|
|
 |
 |
 |
 |
 |
Almost Famous - Fast berühmt(Almost Famous, 2000)
| Dt.Start: |
03. Mai 2001 DVD: 18. Dezember 2001
|
 |
Premiere: |
08. September 2000 (Toronto Film Festival, Kanada) |
| FSK: |
ab 12
|
Genre: |
Komödie, Drama, Romanze |
| Länge: |
122 min
|
Land: |
USA |
|
Darsteller:
|
Patrick Fugit (William Miller), Billy Crudup (Russell Hammond), Kate Hudson (Penny Lane), Frances McDormand (Elaine Miller), Jason Lee (Jeff Bebe), Zooey Deschanel (Anita Miller), Michael Angarano (Young William), Noah Taylor (Dick Roswell), John Fedevich (Ed Vallencourt), Mark Kozelek (Larry Fellows), Fairuza Balk (Sapphire), Anna Paquin (Polexia Aphrodesia), Olivia Rosewood (Beth), Jimmy Fallon (Dennis Hope), Philip Seymour Hoffman (Lester Bangs) |
|
Regie:
|
Cameron Crowe |
|
Drehbuch:
|
Cameron Crowe |
|
 Inhalt
Im Jahre 1973 bekommt der 15-Jährige Musikfan und Nachwuchs-Journalist William die einmalige Gelegenheit mit der aufstrebenden Band Stillwater auf Tour zu gehen und darüber einen Artikel für das Rolling Stone Magazine zu schreiben. Doch es dauert nicht lange bis William zu einem guten Freund der Band wird, viele für ihn völlig neue Erfahrungen sammelt und seine Objektivität gegenüber den Ereignissen verliert. |  |
|
Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Thomas Brendel
Kann man sich eigentlich in einen Film verlieben? Also ich weiß nicht ob sowas überhaupt möglich ist, jedenfalls geht das was ich gestern Nachmittag bei der Vorführung von Almost Famous - Fast berühmt empfunden habe, schon weit über den Gefühlszustand der Begeisterung hinaus. Dieser Film hat mich in seinen Bann gezogen, ich fühlte mich als wäre ich irgendwie ein Teil der Geschichte und von mir aus hätte der Film noch Stunden lang weiter gehen können ohne das ich mich auch nur eine Sekunde lang gelangweilt hätte. Ich hab in meinem Leben schon viele Filme gesehen, die in den guten alten 70ern gespielt haben. Da ich selbst aber nicht allzuviel von dieser Zeit mitbekommen habe, hatte ich nie einen echten persönlichen Bezug zu Rock'n'Roll und Flower Power. Almost Famous - Fast berühmt hat es jedoch geschafft, mich für all das zu begeistern, obwohl ich auf keine eigenen Erinnerungen und Erfahrung aus dieser Zeit zurückgreifen konnte.
Cameron Crowe hat mit seinem ersten Film nach Jerry Maguire - Spiel des Lebens wieder einmal gezeigt, daß er zu den talentiertesten Menschen der Branche gehört. Sein Drehbuch und seine Inszenierung ist einfach perfekt. Er selbst bezeichnet Almost Famous - Fast berühmt als seinen bisher persönlichsten Film und man merkt als Zuschauer sofort, daß Cameron sehr viel Liebe in dieses Projekt gesteckt hat. Im Grunde ist der Film nichts anderes als ein Teil seiner eigenen Lebensgeschichte und das macht den Film für mich gleich noch viel interessanter. Almost Famous - Fast berühmt läßt uns aber nicht nur an Cameron Crowes Jugend teilhaben, sondern ist gleichzeitig auch eine universelle Geschichte über das Erwachsenwerden, ein Film über den Zauber der Liebe und die Beständigkeit von Freundschaft, sowie eine Liebeserklärung an den Rock'n'Roll.
Während der knapp zwei Stunden die dieses Stückchen Poesie dauert bekamen wir von Cameron alles was man von einem Film nur erwarten kann und noch mehr. Wir haben nie nur beobachtet sondern stets miterlebt, wir haben über die durchwegs genialen Performances aller Schauspieler gestaunt und uns vom tollen Soundtrack des Films von einer Gänsehautszene zur nächsten tragen lassen. Nie hat mir meine Cherry Pepsi besser geschmeckt als gestern Nachmittag und seit diesem Film bin auch ich mir sicher: Alles kann passieren!  Weitere interessante Filme
|
 |
 |
 |
 |
© 2012 MovieMaze.de |
 |
 |
 |
|