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Ocean's 13(Ocean's Thirteen, 2007)
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07. Juni 2007 DVD: 12. Oktober 2007
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Premiere: |
Juni 2007 (USA) |
| FSK: |
o.A.
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Genre: |
Komödie, Thriller |
| Länge: |
122 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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George Clooney (Danny Ocean), Brad Pitt (Rusty Ryan), Matt Damon (Linus Caldwell), Andy Garcia (Terry Benedict), Don Cheadle (Basher Tarr), Bernie Mac (Frank Catton), Al Pacino (Willie Banks), Ellen Barkin (Abigail Sponder), Casey Affleck (Virgil Malloy), Elliott Gould (Reuben Tishkoff), Shaobo Qin (Yen), Eddie Jemison (Livingston Dell) |
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Regie:
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Steven Soderbergh |
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Drehbuch:
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Brian Koppelman, David Levien |
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 Inhalt
Nachdem Reuben Tishkoff beim Bau eines neuen Casinos von seinem Geschäftspartner Willy Banks übers Ohr gehauen wurde, landet er mit einem Herzanfall im Krankenhaus. Danny Ocean will die Sache für seinen alten Freund regeln und bietet Banks ein faires Geschäft an. Banks lehnt das Angebot kommentarlos ab und so beginnen Danny und seine Freunde mit der Planung des Rachefeldzugs: In Zusammenarbeit mit ihrem alten Erzfeind Terry Benedict wollen sie Banks neues Casino in der Eröffnungsnacht leer räumen. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Matthias Pasler
Elf, zwölf, dreizehn! Steven Soderbergh beschließt seine Danny Ocean-Trilogie mit einer Rückbesinnung auf den Stil des ersten Teils. Zurück in Las Vegas planen die elf Gentleman-Diebe wieder einen großen Coup, nur diesmal aus sehr persönlicher Motivation. Das erste Mal gibt es dabei auch einen wirklichen Schurken, mit schlafwandlerischer Sicherheit bissig gespielt von Al Pacino. Der größte Vorteil an diesem dritten Teil ist, dass die zentralen Charaktere schon mehr als bekannt sind, weswegen nicht groß lamentiert wird, sondern der Film von Anfang an einsteigt mit der Planungsphase. Dabei fällt (mal wieder) angenehm auf, dass es gelingt, allen Figuren genug Raum zu geben, um sie nicht bloß Beiwerk sein zu lassen, sondern sie wirklich ins Spiel einzubringen. Da straucheln manch andere Werke schon bei halb so vielen Charakteren. Was Soderberghs so charakteristischen Stil angeht, da kommt dieser Abschluss gemessen an dem, was man schon in den Vorgängern gesehen hat, nicht mehr ganz so innovativ daher, bleibt insgesamt aber im Ton der Reihe. Alles in allem hat er hier eine großartige, in sich geschlossene Trilogie geschaffen, die auch inhaltlich nie krampfhaft zusammengeschustert wirkt!
Kritik
von Julia Stache
Regisseur Steven Soderbergh konnte mit Ocean's Eleven ein äußerst gelungenes Remake des Klassikers Frankie und seine Spießgesellen mit Dean Martin, Frank Sinatra und Sammy Davies Jr. auf die Leinwand bringen. Leider gelang es ihm anschließend nicht ganz, mit Ocean's Twelve an den Vorgänger anzuschließen.
Im ersten Las Vegas-Abenteuer um den Ganoven Danny Ocean (George Clooney) und seine Truppe hatte man viel Spaß an dem klug ausgetüftelten Plan, die größten Casinos der Stadt um ihr Geld zu bringen. Viele Wendungen und eine gute Portion Humor machten den Film zu einer gelungenen Gauner-Komödie. Im Nachfolger vermisste man dagegen vieles, war die Erzählweise recht unstrukturiert und teilweise verwirrend. Zudem fehlte der Charme und Spaß, den das Remake zu versprühen vermochte.
