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Stirb Langsam 4.0(Live Free or Die Hard, 2007)
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27. Juni 2007 DVD: 27. Oktober 2007
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Premiere: |
Juni 2007 (USA) |
| FSK: |
ab 16
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Genre: |
Action |
| Länge: |
128 min
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Land: |
USA |
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Darsteller:
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Bruce Willis (John McClane), Justin Long (Matt Foster), Timothy Olyphant (Greg), Maggie Q (Mai Lihn), Jeffrey Wright (Victor Pope), Mary Elizabeth Winstead (Lucy McClane), Yancey Arias (Agent Johnson), Yorgo Constantine (Russo) |
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Regie:
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Len Wiseman |
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Drehbuch:
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Mark Bomback |
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 Inhalt
Eine Terroristengruppe legt das nationale Computernetzwerk der USA lahm, das sämtliche Kommunikation, das Transportwesen sowie die Stromversorgung steuert. Der kluge Kopf hinter diesem heimtückischen Anschlag will das ausbrechende Chaos für seine Zwecke ausnutzen. Obwohl er nahezu alle Eventualitäten berücksichtigt hat, kommt ihm der Polizist John McClane in die Quere, der im Auflösen von chaotischen Situationen schon mehr als erfahren ist. |  |
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Durchschnittliche Redaktionswertung
Kurzkritik
von Florian Lieb
Nicht nur wegen seiner Altersfreigabe zielt der vierte Teil der Stirb Langsam-Serie auf ein anderes Publikum ab als seine Vorgänger. John McClane erhält einen jungen Sidekick, und auch der Bösewicht hat einige Jahre weniger auf dem Buckel als unser Lieblings-Bulle. Hinzu kommt, dass der Terror dieses Mal im Netz stattfindet, Actionkino für die Myspace-Generation. Ansonsten folgt Underworld-Regisseur Len Wiseman dem typischen Sequel-Rezept (höher, schneller, weiter), indem er einen Kugelhagel auf den nächsten folgen lässt, garniert mit gelegentlichen Explosionen. So ist es nur konsequent, dass es Bruce Willis letztlich sogar Mano-a-Mano mit einem Kampfjet aufnimmt. Als Fazit lässt sich sagen, dass Stirb Langsam 4.0 im Prinzip wenig mit der Reihe zu tun hat, außer dass die Hauptfigur denselben Namen trägt. Als eigenständiger Actionfilm ist er jedoch über weite Strecken akzeptabel (und im Gegensatz zu Willis' Hostage fast ein Meilenstein). Die Szenen sind technisch ebenso gut wie ihre Choreografie, abgerundet mit pointierten Dialogen. Wer eine gute Fortsetzung der "Stirb Langsam"-Reihe erwartet, läuft aber Gefahr enttäuscht zu werden.
Kurzkritik
von Albert Imroth
Der Name bleibt Programm, die Entwicklung ist konsequent. Nach einem Wolkenkratzer, einem Flughafengelände und ganz New York muss sich John McClane im vierten Teil der Reihe durch ganz Amerika kloppen und schießen. Was man dabei am meisten vermisst, ist das Dreckige und Schmutzige, das die anderen Filme, vor allem die ersten beiden ausgezeichnet hat. Underworld-Macher Len Wiseman hat dem Ganzen eine Frischzellenkur verpasst, die dem neuen Stirb Langsam einen Hochglanzlook gibt, der nicht so recht passen will. Und dass neben einigen wirklich aufregenden Realstunts dann aber auch CGI eingesetzt wird und die Action fast jederzeit familientauglich bleibt, macht es nicht viel besser. Daneben wetteifern Timothy Olyphant als Schurke und die coolen Sprüche des Helden darum, was nun blasser ist, denn wirklich mitreißen tut beides nicht. Einzig und allein Bruce Willis macht den Film sehenswert, der sich gewohnt schimpfend und meckernd, aber auch etwas reifer und gesetzter gegen die zahlenmäßig überlegenden High-Tech-Terroristen zur Wehr setzt. Sicherlich kein großer Wurf, aber für Fans ein unterhaltsames Vergnügen.
Kritik
von Daniel Licha
Stirb Langsam 4.0 ist endlich mal wieder ein Actionkracher der sich gewaschen hat! Neben bester Old-School-Action bekommt der Zuschauer, einen fluchenden Bruce Willis und unterhaltsame One-Liner am Fließband geboten, so dass man von einer mehr als nur gelungenen Wiederbelebung der Franchise sprechen kann.
Was waren die Unkenrufe im Vorfeld groß! Ob nun die ungewöhnliche Wahl des Regisseurs, die Frage ob ein Stirb Langsam Film nach zwölf Jahren Leinwandabstinenz in der heutigen Zeit überhaupt noch funktionieren würde; die aufgebrachten Fans, als der Film aus kommerziellen Gründen in Amerika auf ein PG-13 Rating gekürzt wurde und somit die Befürchtung nicht mehr den alten John McClane auf der Leinwand zu sehen. So stellte sich natürlich die Frage ob der Film es trotz des eher negativen Buzz schafft die alten Fans der Reihe ins Kino zu locken und ein weiteres (und vielleicht letztes) Mal von einem der Actionhelden schlechthin begeistert zu werden.
