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Wer Filme wie Idle Hands oder Dead and Breakfast mochte ist bei dieser britischen Komödie richtig aufgehoben. So bietet sie genau das was der Genrefan sehen möchte, nämliche harte und zum Teil auch sehr lustige Kills, sowie skurrile Situationen und köstliche One-Liner am laufenden Band.
Nachdem Regisseur Christopher Smith vor zwei Jahren mit Creep die wohl schlimmste Horrorgurke der letzten Jahre abgeliefert hatte, waren die Bedenken an seinem neuesten Film desselben Genres natürlich groß. Zu Unrecht, denn mit Severance rehabilitiert er sich nicht nur, sondern schuf einen der unterhaltsamsten Genrefilme.
Die Verkaufsabteilung der Palisade Defence wird zur Stärkung des Teamgeistes auf einen Wochenendtrip nach Osteuropa geschickt. Dort streikt nicht nur schnell der Busfahrer, auch die heruntergekommene Unterkunft sorgt für erste Unruhen. Doch das ist noch gar nichts, bedenkt man, dass nach und nach die einzelnen Mitglieder der Abteilung auf recht brutale Art getötet werden.
Eine Story braucht man hier eigentlich nicht suchen, das war noch nie das Kriterium in einem Fun-Splatter und auch dieser hier erfindet das Rad nicht neu. Dies stört aber kaum, denn die Mischung aus Horror und Comedy zündet durchweg. So gefallen zum einen die teilweise recht harten Sterbeszenen, zum anderen auch die coolen One-Liner sowie einige absurde Situationen (unvergesslich wird wohl der Raketenabschuss bleiben) bei denen kein Auge trocken bleibt.
Hat Christopher Smith in Creep noch eine Ekelszene an die nächste gereiht ohne jegliches Aufkommen von Spannung, so macht er hier Vieles wieder gut, denn sein Film hat nicht nur ein unglaublich gutes Timing, auch der Vorlauf, sowie die Atmosphäre weiß diesmal zu gefallen. Die Darstellerriege spielt für ihre Verhältnisse ganz ordentlich, hervorzuheben sind hierbei die aus 24 bekannte Laura Harris, sowie Danny Dyer, der neben seinen vielen One-Linern auch den nötigen Charme für seine Rolle rüberbringen kann.
Severance ist sehr gute Unterhaltung für Genrefans, jedoch sollte hierbei noch mal erwähnt werden, dass es teilweise schon sehr blutig zur Sache geht und Leute mit empfindlichen Mägen lieber die Finger von diesem Werk lassen sollten. Der Rest wird unglaublichen Spaß mit dieser britischen Horrorkomödie haben. |