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Die Wilden Hühner und die Liebe(Die Wilden Hühner und die Liebe, 2007)
| Dt.Start: |
05. April 2007 DVD: 09. Oktober 2007
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Premiere: |
15. März 2007 (Deutschland) |
| FSK: |
o.A.
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Genre: |
Familie |
| Länge: |
108 min
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Land: |
Deutschland |
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Darsteller:
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Michelle von Treuberg (Sprotte), Lucie Hollmann (Frieda), Paula Riemann (Melanie), Zsa Zsa Inci Bürkle (Trude), Jette Hering (Wilma), Svea Bein (Leonie), Jeremy Mockridge (Fred), Philip Wiegratz (Steve), Martin Kurz (Torte), Vincent Redetzki (Willi), Veronica Ferres (Sprottes Mutter Sibylle), Thomas Kretschmann (Christian), Doris Schade (Oma Slättberg), Jessica Schwarz (Frau Rose), Oliver Stokowski (Torben), Benno Fürmann (Lehrer Grünbaum) |
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Regie:
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Vivian Naefe |
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Drehbuch:
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Marie Graf, Uschi Reich, Vivian Naefe |
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 Inhalt
Auch wilde Hühner bleiben von der Liebe und ihren Begleitumständen nicht verschont und so fühlen sich die fünf Mädchen wie im "Sommernachtstraum", den sie zusammen mit ihrer Lehrerin Frau Rose aufführen müssen. Während Melanie von ihrem Freund Willi wegen einer Älteren verlassen wurde, pflegt Frieda eine Wochenendbeziehung mit Maik. Trude hingegen ist in Ricky verschossen und Sprotte muss ihre Eifersucht bändigen, um Fred nicht in die Flucht zu schlagen. Am schlimmsten hat es jedoch Wilma erwischt, die ihren kompletten Hormonhaushalt umsortieren muss. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Keine weitere Wertung
Kritik
von Markus Ostertag
Was für die Jungs Die wilden Kerle sind, das sind für die Mädchen Die Wilden Hühner. Somit wird auch diese Fortsetzung wahrscheinlich wieder für einen Kinoerfolg sorgen. Denn auch diesmal basiert die Geschichte auf den Büchern von Cornelia Funke, die in gewohntem Stil von Vivian Naefe inszeniert wird. Obwohl der Streifen daher leider keine Weiterentwicklung des Genres darstellt, wird das Zielpublikum trotzdem Gefallen finden.
Cornelia Funke ist derzeit wohl eine der erfolgreichsten deutschen Autorinnen und so verwundert es auch nicht, dass einige Filme der letzten Zeit, wie Herr der Diebe oder Die Wilden Hühner auf ihren Büchern basieren. Ihre Geschichten zeichnen sich vor allem durch die Realitätsnähe und die gute Identifikationsmöglichkeit mit den Protagonisten aus. Auch im zweiten Teil sollte dieses Erfolgskonzept wieder auf die Leinwand gebannt werden.
Die wilden Hühner haben es mit der Liebe zu tun: Melanie wurde von Willi wegen einer Anderen verlassen, Frida hat eine schwierige Fernbeziehung mit Maik, Trude träumt von dem Schönling Ricky aus der Nachbarklasse und das Oberhuhn Sprotte trifft sich immer noch mit Fred. Doch auch die komplizierte Beziehung ihrer Mutter (Veronica Ferres), die sich wieder mit ihrem leiblichen Vater trifft, macht das Leben der Anführerin nicht gerade einfacher. Der Dramatik noch nicht genug, wird auch noch die Liebe zwischen Frauen ein Thema, das die wilden Hühner zerbrechen lässt!
Auch diesmal ist wieder für allerlei Stoff gesorgt, um die Spielfilmlänge zu füllen. Besonders zu begrüßen und hervorzuheben ist die grundsätzliche Neigung schwierigere Jugendthemen anzusprechen und damit beim jugendlichen Publikum für Diskussionsstoff und Interesse zu sorgen. Leider wird dies - wie in nahezu allen Filmen dieses Genres - nur absolut oberflächlich, mit meist schwachen Schauspielern und manchmal dümmlichen Dialogen umgesetzt, sodass der Gesamteindruck des Filmes enorm leidet. Hier wäre weniger mehr. Wichtige Themen sollten wirklich thematisiert werden und nicht nur als Lückenfüller für die Halbzeitpause zwischen Knutschen und Raufen dienen.
Natürlich ist Die Wilden Hühner und die Liebe wieder ein solider Streifen für die Jugend, der seinen Erfolg haben wird. Doch auf den notwendigen Evolutionssprung, der qualitativ endlich neue Vorgaben setzt, wartet man auch nach diesem Film vergeblich. Man kann also nur hoffen, dass zwar noch mehr von Cornelia Funkes Geschichten verfilmt werden, aber gleichzeitig auch detaillierter auf die Themen eingegangen wird und mehr Möglichkeiten im schauspielerischen Bereich, sowie der Inszenierung zur Verfügung stehen.  Weitere interessante Filme
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