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Morgen, Findus, wird's was geben(Morgen, Findus, wird's was geben, 2006)
| Dt.Start: |
02. November 2006
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Premiere: |
02. November 2006 (Deutschland) |
| FSK: |
o.A.
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Genre: |
Abenteuer |
| Länge: |
77 min
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Land: |
Deutschland, Schweden, Dänemark |
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Darsteller:
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Achim Höppner (Pettersson), Tobias John von Freyend (Findus), Michael Habeck (Weihnachtsmann/Briefträger), Klaus Münster (Gustavsson), Monika John (Singhild), Anita Höfer (Prillan), Doris Gallart (Elsa), Lara Wurmer (Josefina), Gerd Meyer (Waldhüter), Maxi Belle (Lasse) |
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Regie:
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Jorgen Lerdam, Anders Sorensen |
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Drehbuch:
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Torbjörn Jansson |
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 Inhalt
Da Kater Findus nie wieder Weihnachten feiern will, wenn er dieses Jahr nicht vom Weihnachtsmann besucht wird, verspricht ihm sein Herrchen Pettersson hoch und heilig, dass der Mann mit dem weißen Rauschebart dieses Jahr zu Heilig Abend auftauchen wird. Um Findus das Fest nicht zu vermiesen baut er eine Weihnachtsmannmaschine, die sich schließlich zur Bescherung merkwürdig verhält. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Julia Stache
Die Kinderbücher um das Paar Pettersson und Findus kommen mit ihrer dritten Verfilmung auf die große Leinwand. Die weihnachtliche Geschichte überzeugt durch viel Komik, Liebenswürdigkeit und sympathische Figuren. Im Gegensatz zu den momentan gängigen Animationsfilmen ist der Zeichentrickspaß Morgen, Findus, wird's was geben ein wahrer Lichtblick, der über die Zielgruppe hinaus begeistern kann.
Sven Nordqvists' Geschichten um einen alten schrulligen Herrn und seinen frechen Kater haben ihren Weg vom Buch zur Leinwand erneut geschafft. Nach den Erfolgen mit der Verfilmung zweier "Pettersson und Findus"-Geschichten erscheint nun die dritte Umsetzung der bekannten Kinderbücher. In Morgen, Findus, wird's was geben, versucht der alte Mann seinem Kater einen großen Wunsch zu erfüllen. Findus möchte, dass ihm der Weihnachtsmann an Heiligabend die Geschenke bringt. Pettersson selbst glaubt nicht mehr an den Weihnachtsmann. Er muss den Wunsch aber unbedingt erfüllen, weil Findus sonst nie wieder Weihnachten feiern will. Um ihn nicht zu enttäuschen, baut er für seinen Kater eine Maschine. Diese soll wenigstens ein bisschen weihnachtliche Stimmung verbreiten. Doch an Heiligabend wird Petterssons Konstruktion unerwartet durch magische Kräfte belebt.
Für die liebevollen Geschichten um das ungleiche Paar wurde Sven Nordqvist bereits mehrfach ausgezeichnet. Die Kinderbücher wurden bereits in mehr als 29 Sprachen übersetzt. 1999 fanden sie erstmals ihren Weg auf die Leinwand.
Das Schöne an den Filmen ist die detailgetreue Umsetzung der Buchvorlagen. Der Zeichentrickfilm setzt sich deutlich von derzeit üblichen Animationsfilmen ab und weiß gerade durch seine Einfachheit zu begeistern. Dazu kommen die amüsanten und konsequent gewaltlos erzählten Geschichten. Sowohl Pettersson als auch Findus haben äußerst liebenswerte Züge. Der Einfallsreichtum des verspielten Katers steht in einem wunderbaren Kontrast zu der Kauzigkeit des alten Mannes. Dazu kommen viel Situationskomik und Slapstick. Die alltäglichen Probleme, mit denen das Paar zu kämpfen hat, sind kindgerecht aufbereitet und werden einfach und verständlich gelöst. Sogar die Nebenfiguren haben durchweg liebenswerte Züge.
Morgen, Findus, wird's was geben bringt mit phantasievollen Elementen zielgruppengerechte Unterhaltung für die Kleinsten und regt die etwas Größeren zum Denken an. Dabei überzeugen vor allem die Einfachheit der Erzählung und Darstellung. Im Vordergrund stehen stets das rücksichtsvolle Miteinander und der Wert der Freundschaft. Ein wunderbares Zeichentrickabenteuer für die Vorweihnachtszeit.  Weitere interessante Filme
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