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Mit dem Namen Jason Statham verbinden Kinogänger spätestens seit The Transporter den ultimativen Actionhelden. Auch in Crank, einem knallharten Actionthriller, tut Statham wieder das Beste für sein Image. Der nur 83 Minuten lange Film ist eine rasante, humorige und interessant aufbereitete Jagd ums Überleben, mit überraschenden Wendungen und viel Action. Das Regiedebüt von Mark Neveldine und Brian Taylor kann sich durchaus sehen lassen.
Crank stürzt den Zuschauer sofort mitten in die Handlung und lässt ihn die ersten Minuten des Films aus der Perspektive des Hauptprotagonisten Chev (Jason Statham) erleben. Der erfährt per Videobotschaft, dass er mit einer Droge vergiftet wurde, die ihn alsbald ins Jenseits befördern wird, wenn er sich nicht ordentlich auf Trab hält. Chev, der als Auftragskiller arbeitet, hat seinen letzten Job verpatzt und sorgt sich nun nicht nur um sein eigenes Leben, sondern auch um seine Freundin Eve (Amy Smart). Der Wunsch nach Rache, gepaart mit dem Willen zu Überleben, geben ihm die nötigen Adrenalinschübe, um seine Ziele zu erreichen.
Eine ausführliche Einführung der Darsteller ist nicht nötig, um den Film funktionieren zu lassen. Die Story packt von der ersten Sekunde an, der Zuschauer wird sofort in den Plot hineingezogen. Dafür sorgen die rasanten Schnitte und Szenenwechsel. Mark Neveldine und Brian Taylor, die mit Crank ihr Regie- und Drehbuchdebüt geben, sorgen für einen temporeichen Film mit vielen kleinen Überraschungen. Da sich Chev stets auf Trab halten muss, greift er neben Bergen von Red Bull auch zu eher ungewöhnlichen Mitteln und verschafft sich den nötigen Kick z.B. mit Hilfe eines Waffeleisens. Zarte Gemüter müssen doch ab und an mal kräftig schlucken, denn es geht auch ordentlich blutig zur Sache. Für den ruhigeren Part ist im Film eindeutig Amy Smart als Chevs Freundin zuständig, die mit ihrer naiven und charmanten Art das genaue Gegenteil ihres "Hau-Drauf-Freundes" darstellt. Crank scheint Statham wie auf den Leib geschnitten. Auch wenn sich seine Actionszenen diesmal mehr auf Verfolgungsjagden, Zweimannkämpfe und Waffeneinsatz beziehen, vermisst man die sonst üblichen Martial Arts-Einsätze nicht.
Crank ist garniert mit vielen schönen Ideen, einem rasanten und interessant aufbereiteten Plot und einem sympathischen Schauspieler. Es macht stets Spaß, Jason Statham in nicht ganz ernst zunehmenden Filmchen zuzuschauen. Das hat in The Transporter bereits bestens funktioniert und geht auch diesmal auf. Viel Unterhaltung und Spannung sorgen für ein gelungenes Konzept, bei dem keine Langeweile aufkommen wird. |