein bisschen was her. Die Inszenierung von Highlander Regisseur Russell Mulcahy sieht bisweilen ganz nett aus und gegen Ende kann er mit einer unterhaltsamen Actionszene kurzfristig Punkten. Jedoch ist auch er machtlos gegen das schwache Drehbuch, welches ihm leider nur einmal den Freiraum für eine gelungene Actionchoreografie lässt.

Darstellerisch braucht man bei einem Film wie diesen sicherlich nicht viel erwarten, aber etwas mehr hätte man von dem Cast schon gerne gesehen. Während Milla Jovovic hauptsächlich an ihrer fürchterlichen deutschen Synchronisation zu leiden hat, bleiben die Nebencharaktere um Oded Fehr (Die Mumie) und Ali Larter (Final Destination), auch dank ihrer eindimensionalen Charaktere, mehr als nur blass.

Hätte man mit Russell Mulcahy nicht einen fähigen Mann auf den Regiestuhl Platz nehmen lassen, müsste das Urteil für den überraschend unblutigen Resident Evil: Extinction mehr als nur vernichtend ausfallen. Dank der ordentlichen Atmosphäre und einer wirklich gut inszenierten Actionszene rettet dieser den Film gerade noch vor dem Supergau. Dennoch ist er wenn überhaupt nur den eingefleischten Fans der Reihe zu empfehlen.



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