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7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug(7 Zwerge - Der Wald ist nicht genug, 2006)
| Dt.Start: |
26. Oktober 2006 DVD: 29. März 2007
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Premiere: |
26. Oktober 2006 (Deutschland) |
| FSK: |
o.A.
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Genre: |
Komödie |
| Länge: |
95 min
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Land: |
Deutschland |
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Darsteller:
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Otto Waalkes (Bubi), Mirco Nontschew (Tschakko), Boris Aljinovic (Cloudy), Markus Majowski (Cookie), Heinz Hoenig (Brumboss), Ralf Schmitz (Sunny), Cosma Shiva Hagen (Schneewittchen), Martin Schneider (Speedy), Nina Hagen (Königin), Norbert Heisterkamp (8. Zwerg), Rüdiger Hoffmann (Spieglein an der Wand), Hans Werner Olm (Spliss), Atze Schröder (Hofnarr), Udo Lindenberg, Helge Schneider, Rudi Carrell |
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Regie:
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Sven Unterwaldt jr. |
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Drehbuch:
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Sven Unterwaldt jr., Otto Waalkes |
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 Inhalt
Die 7 Zwerge sind zurück und im Märchenland hat sich in der Zwischenzeit so einiges ereignet. Die böse Königin wurde ins Knusperhaus abgeschoben und in ihrem Schloss residiert inzwischen Schneewittchen als allein erziehende Mutter, da sich der Erzeuger des kleinen Prinzen mit dem Zigaretten holen sehr viel Zeit lässt. Als diese erfährt, dass ihr Sprössling an seinem ersten Geburtstag von Rumpelstilzchen entführt werden soll, wendet sie sich Hilfe suchend an ihre bezipfelten Freunde... |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Birte Lüdeking
Schade, dass der Wald bzw. der erste Teil nicht genug war. Weil 7 Zwerge - Männer allein im Wald aber erstaunliche 6,9 Millionen Zuschauer in die Kinos lockte und Otto Waalkes und Co. scheinbar eine zusätzliche Finanzspritze für den drohenden Altersruhestand benötigen, musste also eine Fortsetzung her. Die ist nicht viel schlechter als ihr Vorgänger geraten - war ja auch kaum mehr möglich.
Schneewittchen und Pinocchio, Rumpelstilzchen und Herr der Ringe. Hier wird ohne Rücksicht auf Verluste zusammen gewürfelt, was nicht zusammen gehört. Die Story reicht von chaotisch über undurchschaubar bis zu nichtexistent oder "sowieso egal". Der Regisseur Sven Unterwaldt, der gemeinsam mit Otto Waalkes und Bernd Eilert auch das Drehbuch verbrochen hat, war in der Vergangenheit überwiegend für Fernsehproduktionen wie Alles Atze oder Anke tätig und entsprechend wirkt einer seiner wenigen Ausflüge auf die große Leinwand wie eine plan- und lieblose Ansammlung von Comedy-Episoden. Dramaturgie? Sucht man vergebens.
Die Besetzung ist bis auf wenige Ausnahmen die alte geblieben. Doch so einige, die 2004 mit viel gutem Willen noch einen Namen im Komödienfach hatten, wie Mirco Nontschew, Christian Tramitz oder Rüdiger Hoffmann, der seine gesamte Karriere auf einen einzigen Satz ("Ja, hallo erst mal") aufgebaut hat, sind zwei Jahre später jenseits ihres Verfallsdatums angelangt. Dazu kommen Leute, die aufs Rentendasein zusteuern wie Otto Waalkes, Udo Lindenberg oder Nina Hagen und anders als guter Wein mit dem Alter nicht zwangsläufig besser werden.
Cosma Shiva Hagen hat das, was sie an Talent besaß, an den Nagel gehängt und redet stattdessen, als hätte sie zuviel Helium eingeatmet. Die Mehrzahl agiert, als stünde sie unter dem Dauereinfluss von Speed und wenn nicht gerade gelispelt, geschrieen, gelallt oder in Babysprache gebrabbelt wird, schneidet garantiert jemand Grimassen oder nervt auf andere Weise. Einzige Ausnahme ist der "Tatort"-Ermittler Boris Aljinovic, der als depressiver Zwerg "Cloudy" mit Understatement erholsam schlechte Laune verbreitet.
So gestrig und überholt wie viele der Darsteller, ist - wen wundert's - auch der Humor. Das ist größtenteils Slapstick mit Endlosbart, der nicht mal mehr in die unterste Schublade passt und schon körperliche Schmerzen verursacht. Allerdings hat der erste Teil bewiesen, dass es dafür offensichtlich ein Publikum gibt. Und wer sich darüber amüsieren kann, wenn Ketchup auf einem weißen T-Shirt landet oder zum zwanzigsten Mal eine Zipfelmütze erigiert, der ist hier genau richtig und kann sich hinterher nicht beschweren, er wäre nicht gewarnt worden.  Weitere interessante Filme
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