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Lotte im Dorf der Erfinder(Leiutajateküla Lotte, 2006)
| Dt.Start: |
22. Februar 2007
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Premiere: |
23. Mai 2006 (Cannes Film Festival, Frankreich) |
| FSK: |
o.A.
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Genre: |
Animation, Familie |
| Länge: |
81 min
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Land: |
Estland |
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Darsteller:
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Evelin Pang (Lotte), Andero Ermel (Bruno), Argo Aadli (Albert/Theodor), Lembit Ulfsak (Oskar), Garmen Tabor (Anna), Marko Matvere (Mati), Piret Kalda (Paula), Peeter Oja (Adalbert), Harriet Toompere (Sophie), Elina Reinold (Susumu), Mait Malmsten (Jaak), Margus Tabor (Klaus), Aarne Üksküla (James), Peeter Tammearu (John), Anne Reemann (Helmi) |
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Regie:
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Heiki Ernits |
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Drehbuch:
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Janno Poldma, Heiki Ernits |
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 Inhalt
Das fröhliche Hundemädchen Lotte lebt mit Familie und bestem Kumpel, dem ängstlichen Kater Bruno, in einem Dorf am Meer, dessen Bewohner jedes Jahr mit selbstgetüftelten Erfindungen gegeneinander antreten. Zu den vielversprechendsten Kandidaten zählen diesmal Lottes verträumter Vater Oskar und das Kaninchen Adalbert. Als Lotte zufällig ein japanisches Buch findet, aus dem die Biene Susumu fällt, weckt das weitgereiste Insekt ihre Begeisterung für Judo und sie beschließt, gemeinsam mit Bruno an einem Wettkampf in Asien teilzunehmen. Es gibt nur ein Problem: Bei dem Versuch, den Weltrekord im Hammerwerfen zu brechen, ist der Vater des kleinen Katers auf Nimmerwiedersehen davongeflogen und die Mutter hat Bruno daraufhin jede Form von Sport verboten. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Birte Lüdeking
Dieser Zeichentrickfilm aus Estland widmet sich mit originellen Einfällen und liebevoll gestalteten Details dem in der Filmlandschaft häufig vernachlässigten Zielpublikum der Vorschüler. Dabei wird sich die Spannung für manchen erwachsenen Begleiter unter Umständen in Grenzen halten, da die Erzählweise entsprechend episodenhaft und somit kindgerecht ausfällt.
Das Animationsabenteuer des Regieduos Janno Pöldma und Heiki Ernits springt zunächst einmal aufgrund seines exotisch erscheinenden und eher selten vertretenden Produktionslandes ins Auge, wo es an den Kinokassen sämtliche Besucherrekorde gebrochen hat. Das mag die Estländer vermutlich weniger überraschen als den Rest der Welt, denn die baltischen Staaten verfügen über eine lange Trickfilmtradition, die - auf dem internationalen, von Hollywood dominierten Markt weitestgehend ignoriert - bis in die frühen 30er Jahre zurückreicht.
Lotte läuft bereits seit einiger Zeit erfolgreich als Fernsehserie auf dem KiKa. Die Langfilmversion punktet vor allem mit ihren fantasievollen und charmanten kleinen Ideen, die in humorvolle Episoden und leicht verdauliche Häppchen umgesetzt wurden, sodass sie auch das ganz junge Publikum aufnehmen und verstehen kann. Für den Zuschauer mit Disney- und Pixar-Sehgewohnheiten wirken die simpel gezeichneten Figuren vergleichsweise schlicht und unterentwickelt. Dagegen wurden die farbenfrohen, reichhaltigen Hintergründe trotz eines niedrigen Budgets mit sichtbarem Einfallsreichtum und Aufwand gestaltet.
Der etwas abgehackten, anekdotenhaften Erzählweise von Lotte im Dorf der Erfinder fehlt ein umfassender Spannungsbogen, den einige ältere Kinder oder Erwachsene eventuell vermissen könnten. Sie zeugt aber im Großen und Ganzen von einer verspielten, launigen Kreativität und verbreitet in erster Linie spaßige und unterhaltsame Ausgelassenheit mit einfachen Mitteln, nur an zweiter Stelle eine pädagogisch wertvolle Moral und Botschaft, die unterschwellig einfließt und ohne Predigt und Holzhammer rüberkommt.  Weitere interessante Filme
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