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Wes Craven ist jetzt wirklich an einem Punkt angelangt wo es peinlich wird. Der kann uns doch nicht allen Ernstes so einen Haufen Schwachsinn vorsetzen wie diesen hier. Mit Scream 3 hat er es sich ja schon mal gut verscherzt, aber dieser Film zeigt uns ganz deutlich was Wes Craven wirklich ist: Ein absoluter Nichtskönner! Lange genug hat er sein nicht vorhandenes Talent kaschieren können, aber mit seinen beiden letzten Filmen gelang es ihm nicht mehr, seine Unfähigkeit vor uns zu verbergen.
Wes Craven präsentiert Dracula funktioniert schon allein deswegen nicht, weil er in guter alter Teenie-Slasher Manier versucht sein Publikum zu erschrecken. Nur kann man mit solch billigen Tricks eben niemanden mehr schocken. Marco Beltrami spielt wieder seinen abgenudelt Score ein, um eine angespannte Atmosphäre zu erzeugen und plötzlich springt dann jemand ins Bild, die Musik wird auf einmal unheimlich laut und die Zuschauer soll es dann vor Schreck aus den Sitzen heben. Ich bitte Dich Wes, in welchem Jahrzehnt lebst Du eigentlich? Regisseur Patrick Lussier macht in diesem Film genau die Fehler über die sich Wes Craven in Scream - Schrei! noch lustig gemacht hat und das zeigt uns eines ganz deutlich: Der Mann hat die Genialität seines eigenen Films überhaupt nicht kapiert. Die Kreativität ging seinerzeit allein von Autor Kevin Williamson aus. Wes Craven hat das wirklich gelungene Drehbuch dann in seinem typischen Regiestil umgesetzt, ohne sich im Klaren zu sein welch tolle Idee er da eigentlich gerade verfilmt.
Doch bei Wes Craven präsentiert Dracula handelt es sich nicht nur um einen minderwertigen Tennie-Slasher, nein der Film erhebt auch noch den Anspruch die Geschichte des bekanntesten Vampirs der Filmgeschichte fortzuführen und dessen dunkle Vergangenheit aufzudecken. Nach dem Motto: "Was wäre wenn es Dracula tatsächlich gegeben hätte und dieser in unserer heutigen Zeit sein Unwesen treiben würde?", konstruierte Joel Soisson eine Story die dermaßen bescheuert und lächerlich ist, daß man als Zuschauer das Verlangen spürt, dem Mann das Drehbuch stundenlang um die Ohren zu hauen und ihn dann bis an sein Lebensende an einen Ort jenseits jeglicher Zivilisation zu verbannen. Ich muß sagen, so eine blödsinnige Geschichte wie diese habe ich schon seit einer Ewigkeit nicht mehr vorgesetzt bekommen. Als wäre damit nicht schon genug Übel angerichtet, besteht der Film dann im Grunde nur aus Szenen die man bereits aus anderen Filmen kennt. Wes Craven macht dabei nicht einmal vor seinen eigenen Filmen Halt. Von Nightmare on Elmstreet bis Scream - Schrei! werden schamlos alle Ideen und Einfälle, die Wes in den letzten Jahren so hatte einfach noch einmal verwendet. Die dummen Zuschauer werden das schon schlucken, wird sich der Mann gedacht haben.
Ich hab jetzt jedenfalls genug von diesem Müll. Für mich steht nun fest, daß Wes Cravens gelunge Filme (und davon gibt es sowieso nicht allzuviele) reine Glückstreffer waren und nicht das Talent des Regisseurs wiederspiegeln. Angeblich hat der Typ kürzlich einen Vertrag bei Dimension Films unterschrieben der ihn dazu verpflichtet bei zwei neuen Filmen Regie zu führen und vier weitere Filme unter dem Titel "Wes Craven präsentiert" zu produzieren. Ich für meinen Teil werde alles in meiner Macht stehende dafür tun, diesen Filmen aus dem Weg zu gehen, denn so einen Schwachsinn tu ich mir garantiert nicht noch einmal an. |