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Invasion

(The Invasion, 2007)

Dt.Start: nicht bekannt
DVD: 22. Februar 2008
Premiere: 17. August 2007 (USA)
FSK: ab 16 Genre: Horror, Sci-Fi
Länge: 99 min Land: USA
Darsteller: Nicole Kidman (Carol Bennell), Daniel Craig (Ben Driscoll), Jeremy Northam (Tucker Kaufman), Jackson Bond (Oliver), Jeffrey Wright (Dr. Stephen Galeano), Veronica Cartwright (Wendy Lenk), Josef Sommer (Dr. Henryk Belicec), Celia Weston (Ludmilla Belicec), Roger Rees (Yorish)
Regie: Oliver Hirschbiegel
Drehbuch: David Kajganich


Inhalt

Ausgehend von Washington D.C. breitet sich eine geheimnisvolle Epidemie über die gesamten Vereinigten Staaten aus, die das Verhalten der Menschen drastisch verändert. Die Psychiaterin Carol Bennell und ihr Kollege Ben Driscoll finden heraus, dass es sich um ein außerirdisches Virus handelt, das seinen Opfern durch den Entzug von REM-Schlaf ihre Menschlichkeit raubt. Sie vermuten, dass die Außerirdischen mit dem Virus eine Invasion vorbereiten und stellen weiterhin fest, dass Carols eigener Sohn dabei eine Schlüsselrolle zu spielen scheint. Als er infiziert wird, müssen sie so schnell wie möglich ein Heilmittel finden, um die Katastrophe abzuwenden.
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Durchschnittliche Redaktionswertung

Invasion hat eine durchschnittliche Redaktionswertung von 61%
Keine weitere Wertung

Kritik

von Daniel Licha
Invasion hat eine Wertung von 61%
Invasion ist ein hochspannender und gut inszenierter Thriller, der zudem mit Nicole Kidman eine gute Hauptdarstellerin aufzuweisen hat. Zwar mangelt es dem Film an manchen Stellen ein wenig an der notwendigen klaustrophobischen Atmosphäre, jedoch tut dies dem weitestgehend vorhandenen Spaß nur selten einen Abbruch.

Bild aus Invasion Das Hollywooddebüt von Oliver Hirschbiegel ist gleichzeitig auch schon das dritte Remake des Klassikers Die Dämonischen. Jedoch zeigt er sich nicht alleine für dieses Werk verantwortlich, da nach katastrophalen Testscreeningergebnissen noch an dem Film gefeilt werden musste. Für diese Änderungen konnten die Wachowskibrüder in Sachen Drehbuch sowie V wie Vendetta-Regisseur Jason McTeige für die Inszenierung gewonnen werden.

Als sich im Umfeld der Psychaterin Carol Bennell die mysteriösen Ereignisse häufen, gerät sie ins Grübeln, da immer mehr ihrer Patienten behaupten, ihre Familienangehörigen seien nicht mehr ihre Familienangehörigen. Als sie mit ihrem Freund, dem Arzt Ben, Nachforschungen anstellt, erkennt sie, dass auch das Leben ihres Sohnes in Gefahr ist, denn auch ihr Ex-Mann Tucker scheint plötzlich nicht mehr er selbst zu sein.

Da die Geschichte nun schon zum vierten Mal auf der Leinwand zu sehen ist, kann der Zuschauer natürlich kein weiteres Mal von der beklemmenden Atmosphäre des Originals überrascht werden. So geht Hirschbiegels Adaption eher die Wege des Remakes von Philip Kaufman und bringt die Geschichte als Thriller verpackt an den Mann.

Dabei kann man sich auf das inszenatorische Talent der Regisseure verlassen, denn trotz der bekannten Story gelingt es ihnen dank einiger inszenatorischer Kniffe durchweg für Spannung zu sorgen. Hier und da müssen sie sich zwar ein paar kleine unfreiwillig komische Einlagen gefallen lassen, aber im Großen und Ganzen lebt der Film hauptsächlich von der guten Inszenierung.

Nicole Kidman spielt dabei ihre doch recht ungewohnte Rolle sehr souverän und kann im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen vollkommen überzeugen. Während Jeremy Northam gerne etwas diabolischer hätte spielen können, ist Daniel Craig leider über weite Strecken ein Totalausfall und hat erst gegen Ende die Möglichkeit ein wenig von seinem Talent zu zeigen.

Auch wenn Invasion ein durchweg spannender und unterhaltsamer Film ist, zieht er im Vergleich zu Don Siegels Original klar den Kürzeren. Es fehlt die klaustrophobische Atmosphäre und dessen Charme, aber im Großen und Ganzen ist Hirschbiegels Hollywooddebüt durchaus empfehlenswert, gerade wenn man noch keine der Vorlagen gesehen hat.



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