Glücklicherweise ist das beim nun mehr dritten Film um Danny Ocean wieder anders. Dieser spielt wieder ausschließlich in Las Vegas, es gibt keinen europäischen Touch mehr und alles konzentriert sich auf ein Objekt. Zudem wird der Zuschauer gleich von Beginn an in das Planen eines wahrlich trickreichen und noch schwereren Coups mit einbezogen.
Casino-Besitzer Willy Bank (Al Pacino) ist nicht nur skrupellos und geldgierig, sondern auch für den Krankenhausaufenthalt von Danny Oceans bestem Freund Reuben Tishkoff (Elliott Gould) verantwortlich. Das muss gerächt werden! Danny hat bereits einen Plan, wie er es Bank heimzahlen kann. Erneut versammelt er seine Jungs, um den Casino-Besitzer dort zu treffen, wo es am meisten weh tut: auf dem eigenen Konto. Die Bande will an dem Abend zuschlagen, an dem Bank sein neues Casino "Die Bank" eröffnet. Aber Oceans Männer würden ihrem Ruf nicht gerecht werden, gäben sie sich mit einem einfachen Rachefeldzug zufrieden. Es muss schon etwas besonderes sein, denn schließlich geht es um einen der ihren. So wollen sie sowohl den Ruin des neuen Casinos, als auch die fünf Diamanten des Royal Review Board, die Bank als Hotelier für jedes seiner Hotels erhalten hat. Am Ende eines ausgeklügelten Plans stehen wieder viele Gewinner, aber auch einige Verlierer.
Soderbergh gelingt es noch besser als in Ocean's Eleven, den Zuschauer sofort zu fesseln. Das liegt vor allem daran, dass man von der Grundstruktur her weiß, mit welchen Tricks und Überraschungen Oceans Gaunertruppe aufwarten kann. Letztendlich kommt vieles dann ja doch anders, als man dachte und genau darin liegt der Spaß am Zusehen. Eigentlich läuft alles nach einem streng geplanten Muster ab, der zeitlich genau eingehalten werden muss. Jedes Timing muss auf die Sekunde genau passen, sonst ist der ganze Coup geplatzt. Doch wie es so ist im Leben, kommt immer etwas dazwischen, es muss spontan umgedacht werden und auf alle Eventualitäten muss reagiert werden. Das bringt für den Zuschauer viele nette Überraschungen mit sich und den im zweiten Teil etwas vermissten Humor, der sich zumeist aus den jeweiligen Situationen und durch grandiose Insiderwitze ergibt.
Selbstverständlich sorgen auch diesmal wieder die zahlreichen Stars, im Gegensatz zu vorher ausnehmend männlich, für optische Augenweiden. Allein dieser Aspekt macht Freude am Film, wenn George Clooney und Brad Pitt auf charmante und äußerst präsente Weise miteinander agieren. Neu dabei ist Al Pacino, der als Casino-Mogul das Opfer der Gauner wird und die Rolle des Bösewichts perfekt meistert. Interessant ist es auch, dass ausgerechnet Andy Garcia als Casinoboss Terry Benedict mit zu Rate gezogen wird und am Ende trotzdem anders dasteht, als geplant. Aber auch die "Untergeordneten" in Oceans Team bekommen viel Gelegenheit, sich zu präsentieren. Allen voran Matt Damon, der in seiner Rolle als Linus diesmal richtig viel Verantwortung bekommt und als Frauenverführer für viel Spaß sorgt.
Das fehlen jeglicher bekannter weiblicher Prominenz stört in keinster Weise. Die einzige wichtige weibliche Person ist Willy Banks rechte Hand Abigail Sponder (Ellen Barkin), die sich bestens in die Riege einreiht. Es sind aber nicht nur die Starpräsenz, die gut gestreuten und humorvollen Parts oder der Spaß daran, mittendrin in einem großartigen Spiel zu sein. Es ist vor allem der Charme, der Ocean's 13 zu einer richtig unterhaltsamen Gauner-Komödie werden lässt.  Weitere interessante Filme
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