Über 10 Jahre sind seit John McClanes letzten großen Einsatz vergangen. Inzwischen hat sich einiges verändert: Er ist geschieden und hat kaum noch Kontakt zu seiner Familie, auch Tochter Lucy möchte nichts von ihm wissen. Als er kurz nach einem Besuch bei ihr noch den Hacker Matt überführen soll, geraten die Beiden unter heftigsten Beschuss. Zeitgleich wird das Verkehrssystem in den USA von einer Terroristengruppe lahm gelegt und McClane bekommt aufgrund dieses Zufalls wieder so ein Gefühl...
Die größte Gefahr war sicherlich die Frage, ob wir es aufgrund des PG-13 Ratings mit einem zurückhaltenden John McClane zu tun bekommen würden. Ebenso natürlich ob es den Machern gelingt den Charme der Vorgänger in einen modernen Film zu übertragen. Die Fans können aber beruhigt sein: McClane ist genau wie wir ihn in den ersten drei Teilen kennen und lieben gelernt haben! Er darf One-Liner am Fließband abgeben, ist mürrisch und fluchend wie eh und jeh, aber auch in Sachen Kompromisslosigkeit und Härte hat er nichts an seiner Durchschlagskraft verloren. Die einzig auffallenden Kürzungen sind das Entschärfen eines aus dem Trailer bekannten coolen Spruches, sowie seine Standardbeleidigung Fuckhead, die durch Dickhead ersetzt wurde.
Was dem Film jedoch ein wenig fehlt, ist die Abkehr von der Grundidee (wie schon bei Stirb Langsam: Jetzt erst recht). Jedoch gaben sich die Drehbuchautoren größte Mühe dies zu kompensieren, indem sie einige unterhaltsame Anspielungen auf die Vorgänger einstreuen konnten und an den unterhaltsamen Dialogen nicht sparten. Inhaltlich orientierte man sich wieder bei Teil 3, so wurde McClane ein Buddy an seine Seite gestellt, der Zeus Carver in Nichts nachsteht und gerade dank des Generationenunterschiedes für viele unterhaltsame Momente sorgen kann.
Hat Len Wiseman als Regisseur der Underworld-Filme bisher noch keine wirklich guten Referenzen, wird sich dies mit Stirb Langsam 4.0 sicherlich ändern, denn der erwartete CGI-Overkill bleibt trotz aller Befürchtungen aus. So legt er sein Augenmerk, ähnlich wie Jonathan Mostow in Terminator 3 - Rebellion der Maschinen, auf handgemachte Old-School-Action und kann in diesem Belang vollkommen überzeugen. Er verschwendet keine Zeit für großes Rumgeplänkel und legt von der ersten Minute an ein hohes Tempo vor, das sich über die komplette Laufzeit zieht und dabei in Sachen Action in keiner Szene daneben liegt.
12 Jahre ist es her, dass wir Bruce Willis das letzte Man in seiner Paraderolle gesehen haben und auch heute meistert er sie souverän ohne jegliche Abnutzungserscheinungen. Die große Überraschung jedoch ist, dass sein Anhängsel Justin Long ihm durchaus das Wasser reichen kann. So ist dieser deutlich mehr als nur ein Stichwortgeber und gerade in ihren gemeinsamen Szenen gefällt die enorme Spielfreude der beiden Akteure. Während Oberbösewicht Timothy Olyphant in seiner Rolle austauschbar bleibt und sich in keiner Sekunde mit einem Jeremy Irons oder Alan Rickman messen kann, gefällt dessen Untergebene Maggie Q umso mehr und darf sich in einer der stärksten Szenen des Filmes in einem Fight mit McClane unter Beweis stellen. Für einige amüsante Momente können zudem noch Kevin Smith und Mary Elisabeth Winstead sorgen, die jedoch beide zu wenig Leinwandzeit besitzen um ihren Humor wirklich entfalten zu können.
Im Großen und Ganzen waren die Befürchtungen ein entschärftes Stirb Langsam zu sehen mehr als nur unberechtigt, denn Regisseur Len Wiseman wusste was das Publikum von einem Film dieser Reihe erwartet und tat sein Bestes dies auch umzusetzen. Wer schon die ersten Teile mochte oder endlich mal wieder großartig inszenierte Old-School-Action gepaart mit One-Linern am Fließband sehen möchte, ist hier richtig aufgehoben bei einer Fortsetzung, die sich vor ihren Vorgängern in keinster Weise zu verstecken braucht.  Weitere interessante Filme
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